Sonderkündigungsrecht /kann soll ich Bankeinzug rückbuchen lassen

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von popipopi, 4. Dezember 2011.

  1. popipopi

    popipopi Starter

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    hallo ersteinmal

    ich habe meinen vertrag zum 01.12.2010 begonnen

    ich habe die Kündigungsfrist im vorraus nicht beachtet(ich könnte mich selbst bestrafen dafür...) und mich bei flex strom (Kundenbereich online) angemeldet(31.10.2011) und das eigentlich nur um den zählerstand zu übermitteln.

    unter Vertragsdaten konnte ich keine Preise für Monat und Kw/h einsehen die felder waren leer. ich hab ein screen shot gemacht.

    ich unter Dokumente fand ich jedoch ein verdächtiges schreiben (datiert vom 01.09.2011)

    ich war zuerst verärgert und hab direkt eine emial geschrieben .
    das VERSPRECHEN wir antworten innerhalb von 24 stunden hat natürlich nicht funktioniert und die Euros für die warteschleife waren auch zum fenster rausgeworfen.

    nun heute schau ich ins KundenPortal und es sind unter Vertragsdaten die
    Arbeitspreis 0,2547 EUR/kWh
    Grundgebühr 11,99 EUR/Monat eingetragen

    und auf dem kontoauszug habe ich gesehen das sie tatsächlich 99,59 € eingezogen haben.

    nun meine Fragen an die Profis.

    - erst einmal gilt die pdf im Bereich als schriftlichzugestellt und bestätigt?
    wenn ja werden die verbrauchs werte doch erst ab dem änderungsdatum 01.09. wirksam und nicht rückwirkend für den ganzen verbrauch oder?

    - kann die Preisgarantie welche einfach hinzu gebucht werden ohne das ich das entscheide rechtens sein. kann ich den bankeinzug bei der bank morgen melden und mir das geldzurück überweisen bin ich hier im recht? wie kann ich den Bankeinzug bei flexstrom stonieren?

    ich möchte so wie jeder der sich mit flexstrom beschäftigt nun schnellstmöglich raus
    besteht sonderkündungsrecht. ich weiss ja erst jetzt von der preiserhöhung und wenn ja zu welchen daten kann ich kündigen . bzb noch zum ende des Jahres?


    ich habe bis jetzt hier einiges gelesen auch über verbraucherzentralen die erreicht haben das untergeschobene vertragsänderungen oder preise nicht wirksam sind(flyer). leider weiss ich nicht wie sich das in meinem fall verhält. ich hoffe ich konnte meine situation gut schildern

    gruß
    alias die ausgenutzte Geldquelle
     
  2. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Hallo Geldquelle ;)

    Angesichts der späten Stunde sehe ich von einer ausführlichen Antwort ab, hierfür bitte ich um Verständnis, zitiere mich stattdessen selbst:

    Der Abschluss der Preisgarantie bedarf selbstverständlich ebenso der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden. Die Fristsetzung halte ich in diesem Zusammenhang für rechtlich unwirksam.

    Das Thema "Zugang der E-Mail" ist nicht so einfach zu beantworten, spielt m.E. jedoch hier im Grunde auch keine Rolle. Es ist auf die Unwirksamkeit der Preiserhöhung mangels Zustimmung abzustellen.

    Ein Sonderkündigungsrecht ist, trotz der entsprechenden Änderung des EnWG vom Sommer d.J., grds. zu verneinen. Die ordentliche Kündigung ist erst zum Ablauf des neuerlichen Bezugsjahres wirksam vorzunehmen. Für eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach §314 BGB kann ich der Schilderung keine hinreichenden Gründe entnehmen.

    Auch wenn du m.E. erst per 30.11.2012 FlexStrom "loswerden wirst", so sollte es sich lohnen die Zähne zu zeigen und der bzw. den unwirksamen Preiserhöhungen sowie der optionalen, kostenpflichtigen und unnötigen(!) Preisgarantie zu widersprechen. Das beste was hier wohl "rauszuholen" sein dürfte ist, auf den wirksam vereinbarten Neukundenpreis vom Vertragsbeginn zu bestehen (sofern nicht eine ausdrückliche Zustimmung zu einer späteren Preiserhöhung erfolgt ist).

    So, letztlich doch etwas ausführlicher, hoffe mein Beitrag hilft weiter, nun aber gute Nacht ;)

    Grüße aus Berlin


    /e: Vom Veranlassen einer Rücklastschrift kann ich im vorliegenden Fall nur abraten! Im Falle der Rücklastschrift hast du m.E. die Kosten für selbige zu tragen, ferner begibst du dich ggf. in Verzug. Es ist grds. das mildeste Mittel zu wählen, hier ist FlexStrom die Möglichkeit zur Korrektur, Verrechnung o.ä. zu geben. Evtl. sollte über den Entzug der Einzugsermächtigung in Verbindung mit der Überweisung der künftig fälligen Abschläge in korrekter (= gewissenhaft selbst auf Basis der wirksam vereinbarten Konditionen ermittelter) Höhe nachgedacht werden.
     
  3. popipopi

    popipopi Starter

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    hallo danke für die info

    Preiseänderungen wurden nicht akzeptiert

    wenn ich die preiserhöung aber zum 01.12.2011 akzeptiere so hätte ich doch wegen preiserhöung ein sonderkündigungsrecht von 6 oder acht wochen oder nicht?



    eine schande das das unternehmen einfach geld in beliebiger höhe einfordern kann ohne das ich zugestimmt habe. das ist doch verrückt. beispielsweise sie haben einen "heute ist ein schöner tag spezial" zusatz angebot für 300 euro und sie buchen mir dieses Angebot von meinem Konto wieso sollte ich keine rückbuchung einfordern können? verstehe ich irgendwie nicht. oder will es wohl nicht war haben.



    mfg
     
  4. popipopi

    popipopi Starter

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    es gab gestern erfreulicher weise neuigkeiten nach meinen schreiben per fax wurde ein sonderkündigungsrecht eingeräumt. da ich nachgewiesen habe das ich bis dato keine neuen gebühren einsehen konnte. bzw keine erhöhten gebühren angezeigt wurden



    auch wurde mir schriftlich zugesichert das mein Guthaben von der Jahres abrechnung auf mein Kontoüberwiesen wird


    ich hoffe ich bin flexstrom nun zum 31.01.2012 los mal sehen wie sich alles entwickelt
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!