Anbieter pleite,war Vertrag trotzdem zustandegekommen?

Dieses Thema im Forum "Ehemalige & insolvente Stromanbieter" wurde erstellt von klaus_hotz, 4. Mai 2001.

  1. klaus_hotz

    klaus_hotz Starter

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    Wie soll man sich verhalten ?
    Ich wechselte (oder wollte wechseln) meinen Stromanbieter. Günstigstes Angebot war Zweitausend (ZS). ZS bestätigte schriftlich und teilte den 1.August 2000 als Termin mit. Es wurden ab dem 1.August die Abschlagszahlungen eingezogen. Per 1.August wurde durch den alten Versorger der Zähler abgelesen!. Die nächste Abbuchung des alten Versorgers liess ich durch die Bank zurückholen. Anfang 2001 erhielt ich die Abrechnung des alten Versorgers für das ganze Jahr bis 31.12.2000 .In der Zwischenzeit war ZS pleite und der alte Versorger übernahm grosszügig die Notversorgung ab dem 1.3.2001 .Ich erhob schriftlich Einspruch gegen die Abrechnung. Daraufhin erhielt ich eine Mahnung. Daraufhin schrieb ich erneut an den alten Versorger per Einschreiben und legte meinen Standpunkt dar. Daraufhin führte eine Mitarbeiterin des alten Versorgers ein Tel.-Gespräch mit mir und behauptete "da ZS nie Strom geliefert hätte sei der Vertrag nicht zustandegekommen und ich sei immer ihr Kunde geblieben obwohl ZS eine Bestätigung erhalten hätte." Ich bat um Klärung ob der alte Versorger mir entgegenkommen würde. Nun erhielt ich (ev.als Antwort) erneut eine Mahnung mit Androhung des gerichtlichen Mahnverfahrens. Die bezahlten Abschläge an ZS sind wohl verloren und der alte Versorger will für den Zeitraum auch noch Geld. Sollen hier ausstehende Zahlungen von ZS über die Kunden hereingeholt werden ? Muss der Strom nun zweimal bezahlt werden ? (Die Nachforderungen betragen ca. 750 DM)
    Danke für Ihre Ratschläge
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!