Abschlagszahlungen TIC/2000 Stromvertrieb/ENBW

Dieses Thema im Forum "Ehemalige & insolvente Stromanbieter" wurde erstellt von cereichle, 20. April 2001.

  1. cereichle

    cereichle Starter

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    Wer kann mir weiterhelfen !!!
    Am 01.11.2000 wechselte ich von Elektra D. zu TIC und bezahlte die Abschläge.
    TIC wurde dann vom 2000 Stromvertrieb übernommen und die Abschlagszahlungen liefen bis Februar 2001 weiter.
    Am 15.03.01 bekam ich von meinem örtlichen Betreiber ENBW ein Schreiben, dass ich zum 01.11.2000 bei ihnen Kunde bin.
    Warum bekomm ich erst nach 4,5 Monaten bescheid dass ich wieder bei ENBW
    Kunde bin ???
    Ich soll also ab November 2000 Abschläge an ENBW zahlen, obwohl ich Abschäge an die anderen Strombetreiben bezahlte.
    Hätte ich diese Info im Januar 2001 bekommen hätte ich die Zahlungen vom 4 Quartal 2000 zurückgegeben.
    Weil ich bis zum 31.01.2001 datz berechtigt gewesen wäre.
    Elektra D. hat nach der Kündigung also am 09.08.2000 ein Schreiben an ENBW gesendet, warum reagierte ENBW erst am 15.03.2001. ???

    Ab ich Chancen dass ich erst ab 01.03.2001 an ENBW zahlen muss, oder gibt es sonst eine Möglichkeit.

    Ich finde der Verbraucherschutz mischt sich in alle Sachen ein mur hier nicht.
    Und der Schwächere also der Kunde ist nicht geschützt.
    Kann dass sein ????
     
  2. tat

    tat Gelegenheits-User

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    Allein Du selber

    Meiner Kentnissen nach hängt es (Du sollst oder nicht?) davon ab, wann der Ortsversorger Bescheid bekommen hat, daß Du
    1. nicht mehr von Elektra D. versorgt wirst, und / oder
    2. von TIC versorgt sein soll.

    Laut §2 Abs.1 der AVBEltV soll der Ortsversorger "den Vertragsabschluß dem Kunden unverzüglich schriftlich zu bestätigen", sobald ein Vertrag auf den nicht schriftlichen Weg zustandekommt.

    Oder mit den anderen Wörtern. Wußte der Ortsversorger über die Stromversorgung durch TIC (oder zumindest über das Ende der Stromlieferung seitens Elektra D.) Bescheid und hat nicht "unverzüglich" mitgeteilt, daß TIC keinen Strom liefert (bzw. Elektra D. nicht mehr liefert und nun der Ortsversorger im Spiel sei), verliert der Ortsversorger die Möglichkeit sich an §2 der AVBEltV zu stützen und von Dir rückwirkend Geld verlangen.

    Du solltest also klaren, ob Du selber oder Elektra D. oder TIC über das Ende / den Anfang der Stromlieferung dem Ortsversorger mitgeteilt haben. Wäre es der Fall, hätte der Ortsversorger gegen seine Pflicht vor Dir grob verstoßen und damit seine gesetzliche Ansprüche an Dein Geld verlor.

    Anders sieht es aus, wenn keiner dem Ortsversorger etwas mitgeteilt hat (bzw. falls es nicht beweisbar wäre). Du hast Strom verbraucht und sollte dem §2 Abs.2 entsprechend darüber unverzüglich dem Ortsversorger mitteilen. Hast Du das nicht gemacht, und auch Elektro D. und TIC nicht, wäre dem Ortsversorger nicht zuzumuten, daß er für Dich bezahlen soll.

    Ich würde auch raten, Dich mit einem Rechtsanwalt, bzw. mit einer VZ in Verbindung zu setzen, um meine Stellungname zu prüfen.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!