Stromanbieter schickt keine Jahresabrechnung und zahlt Guthaben nicht aus!

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von louisiana, 21. Januar 2013.

  1. louisiana

    louisiana Gelegenheits-User

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    Hallo ich habe letztes Jahr im August meinen Stromanbieter gewechselt.
    Jetzt bekomme für das Jahr 2012 keine Jahresabrechnung.

    Da ich einen Überschuss und einen Bonus geltend machen kann, möchte ich diesen nun eintreiben.

    Ich habe die Jahresabrechnung mit einer Fristsetzung schon angefordert. Diese Frist ist nun abgelaufen.
    Soll ich jetzt den Überschuss plus Bonus selbst berechnen dann den Anbieter in Zahlungsverzug setzen und anschließend ein Mahnverfahren einleiten?

    In dem Jahr zuvor also 2011 habe ich schonmal ein Mahnverfahren erfolgreich gegen denselben Stromanbieter geführt und so mein Geld wieder bekommen.

    Ich schätze also mal wieder dasselbe Spiel, nur das ich diesmal das Guthaben selbst berechnen muss.
     
  2. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    m.E. wäre das keine Voraussetzung, dass eine Schlussrechnung erstellt ist.
    Solange die Summe unfraglich ist (du die also korrekt berechnest), sollte das kein Problem sein (bspw. nach Juli 2011 Kunde gewesen, somit Bonusklausel eindeutig etc.).

    Aber eigentlich ist das fast egal....Ich würde auf gar keinen Fall zögern....die 23 Euro einsetzen und dann schauen. Denn, hier muss man ja vorscihtig sein, wie man es formuliert. Flexstrom muss bei Netzbetreibern Vorkasse leisten. Das sollte ausreichend klar machen, wie die Netzbetreiber die Liquidität der Firma beurteilen.

    Gruß Snaggle
     
  3. louisiana

    louisiana Gelegenheits-User

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    Ich bin mir sicher das es noch genug zu holen gibt.
     
  4. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    da genug zu holen ist, heißt wohl im Umkehrschluss, dass die Geschäfte so gut laufen, dass die einfach aufgrund dieser Arbeitsüberlastung nicht mit dem Auszahlen von Guthaben etc. hinterherkommen.
    Dann hast du natürlcih recht...Eile ist dann nicht geboten und man kann sich auch Zeit lassen.

    Gruß Snaggle
     
  5. louisiana

    louisiana Gelegenheits-User

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    Ich denke die wissen ganz genau was sie tun. 8)

    Aber ich bin am überlegen ob ich erstmal die Jahresrechnung per Anwalt einfordern soll.
    Weil ich weiss nicht ob grobe Berechnungen für ein Mahnverfahren so sinnvoll sind.

    gruß Louisiana
     
  6. SL-1981

    SL-1981 Stammgast

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    Hallo Lousiana.

    ich weiß nicht genau ob ich richtig liege:

    - wenn ich unsicher bin leitete ich ein Urkunden-Mahnverfahren ein (auch bei FS), denn ich denke, dass hier alle Unterlagen zur Problematik von beiden Seiten zur Klärung heranzgezogen werden (müssen?)

    - bei einem sachverhalt wie bei dir, würde ich das grob ausrechnen, den Gesamtbetrag mit Bonus erstellen und ab damit ins Urkunden-Mahnverfahren (auch 23,- €)

    - Nun kann FS ja widersprechen, muss aber eben auch nachweisen, ob es mathematisch wegen deiner Abrechnung so stimmt. Liege ich da richtig? Also ich hatte es so gemacht und kam damit durch, hatte allerdings auch meine Zählerstände zum Selber-Rechnen.

    Aber vielleicht konnte ich ja helfen.

    Warten ist echt so ne Sache - dafür bräuchte ich stärkere Nerven bei FS.

    Gruss

    SL
     
  7. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    das ist ja unstreitig, dass die wissen, was sie tun. Bei den Vorzeichen und Berichterstattung ist aber die Frage, wie lange man noch Zeit hat...

    Wenn ich das richtig verstehe, setzt das Urkundeverfahren ja m.E. gerade voraus, dass eine unstreitige Urkunde vorliegt....bei Widerspruch wäre die ja vorzulegen....dann wäre das ja nicht richtig, da ja genau die Abrechnung (sofern das auch wiederum als Urkunde i.S. des Gesetzes gilt) fehlt....so verstehe ich das zumindest, wenn ich das überfliege.

    Aber zum Anwalt gehen, kann ja auf keienn Fall schaden. Dann weißt du es.

    Gruß Snaggle
     
  8. Mythentor

    Mythentor Routinier

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    Aber nicht zu einem Anwalt z.B. für Scheidungsrecht/Arbeitsrecht usw.! Dieser Fach-Anwalt sollte sich schon auskennen.

    Unter RA gibt es sogar Pappnasen die bekommen noch nichtmal eine Kontopfändung hin - eigene Erfahrung.

    Wie der sein erstes Staatsexamen überhaupt bestanden hat ist mir ein Rätsel!!
     
  9. louisiana

    louisiana Gelegenheits-User

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    So unkompliziert kann das sein.

    Die KEVAG hat mir heute ganz von sich aus schon mal das zuviel gezahlte Guthaben von den letzten paar Monaten aus 2012 gutgeschrieben.
    Einfach so, von sich aus, ohne Rumgedruckse und Rumgezicke.

    Diejenigen die nur mit Anwalt in Bewegung kommen sollten sich echt mal ein Beispiel dran nehmen.
     
  10. Mythentor

    Mythentor Routinier

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    Freut mich für dich. Machen viele andere auch!

    Trotzdem, was hat jetzt die RWE Tochter KEVAG bei Flexstrom zu suchen?

    Je nach Bezugsort gehört KEVAG nicht zu den billigsten.
     
  11. louisiana

    louisiana Gelegenheits-User

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    Ich würde mich offiziell nie auf einen bestimmten Anbieter beziehen.
    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste ;-)

    Ich habe meinen sicheren Hafen wieder gefunden und werde mir diesen Service zukünftig halt auch etwas mehr kosten lassen.

    Ich habe genug vom wechseln, wenn ich zukünftig sparen möchte mache ich das mit der wohl effektivsten Methode überhaupt. Nämlich: ABSCHALTEN.
    In diesem Sinne!
     
  12. WeWe

    WeWe Starter

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    Hallo Louisiana,

    wenn ich raten sollte, um welchen Stromabieter es sich handelt, würde ich glatt
    auf Hitstrom oder Prioenergie tippen (beide gleicher Verein)
    Habe nach dem ersten Jahr bei Hitstrom 7 Monate auf die Jahresabrechnung gewartet.
    Vorher jedoch gemahnt und Rückbuchung der Abschläge angekündigt und auch vollzogen.
    Hitstrom hat mir 2x 10 € Rücklastgbühr und 3 € Mahnkosten berechnen wollen.
    Ich habe meinerseits 50 € Mahnkosten geltend gemacht. Wurde natürlich ignoriert und
    bei jeder Abschlagrechnung tauchen die 23,-- € als Rückstand auf. Das wird natürlich
    von mir jedesmal widersprochen und natürlich nicht bezahlt. Sollen sie mich doch
    verklagen. Möchten den Richter sehen, der solchen [von der Redaktion gelöscht] Recht gibt.
    Vetrag wurde von mir zum 31.12.2012 gekündigt und siehe da, diese Woche kam prompt
    die Abrechnung - warum wohl - Hitstrom hat noch Geld zu kriegen - da ich im Dezember
    nur den halben Abschlag überwiesen habe.
    Und trotzdem versuchen die wieder mich über den Tisch zu ziehen.
    Trotz online-Meldung des Zählerstandes per 31.12.2012 verwenden Hitstrom die zu hohe
    Schätzung des Netzbetreibers.
    Der Netzbetreiber meiner Heimatstadt hat mir bestätigt, daß am 4.Januar eine
    Stornierung der Schätzung sowie eine Korrektur an Hitstrom gesendet wurde.
    Quittierung ist ebenfalls vorhanden.
    Was schließen wir daraus - man könnte die Abrechnung als [von der Redaktion gelöscht] bezeichnen.
    Natürlich habe ich reklamiert - nur kann z.Zt. keine mail zugestellt werden - der
    Server ist wohl aufgrund vieler Reklamationen überlastet.
    Ich werde also kein Restzahlung vornehmen, solange keine korrigierte Abrechnung vorliegt.
    Notfalls werde ich Anzeige wegen Verdacht des Betruges erstatten.
    Die Stadtwerke Netz GmbH meiner Heimatstadt sind hervorragende Zeugen !
    Also, laßt Euch nicht einschüchtern!
     
  13. Kas

    Kas Starter

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    Hallo Leidensgenosse,
    habe mein Vertrag bei Flexstrom nach 12 Monaten zum 31.12.2012 gekündigt.
    Pünktlich nach der gesetzlichen Frist von 6 Wochen erhielt ich am letzten Tag die Jahresabrechnung. Diese war sogar auf den Cent genau (Guthaben knappe EUR600,-). Allerdings mit der Bemerkung dass das Guthaben erst innerhalb weiterer 6 Wochen ausgezahlt werden soll (rechtswidrig). Daraufhin wurde Flexstrom per Einschreiben m Rückschein angemahnt mit Fristsetzung 10 Tage und Datum. Nach Ablauf habe ich sofort Mahnbescheid beantragt. Dieser wurde am 23.02.2013 zugestellt. Die 14 Tage Widerspruchsfrist ist heute abgelaufen. Antrag auf Vollstreckungsbescheid heute 12.03.2013 versendet.

    Du solltest keine Zeit verlieren. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

    Sobald ich den Vollstreckungsbescheid erhalten habe werde ich beim Amtsgericht eine Kontopfändung beauftragen.

    Einen RA benötigst du nicht. Das Amsgericht wird dir behilflich sein.

    Toi Toi toi
     
  14. KASO2013

    KASO2013 Starter

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    Hallo zusammen,

    Flexstrom zahlt auch bei uns das Guthaben nicht aus - Abrechnung liegt aber zum Glück schon vor (aus 11/2012).
    Ich überlege jetzt, den Fall an ein Inkassobüro zu übergeben.
    Hat das schon mal einer gemacht und Erfahrungen gesammelt?
    Danke für eine Nachricht.
    Viele Grüße
     
  15. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    ich halte die Frage nicht für groß entscheidend, wichtiger ist, dass man jetzt handelt, wenn man noch Geld haben möchte...

    Ob man einen Vorteil hat beim Inkassobüro...fraglich...telefonisch etc. werden die auch niht weiter kommen....also können die auch nur den normalen Mahnbescheidweg gehen, wie alle anderen auch...

    Einziger Vorteil, dass es welche gibt, die nur im Erfolgsfalle Gebühren kassieren. Risiko somit für dich nur Auslagen für Mahnbescheid etc.
    Wenn die nach RVG abrechnen, können die auch nicht viel billiger sein....RA kostet bis 300 Euro dann 36 Euro ungefähr....bei kleinen Summen wird sich das nicht unbedingt lohnen...

    Wenn dem MB widerpsrohcen wird, wenn auch nur, um Zeit zu gewinnen, sind die raus, es muss dann doch zum Anwalt.
    Gefahr....wenn Gebühren fällig beim Inkassobüro, bleibt man ev. darauf hängen, auch wenn man letztendlich die Klage gewinnt....es sollte da zumindest vereinbart sein, Geld für Inkasso nur, wenn MB direkt bezahlt wird.....

    Wenn man von einer höheren Summe spricht bei unstrittiger Forderung und sehr unklar ist, ob der Schuldner leisten kann...dann kann das mit dem Inkasso ein Vorteil sein, wenn man nur im Erfolgsfalle leisten muss...so könnte man sein Risiko um die Gebühren reduzieren....hier sollte das wohl nicht die so entscheidende Frage sein, ob Inkassobüro oder Anwalt....(oder selber machen)...hier ist vor allem Dringlichkeit geboten, dass man handelt....den letzten beißen die Hunde...

    Gruß Snaggle
     
  16. os140973

    os140973 Starter

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    Hallo,
    FlexStrom und FlexGas muss man mit den eigenen Waffen schlagen. Mein Guthaben der ersten Jahresabrechnung bei FlexStrom i.H.v. 570 € habe ich mir nach mehrmaliger Zahlungserinnerung und Mahnung einfach durch eine angekündigte Rückbuchung der Einzugermächtigung zurückgeholt. Den Restbetrag habe ich einach durch Nichtzahlung der Abschläge eingesammelt. Die Einzugsermächtigung habe ich widerrufen. Die neuen Abschläge bs zu meiner Kündigung am 31.05.2013 zahle ich erstmal nicht und warte bis ich eine Zahlungserinnerung bzw. Mahnung von FlexStrom bekomme. Die Jungs haben mich auch 10 Monate mit unterschiedlichen Zahlungsverspreche hingehalten und genervt. Bei FlexGas kam irgendwann der Flyer mit der Preiserhöhung. Ich habe die Erhöhung erst einmal laufen lassen und dann Einspruch gegen die Erhöhung eingelegt sowie die alten Konditionen verlangt. FlexGas konnte mir den Zugang des Schreibens über die Erhöhung nicht nachweisen und musste mir dann zähneknirschend die alten Konditionen gewähren.
    Also nicht einschüttern lassen!
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!