Schlussabrechnung Flexstrom die 100.000 oder 1.000.000

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von herr176-167, 2. Dezember 2012.

  1. herr176-167

    herr176-167 Starter

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    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich war von 01.11.2011 - 31.10.2012 ein Flexstromkunde mit einem 2.400 kwh Paket. Den Vertrag habe ich ordentlich (4 Monate vorab) gekündigt, Wechsel auf den neuen Anbieter (ab 01.11.2012) hat einwandfrei funktioniert.

    Ich habe am 31.10.2012 meinen Stromzähler abgelesen und elektronisch (per E-Mail im Kundenbereich) an Flexstrom und an meinen Grundversorger übermittelt. Von beiden habe ich eine Übermittlungsbestätigung (schriftlich).

    Ich habe meine 2.400 kwh eingehalten und warte nun auf meine Bonuszahlung.

    Um es kurz zu machen, was wäre eine geeignete Frist für die Erstellung einer Schlussrechnung (mit folgender Überweisung)?? 31.12.2012??

    Ich habe keine Lust, dass der Vertragspartner seinen vereinbarten Vertagspflichten nicht hinterher kommt und ich mein Geld denen noch geliehen habe. Das war auch schon zum Vertragsbeginn so-4 Monate technische Probleme mit Wechselprobleme von Grundversorger zu Flexstrom-da hatte ich die Schadensersatzansprüche lt. §280 i.v.m. §286 bgb bereits angekündigt.

    Grüße
     
  2. Ailton

    Ailton Routinier

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    Auf die Schlussrechnung wirst Du sicher eine ganze Weile warten müssen. Meistens wird "gerade die EDV oder die Software unmgestellt"...! ;) Die Erstellung der Schlussrechnung sollte von Dir deshalb unverzüglich angemahnt werden. Es gab sogar mal ein Urteil dazu, dass eine Schlussrechnung für Strom- bzw. Gaslieferung innerhalb von 30 Tagen (o.ä.) nach Versorgungsende beim Verbraucher vorliegen muss. Wer genau das entschieden hatte, weiß ich leider nicht mehr, das lässt sich jedoch schnell eruieren.
     
  3. Gerry1000

    Gerry1000 Stammgast

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    Bei mir lief Ende Oktober 2012 mein Gasliefervertrag bei Flexgas aus. Ich hatte meinen Zählerstand zum 30.10.2012 wie üblich ausschliesslich meinem örtlichen Grundversorger gemeldet.

    Ich war mehr als überrascht, als ich ohne jegliche Aufforderung oder Nachfrage bereits 16 Tage später eine eMail von Flexgas erhielt, dass meine Schlussrechnung online verfügbar ist.

    Auch wenn ich hätte wetten können, dass der Bonus sicher fehlen würde :D So war ich doch erstmal positiv überrascht. So dauert auch mein weiteres Vorgehen ( freundliche Mail dass der Bonus fehlt, nochmaliger Hinweis mit 14-tägiger Fristsetzung, Online Mahnantrag durch meinen Anwalt!) nicht all zu lange ;)

    Aktuell hat Flexgas per Mail bestätigt, dass die Schlussrechnung wegen dem fehlenden Bonus falsch ist (oh Wunder!) und dass mir umgehend eine neue Schlussrechnung zugestellt wird. Diese habe ich nun - nach einer Woche - mit Frist von 2 Wo. angemahnt. Anschliessend gehts zum Anwalt der für mich den Mahnantrag stellen wird. Mir ist, [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion], sodass man den Klageweg gehen muss.
     
  4. AlBundy

    AlBundy Routinier

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    Es besteht auch dann die Gefahr ( mit Anwalt), dass genausowenig was passiert....

    Ich hoffe, das wird wieder gelöscht, weil ich ja so viele verunglimpfende Ausdrücke verwendet habe...
     
  5. SL-1981

    SL-1981 Stammgast

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    Hallo an alle in diesem Beitrag!

    Also es ist gesetzlich vorgeschrieben, eine Schlußrechnung innerhalb von 6 Wochen an den Nutzer/ Kunden zu erstellen.

    Genau diese 6 Wochen würde ich einhalten bzw. geben.

    Sollte sich dann nichts rühren:

    - ganz sachliches Einwurf-Einschreiben (2,15 € - Beleg+Quittung gut ablegen)
    in dieses Einschreiben eine Fristsetzung (14 Tage sind angemessen) benennen
    in dieses Schriftstück Zählerstände mit einfügen
    in diesem Schriftstück auf die Bonuszahlung bestehen

    - ab diesem Schreiben ist Flexstrom im Verzug (Achtung: AGB sind hier entscheidend!)
    (Verzug bedeutet, schuldhaft: alle Auslagen wie Zinsen, Portokosten, rechtliche
    Beihilfe sind im Falle des Rechtsstreit und Entscheid zugunsten des Kunden ganz-
    heitlich der Beklagten (FS) zuzuordnen

    Zumindest hat man ab diesem Zeitpunkt und mit diesem Schreiben erstmal alles richtig gemacht.

    Und meine persönliche Meinung ist derzeit auch, dass Schreiben ohne gerichtlichen Grund (egal ob von Anwalt bzw. Kunde) ernsthaft ignoriert werden. Dasselbe erkenne ich an vielen Einträgen in diesem Forum was die anfangs "gut wirkenden" Mahnbescheide angeht: erfolgen diese in eigener Anstrengung (also ohne Rechtsbeistand erstellt), scheint auch diesen einfach widersprochen zu werden, was den Bonus betrifft.

    Es ist also ein Tauziehen zwischen Flexstrom und seinen Kunden entstanden. ich bin aber wirklich froh, dass sich die ungewollten Medienauftritte mit deutlicher Kritik an das Unternehmen häufen und sich auch immer mehr Verbraucher gegen Flexstrom und seine AGB stellen.

    Haltet durch

    SL
     
  6. herr176-167

    herr176-167 Starter

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    Hallo und schönen guten Abend,

    ich habe heute mal den Abend genutzt und aufgrund eurer Hinweise nach dem passanden Paragraphen Ausschau gehalten-frei nach dem Motto, es steht ja alles im Gesetz.

    Im Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)vom 07.07.2005, zuletzt geändert am 16.01.2012 ist in § 40 Abs. 4 festgelegt, dass Rechnungen von Energie(Strom)lieferanten spätestens 6 Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses (30.10.2012) beim Kunden sein müssen.

    Ich werde also ein Schreiben aufsetzen, dass per Einschreiben in die Firmmenzentrale nach Berlin geht und meine Schlussrechnung mit Frist 14.12.2012 einfordern.

    Ich habe nun nur noch überlegt auf einer Schadensersatzforderung nach § 280 BGB Abs. 1 i. V. m. § 286 Abs. 3 zu bestehen, da ich ja eigentlich seit mehr als 30 Tagen Geldforderungen habe- nur fehlt mir dazu ja die Rechnung. ;-)

    Werde die dann nach Ablauf der Frist durchsetzen.


    Winterliche Grüße
     
  7. herr176-167

    herr176-167 Starter

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    Hallo liebe "User",

    ich habe heute meine Schlussrechnung im E-Mailpostfach erhalten (letzter Tag-innerhalb der 6 Wochenfrist).

    Die Abrechnung war (wie erwartet) ohne die Bonuszahlung mit 7 Tagen Zahlungsziel.

    So nun wird es kompliziert:

    Der Vertrag wurde am 25.05.2011 geschlossen. Die AGB (Punkt 7.3) wurden am 24.06.2011 und am 01.05.2012 tiefgreifend geändert.

    Ich wurde (wie oben geschrieben) erst am 01.11.2011 mit Strom beliefert.

    Sind die AGB vom 20.04.2011(galten vor Vertragsschluss), vom 24.06.2011 (galten vor 1. Belieferung) oder die aktuelle AGB (galt vor Schlussrechnung) verbindlich?

    Ich würde dann Einwendungen gegen die Schlussrechnung erheben.

    Nächste Schritt wäre dann Klageeinreichung.

    Wenn benötigt findet Ihr die AGB hier:

    http://www.workupload.com/file/MIazeOv (AGB 20.04.2011-pdf)

    http://www.workupload.com/file/zTT0Mzy (AGB 24.06.2011-pdf)

    http://www.flexstrom.de/agb_spezial.php (AGB 31.10.2012-pdf)

    Mfg,


    herr176-167
     
  8. Gerry1000

    Gerry1000 Stammgast

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    @ herr176-167

    natürlich sind immer die AGB welche zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig waren bindend. In Deinem Fall also die vom 20.04.11

    Grüße Gerry
     
  9. christa080

    christa080 Fachmann

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    Hallo herr176-167,

    bitte beachten es gibt 2 verschiedene AGBs . Spezialpaket und Classic haben eigene AGBs.!
    Meine Meinung, AGB 20.04.2011, Bonus ist nach der Mindesvertragszeit von 12 Monaten
    fällig. Das ist umfassend hier in Forum dargestellt. Dazu muss man suchen.
    Ich sag aber mal voraus, ohne Anwalt sind ihre Chancen gleich Null.

    mfg
     
  10. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    Ich habe ähnliche Abschluss- udn Lieferbeginndaten, bekam allerdings im Mai neue AGB, widersprach nicht, hier ist eindeutig die Bounsgewährleistung für mein Spezialpaket nach 1 Jahr enthalten.
    Trotzdem wurde mir der Bonus verweigert (150 EUR!), Mahnbescheid läuft gerade...
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!