Wie ihr den Aktionsbonus doch bekommt

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von easygoingnow, 6. Oktober 2011.

  1. easygoingnow

    easygoingnow Starter

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    Flexstrom – wie man doch zu seinem Geld kommt – Ein Erfahrungsbericht

    Wir wechselten zum 01.01.09 zu Flexstrom, abgeschlossen wurde der Tarif „Winteraktion 5600er Big Family“. Hierfür entrichteten wir am 29.12.2008 per Vorkasse einen Betrag von 911,20 € für einen Vertragszeitraum von einem Jahr. Wegen der erheblichen Preissteigerung im Folgejahr kündigten wir den Vertrag mit Flexstrom fristgerecht zum 31.12.2009.

    Die Schlussrechnung erhielten wir erst am 05.01.2011. Aus dieser Rechnung wurde ersichtlich, dass Flexstrom zum 01.05.2009 eine Preiserhöhung vornahm (Flexstrom 5600er Big Family Rabatt). Die Schlussrechnung wies für uns eine Nachzahlung in Höhe von 135,20 € aus und berücksichtigte nicht den uns zustehenden Aktionsbonus.
    Wir widersprachen der Rechnung mit folgendem Schreiben vom 13.01.2011:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gegen Ihre Schlussrechnung (Zeitraum vom 01.01.2009 bis 31.12.2009) lege ich hiermit

    Widerspruch

    ein.

    Begründung:

    Zum 01.01.09 wechselte ich zu FlexStrom. Abgeschlossen wurde der Tarif „Winteraktion 5600er Big Family“. Hierfür entrichtete ich am 29.12.2008 per Vorkasse einen Betrag von 911,20 € für einen Vertragszeitraum von einem Jahr.

    Wie jetzt aus der Schlussrechnung ersichtlich wird, erhöhten Sie zum 01.05.2009 die Preise (FlexStrom 5600er Big Family Rabatt) und stellen einen Betrag von 135,20 € in Rechnung.

    Unterjährige Preiserhöhungen bei Vorauskasse-Verträgen mit einem Jahr Laufzeit gelten als Vertragsänderungen. Um einen Vertrag zu ändern, müssen beide Seiten zustimmen. Der weitere Bezug von Strom gilt nicht als Zustimmung.

    Hieraus folgt, dass ich keinen neuen Vertrag mit Ihnen abgeschlossen habe, es daher bei der ursprünglichen vertraglichen Preisvereinbarung bleibt und die Preiserhöhung nicht zu zahlen ist.

    Zu zahlen ist aber von Ihnen der Aktionsbonus in Höhe von 135 € an. Lt. Ihren AGBS wird dieser Bonus bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr gewährt. Da mein Vertrag exakt eine Laufzeit von einem Jahr hatte (01.01. bis 31.12.2009) mahne ich die Zahlung hiermit an.

    Ich erwarte somit eine Rückzahlung in Höhe von 133,57 € (Bonus abzgl. Mehrverbrauch in Höhe von 1,43 €).

    Sollten Sie dieser Aufforderung bis zum 31.01.2011 nicht nachkommen bzw. auf Zahlung der in der Schlussrechnung aufgeführten Summe von 135,20 € bestehen, werde ich den Fall meinen Anwalt übergeben und gerichtliche Schritte gegen Sie einleiten.

    Weiterhin werde ich die Verbraucherzentrale Hamburg, den Bund der Energieverbraucher, die Stiftung Warentest sowie die Amtsstaatsanwaltschaft Berlin über Ihr Geschäftsgebaren informieren (Wie Sie sicher wissen, wurde hier Anzeige gegen Sie erstattet, Az.: 3041 PLs

    Danach begann die übliche und allseits bekannte Verhaltensweise von Flexstrom. Der Anspruch auf den Aktionsbonus wurde verneint, die Schlussrechnung als korrekt benannt. Wir haben dann noch mehrmals versucht, per Mail die Auszahlung des Aktionsbonus zu erreichen, leider vergeblich. Zwischenzeitlich hörten wir dann monatelang gar nichts mehr von Flexstrom, bis schließlich ein erstes Schreiben des Inkassobüros NN ins Haus flatterte.

    Dann reichte es uns und wir beschlossen, jetzt unsererseits gegen Flexstrom vorzugehen. Unter www.mahngerichte.de findet man das für seinen Wohnort zuständige Mahngereicht. Den Mahnbescheid kann man bequem online ausfüllen, ausdrucken und an das Mahngericht schicken. Am 16.08. schickten wir den Mahnbescheid an das für uns zuständige Mahngericht. Von dort bekamen wir dann eine Zahlungsaufforderung über 23 €, sobald man diesen Betrag gezahlt hat, stellt das Mahngericht den Mahnbescheid zu. Die Zustellung des Mahnbescheides erfolgte dann am 24.08.2011.

    Und jetzt kommt’s: bereits am 26.08.2011 erhielten wir von Flexstrom eine korrigierte Schlussrechnung, in der unsere Forderung wie in unserem Widerspruchsschreiben vom 16.01.2011 in voller Höhe berücksichtigt wurde. Kurze Zeit später erfolgte die Erstattung des von uns angemahnten Betrages zzgl. der Kosten für den Mahnbescheid in Höhe von 23 €.

    Fazit: Flexstrom weiß ganz genau, dass sie sich auf sehr dünnem Eis bewegen und vermeidet daher eine gerichtliche Auseinandersetzung. Hätten wir keinen Mahnbescheid beantragt, wären wir immer noch in der Auseinandersetzung mit Flexstrom und hätten möglicherweise das dritte oder vierte Schreiben eines Inkassobüros erhalten.
    Wir können allen Betroffenen nur raten, wehrt euch, beantragt einen Mahnbescheid gegen diese Firma und ihr werdet zu eurem Geld kommen.
     
  2. warumich?

    warumich? Starter

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    danke für die super Anleitung...es wundert mich nur das offenbar dieser Weg so wenigen bekannt ist.

    Nachdem ich die ultimative :p Absage an eine korrigierte Schlußrechnung von FS erhalten habe, habe ich ebenfalls sofort einen Mahnbescheid erwirkt, der sich akt. in der Zustellung befindet :D

    Leute, einen Mahnbescheid kann man online in 5 Minuten veranlassen und führt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum gewünschten Ziel. Es macht keinen Sinn Briefe, Mails etc. zu schreiben. Setzt eine Frist bis zu der Ihr eine korrigierte Abrechnung erwartet und schickt unmittelbar nach Fristverstreichung den Mahnbescheid....alles andere ist vergebene Liebesmühe.
     
  3. warumich?

    warumich? Starter

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  4. TE610

    TE610 Starter

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    Dann werde ich FS wohl auch zum Ende des Jahres verlassen.
     
  5. warumich?

    warumich? Starter

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    ...und die korrigierte Schlußabrechnung ist da...

    :D

    Mahnbescheid sei Dank.:evil:
     
  6. AlterStromer

    AlterStromer Starter

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    oh, vielen Dank für den Tipp! :p Wir haben kürzlich, ein halbes Jahr nach dem Ende der Belieferung endlich die Abrechnung erhalten und, wie erwartet, war der Bonus nicht berücksichtigt worden. Ich habe inzwischen Widerspruch eingelegt und rechne mit der Standard-Aussage, dass wir keinen Anspruch hätten. Es kostet mich schon die ganze Zeit viel Mühe, die Contenance zu wahren, denn ich habe die Schnauze inzwischen so etwas von voll von unserer Verarschungswirtschaft. Kann ich sofort anmahnen lassen, oder muss ich Fristen wahren?

    lg Stefan


    was ist denn das für ein Zeichensatz-Mist?
     
  7. warumich?

    warumich? Starter

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    der feine Weg ist mind. eine 14-tägige Frist.....formal ist aber keine Fristsetzung notwendig
     
  8. Manolchen

    Manolchen Starter

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    ... die korrigierte Schlussrechnung ist da!

    Dank dem obigen Erfahrungsbericht von easygoingnow habe ich mich nach einem Jahr Kampf um meinen Bonus für das Mahnverfahren gegen FS entschieden. Es hat keine 14 Tage gedauert und die Sache ist vom Tisch!

    Habe am 17.10.2011 die 23 EUR Gebühr an das Mahngericht überwiesen. Heute habe ich eine korrigierte Schlussrechnung bekommen mit genau dem von mir errechneten Guthaben. Das Geld soll innerhalb von 14 Tagen nachgeschoben werden *freu*.

    Ich hoffe, dass ganz viele Mitstreiter diese Seite finden und so auch endlich zu ihrem Recht (Geld) kommen.

    Vielen lieben Dank an easygoingnow, der mit seinem Bericht dazu beigetragen hat, dass ich das Kapitel FlexStrom nun endlich abhaken kann.

    LG

    :]
     
  9. M_P_M

    M_P_M Starter

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    Hallo

    Hätte ein paar Fragen zum Online-Mahnantrag

    Wen habt ihr als gesetzlichen Vertreter des Antragsgegners eingegeben?

    Welche Angaben gehören in die folgende Felder des Reguläres Mahnverfahren:
    Kat.-Nr.: ?

    Anspruch vom: ? bis: ?

    Vielen Dank
    M_P_M
     
  10. Manolchen

    Manolchen Starter

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    Tja, das habe ich mich auch gefragt, deshalb hier mal für alle zum Nachlesen:

    Gesetzl. Vertreter:

    Robert Mundt (Vorstandsvorsitzender)
    Martin Rothe (Vorstandsmitglied)
    Michael Happ (Vorstandsmitglied)

    Ansruch vom - bis:

    Beginn- und Ende-Datum des Vertrags

    Katalog-Nr.:

    42 (Versorgungsleistung...)

    So, nun hoffe ich, dass dir und ganz vielen weiteren Geprellten damit geholfen werden konnte und wünsche viel Erfolg.
     
  11. M_P_M

    M_P_M Starter

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Gruß
    M_P_M
     
  12. M_P_M

    M_P_M Starter

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    Hat wunderbar geklappt.

    Ich habe Flexstrom neben dem Aktionsbonus auch noch wegen eines Vertragswechsels, der ohne meine Zustimmung stattfand, abgemahnt. Habe dadurch ca. 260 Euro mehr zurückbekommen. Siehe Scan:
    http://i40.tinypic.com/29y0eoy.jpg
    Geld inkl. Mahn- und Portogebühren wurde bereits auf mein Konto überwiesen.

    Also Danke nochmal an alle für die Tipps und Hilfe.
    M_P_M
     
  13. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Und noch eine Erfolgsmeldung: heute wurde von Flexstrom meine ausstehende Forderung - ebenfalls incl. Mahnbescheidgebühren, Auslagen und Portokosten - auf meinem Konto verbucht.

    Nochmals einen ganz herzlichen Dank an dich, easygoingnow - und an dieser Stelle auch an dich, GUMPi. Eure Beiträge haben ganz erheblich dazu beigetragen, meinen Blutdruck unten zu halten (weitestgehend) ;) und besonnen, aber sehr entschlossen und zuversichtlich gegen die unverschämte und den Kunden verachtende Geschäftspolitik von Flexstrom vorzugehen.

    Ich sag euch, ich hab was fürs Leben gelernt - wehe, mir kommt in finanzieller bzw. geschäftlicher Hinsicht nochmal irgendwann jemand ähnlich doof....jetzt, wo ich weiß, wie unkompliziert und vor allem: w_i_r_k_s_a_m so ein Mahnbescheid ist 8)
    (Ich hatte nämlich fest mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung gerechnet und war darauf eingestellt - um so netter).

    Vielen Dank!
    Emmi :)
     
  14. M_P_M

    M_P_M Starter

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    Ganz will sich Flexstrom immer noch nicht geschlagen geben.

    Jetzt habe ich eine Rechnung erhalten über eine Rücklastschriftgebühr in Höhe von 8 Euro. Worauf bezieht sich diese Gebühr überhaupt. Das Geld wurde ja damals von mir überwiesen.

    Sollte man gegen diese Rechnung einfach Widerspruch einlegen?

    Danke
    M_P_M
     
  15. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hi M_P_M,

    das ist ja ulkig.
    Ich habe kürzlich ebenfalls eine Rechnung über eine Rücklastschriftgebühr in Höhe von 8 Euro bekommen. Da FlexStrom in dem Jahr, in dem ich beliefert wurde, vierteljährlich den vereinbarten Betrag pünktlich und erfolgreich ;) abgebucht hat, sprich: es keinerlei Rücklastschriften gab, reagiere ich auf das im Übrigen ziemlich ominöse Schreiben mit Sicherheit nicht.
    Dieser m.E. einfach nur gammelige Schrieb (während das Mahnverfahren lief, bekam ich von FlexStrom einen optisch ziemlich gut aufgemachten, auf vernünftigem Papier gedruckten dreiseitigen Brief aus deren Rechtsabteilung zwecks Einschüchterung - deswegen schreib ich oben "gammelig") kam übrigens Ende Dezember, ich dachte zuerst, die wollen mir einen guten Rutsch wünschen *fg*

    Ich hatte kurz überlegt, ob ich hier kurz davon berichte, mich dann aber wegen "ist wahrscheinlich total unwichtig und vielleicht echt ein Versehen gewesen" dagegen entschieden - aber da du da jetzt auch von berichtest: ist vielleicht eine neue, wiederum extrem plumpe und dreiste Masche, irgendwie doch noch Kohle abzuzocken?!

    Solange ich weder ein Einschreiben oder einen Mahnbescheid erhalte (sprich: nachweislicher Schriftverkehr stattfindet), fliegt Post von FlexStrom bei mir jetzt ins Altpapier - ich bin keine Kundin mehr bei denen, ich glaube, es hackt!!

    Also, ich werde nicht reagieren.
    Viele Grüße
    Emmi ;)
     
  16. M_P_M

    M_P_M Starter

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    Da jetzt auch noch die 1. Mahnung ins Haus flatterte, habe ich Flexstrom eine E-Mail geschrieben, dass ihre Forderungen in Höhe von 8 Euro für die Rücklastschriftgebühr falsch seien, da ich für ein Jahr im Voraus bezahlt hatte.
    Am nächsten Tag kam die Antwort:
    "Sehr geehrter Herr M_P_M,vielen Dank für Ihre Nachricht vom 24.01.2012. wir haben die Rechnung 2011-XXXXX storniert. Haben Sie noch Fragen? Freundliche Grüße Stefanie Herzog, FlexStrom-Serviceteam"

    So eine [von der Redaktion gelöscht]-Gesellschaft. Unfassbar!
     
  17. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo M_P_M,

    die erste Mahnung habe ich auch vor einer Woche bekommen.
    --> ab in den schmuddeligen Karton geknüllt zu dem Flexkram.
    Dieser Laden ist mir keine einzige Mail wert.
    Das m.E. Wichtigste fehlt eh in diesen vier hingerotzten Sätzen, die du bekommen hast, nämlich: "Sehr geehrter Herr M_P_M, wir bedauern unseren Fehler und möchten Sie um Entschuldigung bitten...".
    Naja, wirklich überraschend ist das natürlich nicht. Klar.

    Grüße in den Abend
    Emmi ;)
     
  18. madamchen

    madamchen Gelegenheits-User

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    Guten Tag,

    danke für die Suoeranleitung. Habe vor 2 Wochen einen Brief verfaßt,damit die Schlußrechnung korrigiert wird. Natürlich kam die übliche Absage. Habe nun gerade einen Mahnbescheid veranlaßt.

    Ich bin gespannt.

    Gruß
    Madamchen
     
  19. Costinesti-98

    Costinesti-98 Aufsteiger

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    Bei Ablehnung der Bonuszahlung nennt Flexstrom immer wieder Urteile zu ihren Gunsten, diese sind jetzt auf der Homepage des Unternehmens einzusehen (www.flexstrom.de/uebersicht_gerichtsurteile.php?jahr=2012). Ein für Flexstrom positives Berufungsurteil des Landgerichts schreckt natürlich schon erstmal auf.
    Ich denke aber, die Firma ist noch keineswegs auf der sicheren Seite und weiß dies auch, wenn sie anfängt, mit der Menge der Urteile zu argumentieren. Statt seriöser, ausschließlich sachlicher Information weist sie auf einer Infoseite zur Bonusgewährung einleitend auf die "Widersprüchlichkeit der Überschriften in Internetforen und auf Beratungsseiten" hin (www.flexstrom.de/musterschreiben_und_urteile.php).
    Zum Glück gab es kürzlich eine Empfehlung der Schlichtungsstelle Energie. Eine schöne Argumentation dazu, dass es vorrangig auf die Qualität von Gerichtsentscheidungen ankommt, findet sich bei www.vz-berlin.de/UNIQ132950689422930/link1004491A.html, ebenso wie eine Sammlung von Urteilen, in denen Flexstrom unterlegen ist.
    Leider habe ich keine aktuellen (letzte 5 Wochen, seit besagtem Landgerichtsurteil) Mitteilungen dazu gefunden, ob man mit einem Mahnbescheid weiterhin Erfolg hat, weder positiv noch negativ. Daher warte ich gespannt auf Neuigkeiten von madamchen.
     
  20. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    @ Costinesti-98: Im Grunde ein schöner Beitrag! Jedoch:

    Zur Aussage "zum Glück gab es kürzlich eine Empfehlung der Schlichtungsstelle Energie" aus gegebenem Anlass eine Ergänzung:

    Stiftung Warentest (test.de) vom 17.02.2012:
    Flexstrom verklagt ehemalige Kunden: Schlichtung gerät zum Bumerang


    http://www.test.de/themen/umwelt-en...chlichtung-wird-zum-Bumerang-4332919-4332921/

    Ich finde es einfach traurig, dass die Grundlagen einer im Verbraucherinteresse gegründeten Institution, die Verbrauchern eine außergerichtliche und kostenfreie Klärung u.a. mit FlexStrom ermöglichen sollte, nun genau diese Verbraucher zu Beklagten vor ordentlichen Gerichten macht, da FlexStrom - wieder einmal - die sich bietenden juristischen Winkelzüge zu nutzen weiss. Mich erschreckt dabei nicht wirklich, dass FlexStrom diesen "Ausweg" nutzt, sondern vielmehr, dass er systembedingt vorhanden ist und offensichtlich niemand zuvor an die Ausnutzung dieses Systems durch "zwielichtige" Unternehmen gedacht hat.

    Ob wohl die systembedingten "Schlupflöcher" in absehbarer Zeit geschlossen werden? Ob wohl der Trägerverein oder tragende Mitglieder den Verbrauchern, die nicht zuletzt infolge fehlender vorheriger Hinweise in diese "Falle" getappt sind, nun den betroffenen Verbrauchern bei den bevorstehenden Gerichtsverfahren mit Rat und Tat zur Seite stehen werden?

    Solange der Ist-Zustand sich nicht ändert, ist man als Kunde von FlexStrom leider wohl gut beraten, nicht die Schlichtungsstelle Energie einzuschalten! Einfach traurig!

    Gruß
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!