Stromanbieter hat angeblich nie geliefert. Wie verhalten?

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von naddel81, 21. Mai 2013.

  1. naddel81

    naddel81 Gelegenheits-User

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    Hi @ all,

    habe im letzten September einen Stromanbieterwechsel veranlasst. Im November kam dann die Vertragsbestätigung und voraussichtlicher Lieferbeginn.

    Nun habe ich diesen Anbieter vorsorglich zum Ende der einjährigen Vertragslaufzeit gekündigt und dieser schreibt nun "Wir bestätigen Ihnen hiermit die Stornierung Ihres Auftrages.... eine Belieferung durch uns hat nicht stattgefunden."

    Wie bitte? Ihr habt doch meine Kohle kassiert. Beim Grundversorger bin ich also auch nicht angemeldet worden vom Anbieter. Die Wohnung wird also vermutlich als Leerstand gelistet und irgendwann fällt auf, dass der Stromzähler sich fleißig weiter gedreht hat. Dann kommt auf mich eine Nachzahlung seitens des Grundversorgers, oder?

    Und dem sage ich dann: Ich hab bezahlt und ne Vertragsbestätigung. Wende dich an deinen Partner, den Stromanbieter, der mich angeblich nicht beliefert.

    ?!?!

    Wie soll ich mich in dieser Situation verhalten? Grundversorger sagt, dass niemand auf den Zähler gemeldet wurde und aktueller Stromanbieter hat angeblich nie geliefert? Vertragsbestätigung liegt aber vor. Kann der Stromanbieter so einfach sagen: "Tja, aber geliefert haben wir nicht. Damit ist auch kein Vertrag zustande gekommen."?


    Bin für jede Hilfe dankbar.

    Viele Grüße!
     
  2. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    ich glaube dieser Thread hat sich thematisch etwas verirrt ;-)

    Wenn Du nicht sicher bist, wer denn jetzt im Moment wirklich der Lieferant ist, frage einfach beim Netzbetreiber an. Wenn Du den Sachverhalt schilderst und noch Daten wie Zählernummer zur Hand hast wirst Du da bestimmt die Auskunft erhalten.

    Vom Ergebnis dieser Auskunft hängt dann das weitere Vorgehen ab.

    Parallel dazu kannst Du aber bei dem Lieferanten nochmal nachhaken, der die Vertragsbestätigung geschickt hat. Aber vorher schau bitte nochmal auf den bestätigten Vertragsbeginn. Nicht dass der irgendwann in der Zukunft liegt.

    Und Du könntest auch noch bei dem Lieferanten nachfragen, der Dich vor dem Wechsel beliefert hat. Nur um sicher zu gehen, dass dieser Vertrag auch wirklich beendet wurde.

    So long
     
  3. naddel81

    naddel81 Gelegenheits-User

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    Hi Mix,

    also der Grundversorger sagt, dass aktuell niemand auf den Zähler gemeldet ist. Und Flexstrom sagt, dass sie mich angeblich nie beliefert haben. Vertragsbestätigung habe ich aber bekommen. Meiner Meinung nach wollen die Flexis sich damit einfach aus der Affäre ziehen. So nach dem Motto: Geld kassiert, aber liefern müssen wir ja nicht. Soll der dumme Kunde den Strom halt beim Grundversorger nochmal bezahlen.
     
  4. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    mit dem "voraussichtlichen" Lieferbeginn hast du die Zahlungsaufforderung bekommen, oder?

    Hast du dich mal online in den Kundenbereich eingeloggt und geschaut, ob da unter Dokumenten noch etwas hinterlegt ist?
    Die endgültige Lieferbestätigung sollte per E-Mail kommen, oder?

    Ansonsten .....es ist nicht der erste Fall, der geschildert wird, wo Geld kassiert wurde, aber es letztendlich zu keiner Lieferung kam....jeder, der möchte, darf menschliches Versagen und reinen Zufall vermuten.

    Ich weiß nciht, wie das technisch organisiert ist. Wenn ich mir das Prozedere aber mal vorstelel, würde ich vermuten, dass spätestens mit einer vorausscihtlichen Lieferbestätigugn auch eine automatische Anmeldugn an den Netzbetreiber rausggegangen sein muss.

    Ob das wohl passiert ist? Wie da wohl das genaue Prozedere war....Jeder, der da nicht an Zufälle glaubt, könnte auch Anderes vermuten, was einen Anfangsverdacht darstellt und was man anzeigen kann.

    Gruß Snaggle
     
  5. Costinesti-98

    Costinesti-98 Aufsteiger

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    Tja, soll man dazu raten, keine schlafenden Hunde zu wecken? Vielleicht wurde der durch deine Anfrage ja nur kurz angestupst, drehte sich um und schläft friedlich weiter... Fehler gibt es immer wieder. Vermutlich wird aber spätestens beim Einzug eines Nachmieters auffallen, dass in der "leerstehenden" Wohnung doch ein Verbrauch stattgefunden hat.

    Du hast selber schon geschrieben, dass ein *voraussichtlicher* Liefertermin genannt wurde. Leider war dies eine Masche (nicht nur) von Flexstrom, dass "aus technischen Gründen" oder warum auch immer der tatsächliche Lieferbeginn hinausgeschoben wurde, ggf. mehrere Monate. Insbesondere für den Fall, dass die Zahlung - wie verlangt, aber eigentlich nicht berechtigt - vom Kunden sofort getätigt wurde, hatte Flexstrom nämlich vorübergehend einen kostenlosen Kredit.

    Leider entspricht dies vermutlich der Wahrheit. Bei einem solventen Anbieter hätte man das Geld nach angemessener Zeit der "Untätigkeit" zurückfordern können, bei Flexstrom nur noch "im Prinzip". Letztlich geht es dir etwa genauso wie jemand, dessen Belieferung kurz vor der Pleite tatsächlich begonnen hatte.
     
  6. Ailton

    Ailton Routinier

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    Leider ist es tatsächlich so, dass dieser Umstand kein Einzelfall ist. Mit der "Vertragsbestätigung" (voraussichtlicher Liefertermin) gingen oder gehen sehr viele Verbraucher davon aus, dass dieses Schreiben eine Verbindlichkeit darstellt. Dem ist aber nicht so (vgl. den oberen Teil dieses Informationsschreibens...: " Ihr voraussichtlicher Liefertermin ist der XX.XX.XXXX. Sobald dieser endgültig feststeht, bekommen Sie automatisch per E-Mail von uns Bescheid. ..."). Und diesem Schreiben wurde auch immer gleich schön der Überweisungsträger beigelegt.
    Den Rest haben meine Vorschreiber bereits korrekt dargelegt.
     
  7. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Daraus schließe ich, dass Du nicht Kunde beim Grundversorger bist. Um herauszubekommen, wer denn liefert, musst Du beim NETZBETREIBER anfragen. Das kann Dir der Grundversorger nicht sagen, weil das eine Netzinformation ist, über die er nicht verfügen darf.

    Ich skizziere mal grob das Prozedere beim Lieferantenwechsel.

    1. Kunde schließt neuen Vertrag und beauftragt neuen Lieferanten (nL) mit der Kündigung beim alten Lieferanten (aL).

    2. nL kündigt via elektronischen Datenaustausch (EDIFACT) beim aL den Liefervertrag.

    3. nL meldet die Belieferung beim Netzbertreiber (NB) zum gewünschten Datum an (EDIFACT).

    4. NB informiert aL über die neuen Anmeldung (EDIFACT). Widerspricht dieser nicht oder stimmt er zu, läuft der Wechsel problemlos durch.

    Da es an dieser Stelle zu Klärungen kommen kann (z.B. aL widerspricht beim NB) die einen Lieferbeginn verschieben können (Stichwort Meldefristen nach GPKE), wird in den Lieferbestätigungen in der Regel ein "voraussichtlicher Lieferbeginn" angegeben. Das ist also keine FS-spezifische Sache sondern durchaus üblich und begründet.

    5. Die Klärung ergibt, dass der Wechsel nicht durchgeführt werden kann (z.B. wg. Kündigungsfrist alter Vertrag), bleibt der aL beim Netzbetreiber als Lieferant gemeldet, andernfalls der nL.

    6. Geht ein Lieferant in Insolvenz und kann nicht mehr liefern, so fällt der Kunde in die sogenannte Ersatzversorgung. In diesem Fall wird der NB den Grundversorger darüber informieren, dass er die Lieferung übernehmen muss.

    Der Netzbetreiber ist also IMMER derjenige, der weiß, wer gerade beliefert. Darum erst einmal dort nachfragen.

    Bitter ist natürlich: wenn Du an FS etwas gezahlt hast obwohl Du dort nicht in Belieferung warst kannst Du das Geld vermutlich abschreiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Insolvenz noch wesentliche Quoten rauskommen.

    Was Betrugs- und Verschwörungstheorien betrifft halte ich mich raus. Diese Diskussion ist aus meiner Sicht müßig.

    Zum Schluß noch eine Frage: Wenn Du bei FS nicht in Belieferung warst muss ein anderer geliefert haben. Und der hätte sich eigentlich bei Dir melden müssen, wenn er kein Geld bekommt. Hast Du im Falle einer Einzugsermächtigung denn schon kontrolliert, ob Dir nicht in der Vergangenheit zweimal Strom abgebucht wurde?

    So long
     
  8. naddel81

    naddel81 Gelegenheits-User

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    hi an alle und danke für die rege beteiligung.

    fakt ist, dass ich grundversorger und netzbetreiber hier zusammengeworfen habe, weil bei uns beides die RWE ist. scheinbar ist das aber nicht in jeder region das gleiche unternehmen.

    die RWE hat meinen vormieter pünktlich zu seinem auszug angeschrieben und ihm mitgeteilt, dass sie ihn wieder angemeldet haben. dieser hat dann dort angerufen und in meinem beisein erklärt, dass ich schon lange flexstrom beauftragt hatte, pünktlich zum einzug strom zu liefern. das sollte laut angabe von flexstrom klappen ohne erst wieder beim grundversorger zu landen.
    also hat RWE meinen vormieter abgemeldet und ich war in dem glauben, dass flexstrom mich dort anmeldet.

    die haben aber nur das geld kassiert und reden sich jetzt raus von wegen " Der Lieferbeginn ist noch nicht bekannt." ..."Wir haben Sie ja nie beliefert."

    Ergo: Netzbetreiber denkt, dass die Bude leer steht und mir steht irgendwann ne dicke Nachzahlung ins Haus.

    Kann ich den Strick nicht rumdrehen und dem Netzbetreiber/Grundversorger sagen: "Ich habe eine Vertragsbestätigung und eine Lieferbeginnbestätigung (keine voraussichtliche) vom Lieferanten. Euer Geld hat Flexstrom. Holt es euch da. Ihr ward ja Vertragspartner."
     
  9. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    es prozesstechnisch dem NB nicht möglich, eine Verbrauchsstelle auf "Leerstand" im Sinne von "kein Lieferant vorhanden" zu stellen. Es gibt für jede aktive Verbrauchsstelle einen Lieferanten!!!

    Selbst bei Leerstand ohne Verbrauch fällt zumindest die Grundgebühr und auch die Netznutzung an. Ein Leerstand "verschwindet" nicht einfach aus dem System oder erhält den Status "keine Abrechnung weil nichts verbraucht wird".

    Ich wiederhole mich an der Stelle gern - den Netzbetreiber anrufen und versuchen zu klären. So wie Du das jetzt schilderst, kann es gut sein, dass die Verbrauchsstelle noch auf den Vormieter läuft und gar nicht auf Dich umgeschrieben wurde.

    Du musst klären, ob die Verbrauchsstelle mit Zählernummer XXXXX beim NB auf Deinen Namen läuft. Falls noch der Vormieter gemeldet ist muss das geklärt werden. Falls es auf Deinen Namen gemeldet ist muss Dir der NB (nicht der Grundversorger!) sagen können, wer der Lieferant hierfür ist. Wenn Du das alles weißt, kann man entsprechend weiter vorgehen.

    Nein. Zur Leistung sind jeweils nur die Vertragspartner verpflichtet. Eine Übertragung von Forderungen zum Rechnungsausgleich ist ohne Zustimmung des Gläubigers nicht möglich. Und darauf wird bei FS keiner eingehen.

    So long
     
  10. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    für mich wäre die Frage, wie das aus Datenverarbeitungssicht bei FS sich dargestelltw urde, was ich so nicht beurteilten kann. jedoch gehe ich davon aus, dass es weitestgehend automatisiert sit.

    Wenn ich eine Bestätigung mit voraussichtlcihem Liefertermin habe, gehe ich dvon aus, dass eien Meldung elektronisch udn automatisch an den Netzbetreiber gesandt wird zur Anmeldung. Ist das so korrekt, Mix?
    Zudem müsste ja eien Kündigung an den alten Versorger gegangen sein (sofern das FS übernommen hat)

    Daher würde ich auch beim Netzbetreiber nachhaken, welche Infos da vorliegen. Dann muss ja damals eine Anmeldung eingegangen sein.....

    Dann kann man weiterschauen.

    Als müßig sehe ich die andere Diskussion nicht an, ob sich die Frage stelt, ob man sich rein im Zivilrecht bewegt oder möglicherweise schon im Straftrecht. Wenn ich nämlich eine Forderung aus einem Straftatbestand habe, habe ich m.W. eine vorrangige Forderung....dann sthe ich ganz anders da...

    Gruß Snaggle
     
  11. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    wie ich oben schon geschrieben habe, sind diese Prozesse in der GPKE geregelt. Falls Dich das genauer interessiert findest Du hier mehr Info:
    http://www.bundesnetzagentur.de/cln...mer6/GPKEundGeLiGas/gpkeundgeligas-node.html.

    Das Verfahren ist also standatrisiert. Der Automatisierungsgrad hängt aber sicher vom eingesetzten DV-System und der Firmenphilosophie ab. Es gibt Unternehmen, die haben es nicht so gern, wenn Nachrichten unkontrolliert ins System einfließen bzw. von diesem unkontrolliert verschickt werden.

    Normalerweise wird erst einmal der alte Vertrag gekündigt. Mit der Anmeldung beim NB warten vielleicht manche Unternehmen etwas, sie wird aber sicher zeitnah durchgeführt.

    Was hier passiert sein könnte:
    Der Vermieter bekommt eine Vertragsbestätigung für den Leerstand vom Grundversorger. Da er nichts bezahlen möchte ruft er dort an und sagt, der alte Mieter ist noch nicht raus. Daraufhin wird der vom GV angeschrieben. Der wiederum ruft beim Versorger an und sagt, dass es einen Mieterwechsel gibt und FS eine Umzugsmeldung schickt. Daraufhin wartet der GV natürlich auf die Anmeldung von FS und nimmt den alten Mieter nicht von der Verbrauchsstelle. Das passiert ja mit der Umzugsmeldung.

    FS meldet den neuen Mieter aber nicht als Neueinzug beim Netzbetreiber an. Evtl. wissen die nicht mal, dass es ein Neueinzug ist, wenn das auf dem Vertrag nicht vermerkt ist. FS meldet also die Belieferung als Lieferantenwechsel auf den Namen des neuen Mieters an. Den hat der Netzbetreiber aber nicht auf der Verbrauchsstelle, kann also keine positive Identifikation durchführen und lehnt die Belieferung ab.

    Jetzt ist FS am Zug und muss Klärung herbeiführen. Das haben die aber offensichtlich nicht getan. Daher meine Vermutung, dass beim NB der Umzug überhaupt nicht umgesetzt wurde und die Verbrauchsstelle immer noch den Namen des Vormieters trägt. Der kümmert sich nicht drum, weil er sagt, ich habe doch angerufen und für mich ist das damit erledigt. Es gibt sogar Fälle, in denen der alte Mieter nicht mal merkt, dass munter von seinem Konto abgebucht wird.

    Müßig insofern, als dass immer viel geredet und unterstellt wird. Sobald es aber darum geht, Fakten offen zu legen und diese "Straftatbestände" sauber zu belegen beißt es aus. Ich halte nichts davon, sich über sowas die Finger wund zu schreiben. Entweder es hat einer handfeste Beweise und geht damit zur Staatsanwaltschaft. Oder man hat nur Vermutungen und jede Diskussion darüber ist obsolet.

    So long
     
  12. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Bei Einzug hat der neue Lieferant die Möglichkeit, die Netznutzung beim Netzbetreiber rückwirkend bis zu 6 Wochen anzumelden (GPKE). Eine Kündigung ist hierbei nicht notwendig.

    Der NB stellt dann eine Abmeldeanfrage an den aktuellen Lieferanten wegen Einzu/Umzug. Diese Abmeldeanfrage wird in der Regel auch bestätigt.

    Hast du dich den zeitnah bei FS angemeldet? Also innerhalb der 6 Wochen nach Übergabe der Wohnung?

    lg
     
  13. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    das ist richtig. Es hilft aber nichts, wenn FS nicht als Umzug sondern als normaler Lieferantenwechsel anmeldet.

    So long
     
  14. naddel81

    naddel81 Gelegenheits-User

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    also wir haben alles monate vorher in die wege geleitet. gerade die bestätigung vom netzbetreiber bekommen, dass die anmeldung beim NB nicht bestätigt werden konnte (vermutlich weil Flexi pleite gegangen ist und die denen nix mehr durchleiten).
    wer ist denn jetzt dafür verantwortlich, dass hier nix geliefert wurde und die wohnung aktuell beim NB auf "leerstand" gemeldet ist?
     
  15. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Wegen der Insolvenz wohl kaum, die war erst im April 2013.

    Wer ist denn jetzt beim Netzbetreiber als Anschlussnutzer gemeldet? Dein Vormieter, Dein Vermieter oder Du? Und wenn DU es bist, wer beliefert Dich denn? Auch für Leerstand gibt es Vertragspartner.

    Nochmal: einen vertragslosen, schwebenden Zustand "Leerstand" gibt es nicht. Solange ein Zähler eingebaut ist gibt es einen beim NB gemeldeten Anschlussnutzer und einen dazu gehörenden Lieferanten. Bevor das nicht klar ist, kann man Deine Fragen nicht beantworten.

    So long
     
  16. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    @mix
    so lässt sich das erklären, dann muss aber beim Netzbetrebier ja eine Meldung vorgelegen haben. Und ich würde bei denen nichts galuben, as ich nciht gepüfrt hätte....Das wird ja TE daher hoffenltich genau überprüfen.

    @naddel
    "dass die anmeldung beim NB nicht bestätigt werden konnte"

    Was bedeutet die Aussage genau? Hast du beim Netzbetreiber nachgefragt, ob FS versucht hat, dich anzumelden? Wie Mix auch fragt, du solltest genau erueirern...wer ist gemeldet auf dem Zähler und welche Vorgänge gab es eit damals....Meldungen an NB etc. etc.

    @mix
    An dem Punkt mit Beweisen etc. sind wir schon nicht mehr. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat schon längst mitgeteilt, dass sie wegen Insolvenzverschleppung als auch Betrug ermittelt. Nicht nur gegen die Unternehmensgruppe sondern auch gegen Robert M. persönlich. Es liegt also längst ein Anfangsverdacht vor, den man für hinreichend möglich hält. Insolvenzverschleppung war eh klar, aber wir reden hier auch von einem Anfangsverdacht von Betrug.

    Bevor hier wieder so ein Löschhonk kommt, weil man das böse Wort bentutz hat....
    Das kam man bspw. hier nachlesen, dass dies eine TATSACHE ist:
    http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2013/0422/flexstrom.jsp

    Gruß Snaggle
     
  17. Costinesti-98

    Costinesti-98 Aufsteiger

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    Oder der Vermieter wurde als Anschluss-"Nutzer" eingetragen, und dem geht es so. Könnte es sein, dass im Falle einer Leerstands-Meldung dem Vermieter seltener Abschläge in Rechnung gestellt werden? Ein Stromverbrauch ist dann ja normalerweise nicht gegeben und nur die Grundgebühr fällt an. Dass dem Vermieter berechnete Abschläge zwischen anderen Posten für Allgemeinstrom etc. eventuell nicht auffallen, ist natürlich höchst unwahrscheinlich.

    Ganz genau. Und im Falle von Zahlungsverzögerungen, fehlenden Anmeldungen o.ä., was hat ein Endkunde zu bieten außer Vermutungen?

    @ Snaggle:
    Danke für den Hinweis auf die Aktivitäten der Staatsanwaltschaft Berlin. Den geprellten Kunden wird dies aber in den seltensten Fällen weiterhelfen. Erstmal müsste man jemand persönlich (Strafrecht) für die einen konkret benachteiligende Handlung verantwortlich machen können. Wohl nicht so einfach bei einer verschleppten Anmeldung.
    Selbst bei einer Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung - ein entsprechendes Verfahren dürfte sich ein paar Jahre hinziehen - kommt naddel81 dann nicht automatisch zu ihrem Schadenersatz. Oder sehe ich das falsch?
     
  18. Costinesti-98

    Costinesti-98 Aufsteiger

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    Den Fall Teldafax habe ich nicht so intensiv verfolgt, aber eine Verurteilung gab es (inzwischen mehr?), siehe hier: http://forum.energienetz.de/index.php/topic,17589.0.html

    Gegen Ende des verlinkten Spiegel-Artikel wird jedoch auch klar, dass hier besondere Bedingungen vorgelegen hatten, die es dem Gericht einfach machten. Solche Umstände betrafen bestimmt mehr als eine handvoll Kunden, aber keineswegs einen Großteil der Kundschaft.
     
  19. naddel81

    naddel81 Gelegenheits-User

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    vielleicht wollte der NB flexi auch nix mehr durchleiten, weil die verträge schon gekündigt waren?
    fakt ist nur, dass weder ich noch mein vormieter nun laut aussage des netzbetreibers auf den zähler gemeldet sind.

    ich werde dies aber montag nochmal in ausführlicher nachfrage erörtern (mit meldungen der lieferanten an den NB und das was der NB denen zurückgeantwortet hat).

    ich vermute, dass hier bewusst nicht geliefert wurde (von wessen seite, weiß ich nicht genau). beide parteien (sowohl NB als auch flexi) hatten schon zum 1.3. ein berechtigtes interesse daran, nicht zu liefern, denn 1. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion] (eidesstattliche erklärung im letzten winter von flexi).
    der NB wusste also, dass er von flexi eh keine knete mehr sieht, wieso sollte er denen dann noch strom geben. und flexi wusste längst, [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe].

    auch egal, wer es letztendlich verbockt hat. mein geld ist unwiderruflich weg oder meint hier irgendwer, dass bei einer verurteilung der firmenchefs jemand sein geld wirklich wiederbekommt? dann machen die halt auch noch privatinsolvenz.
     
  20. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Das wäre zwar denkbar, aber dazu hätte irgendjemand den Vermieter als neuen Abnehmer melden müssen. Und so wie es geschildert wurde hat das weder der alte noch der neue Mieter.

    Der NB liefert NIEMALS Energie an Letztverbraucher! Die einzige Sorge die der NB hat ist, dass seine Netznutzungsgebühren nicht bezahlt werden. Sollten hier Zahlungen ausstehen, hat der NB das Recht, unter bestimmten Voraussetzungen die Lieferung zu unterbrechen. Dann würde es dunkel. Das wird aber in der Regel nicht gemacht. Die andere Möglichkeit ist für ihn ist, den Lieferantenrahmenvertrag zu kündigen. Dann springt aber der Grundversorger mit der Ersatzversorgung ein. Und das muss dem Kunden schriftlich mitgeteilt werden.

    Also so einfach nicht liefern weil evtl. eine Pleite droht geht nicht.

    Das wird die bittere Wahrheit sein.

    Solltest Du mit Deiner Anfrage beim NB nicht weiter kommen, hat Du noch die Möglichkeit zur Bundesnetzagentur oder zur Schlichtungsstelle zu gehen. Wenn Du das beim Gespräch im Notfall vielleicht mit einfließen lässt, könnte das die Kooperationsbereitschaft erhöhen.

    So long
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!