Wer zahlt für Flexstrom?

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von vopo, 4. Juni 2013.

  1. vopo

    vopo Stammgast

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    Flexstrom ging am 12.3.13 in Insolvenz. Bilanzkreisvertrag wurde vom Bilanzkreiskoordinator am 18.4. gekündigt. Ersatzversorgung erfolgte ab 19.4.

    So weit alles bekannt. In der Folgezeit trudeln beim Netzbetreiber die Übergabezählerstände vom 18.4. ein oder werden geschätzt. Daraus ergibt sich ein Saldo des von Flexstrom bereits eingespeisten mit der lt. aller Zählerstände von ihren Kunden verbrauchten Strommenge.

    Mal angenommen, Flexstrom steht hier deutlich in den "Miesen". Wird der Differenzstrom nun trotz Insolvenz von Flexstrom noch nachträglich eingespeist oder wird der Gegenwert in Geldform aus der Insolvenzmasse bedient? Im zweiten Fall würde wohl ein Verlust herauskommen für den, der bei der Lieferung in Vorleistung gegangen ist. Wer ist das? Der kündigende Bilanzkreiskoordinator? Der Netzbetreiber? Der Ersatzversorger?
     
  2. Heinz Boll

    Heinz Boll Gast

    Hallo,

    sehr interessante Frage. Ich würde sagen: ja.

    Viele Grüße
    Heinz
     
  3. nunaber2

    nunaber2 Aufsteiger

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    sollte der troll wieder im lande sein?
    wer hat ihn wieder auf freien fuß gelassen?
     
  4. 50Hz

    50Hz Aufsteiger

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    *****

    LOL, sind denn die Jecken schon wieder los ?

    :tongue: :)) :) :D
     
  5. ToniT

    ToniT Gast

    Hi,

    ich verstehe die Antwort von Heinz Boll nicht. Was meint er denn nun?
     
  6. Mix

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    Moin,

    die Prognosewerte für die Verbrauchsstellen gibt der Netzbetreiber auf Basis der bisherigen Verbräuche vor. Hier können natürlich größere Differenzen auftreten, in der Praxis ist das aber nicht so häufig der Fall.

    Diese zwischen tatsächlichem Verbrauch und der Prognose entstehenden Mengen sind Sache des Netzbetreibers und werden dem Lieferanten in Form von Mehr-/Mindermengenabrechnungen in Rechnung gesellt bzw. vergütet.

    Werden die nicht mehr bezahlt, geht das wie auch die Netznutzungsentgelte zu Lasten des Netzbetreibers. Es sind nicht nur die Endkunden, die hier Geld einbringen ;) .

    So long
     
  7. ToniT

    ToniT Gast

    ist denn dann der Netzbetreiber auch der Bilanzkreiskoordinator?
     
  8. Mix

    Mix Power-User

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  9. vopo

    vopo Stammgast

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    Danke für den Link.
    Der Eigentümer eines Bilanzkreises (Bilanzkreisverantwortlicher) übernimmt als Schnittstelle zwischen Netznutzern und Betreibern von Übertragungsnetzen die wirtschaftliche Verantwortung für entstehende Abweichungen von Einspeisung und Entnahme und die daraus resultierende Inanspruchnahme der durch den ÜNB bereitgestellten Regelenergie (Ausgleichsenergie). Die hierfür anfallenden Kosten werden dem Bilanzkreisverantwortlichem in Rechnung gestellt.

    Beachte: ÜNB (Übertragungsnetzbetreiber) ungleich VNB (Verteilnetzbetreiber)!

    Ist also der ÜNB der Bilanzkreiskoordinator (z.B. Tennet) und der VNB der Bilanzkreisverantwortliche (z.B. Stadtwerke Hasendümpel)?

    http://www.kevag.de/index.php?id=175&qvw=Bilanzkreis
    Der Bilanzkreis kann nur in einer Regelzone gebildet werden. Innerhalb dieser wird zwischen einem Bilanzkreisverantwortlichen und einem Bilanzkreiskoordinator ein Bilanzvertrag abgeschlossen. Der ist meist ein Händler oder Weiterverteiler. Der Bilanzkreiskoordinator ist oftmals ein Übertragungsnetzbetreiber.
     
  10. ToniT

    ToniT Gast

    Hallo,

    also dieser Herr Vopo ist ja offensichtlich ein hoch intelligenter und auch wohl sehr wichtiger Mensch. Die Fragen, die er so stellt, müssten eigentlich jeden Bundesbürger interessieren. Ob im Keller auch immer noch Licht brennt?

    Grüße
    ToniT
     
  11. vopo

    vopo Stammgast

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    Boah ey!
     
  12. Mix

    Mix Power-User

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    Moin vopo,

    das hast Du richtig verstanden.

    So long
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!