Prozess gegen Flexstrom gewonnen

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von archie22, 29. Juli 2007.

  1. archie22

    archie22 Starter

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    Ich habe gerade einen Prozess gegen Flexstrom gewonnen. Die Firma muß mir Schadenersatz zahlen, weil sie mir trotz eines Einjahresvertrages mit Vorauszahlung nach 3 Monaten gekündigt hat und ich den teureren Strom vom ortsansässigen Anbieter beziehen mußte.

    Flexstrom hat es trotz Klagedrohung auf einen Prozess ankommen lassen, verloren und schon bezahlt.
     
  2. harry

    harry Aufsteiger

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    Glückwunsch,

    Details zu dem Fall wären nicht schlecht!

    Harry
     
  3. 22444

    22444 Routinier

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    Hier warten alle auf Details!!!

    Wie hies der Altversorger, wieviel KWH?

    Wie ist der Preis beim Altversorger gewesen?

    Was hat das Gericht zum Thema Schadensminderungspflicht mitgeteilt?

    Der Schaden, der Dir entstanden ist, muß von Dir möglichst klein gehalten werden. Also kann von Dir erwartet werden, daß Du Dich dann eben beim Zweitbilligsten anmeldest und damit der Schaden nur die Differenz zwischen dem billigsten (den du nur 3 Monaten nutzen konntest) und dem Zweitbilligsten ist..

    Und deshalb wäre es eben nett zu erfahren, wie hoch denn dein Schaden auf die 9 Monate gerechent war? Über oder unter 50 Euro?....

    Sorry, aber mit solchen reißerischen Aufmachern ist niemanden geholfen, da fehlen einige Infos...

    Was waren denn überhaupt die Gründe für die Kündigung?

    Gruß

    Erich
     
  4. AY4

    AY4 Kenner

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    Hallo Erich,

    was du schreibst, stimmt so nicht. Kein alternativer Stromanbieter, du nennst als Bsp. den Zweitbilligsten, ist verpflichtet, archie22 zu beliefern, während von Archie 22 niemand fordern kann, den zweitbilligsten Stromanbieter zu wählen, da jeder unterschiedliche AGB's als Vertragsgrundlage hat, und gereade deshalb ist ja nur mit Flexstrom der Vertrag zustandegekommen, da die AGB's beiden Vertragsparteien passten. Somit gibt es nur die Möglichkeit des Grundversorgers und dessen Tarif, selbst hioer muss man nicht auf einen günstigeren Sondertatrif zurückgreifen.

    Gruß

    AY4
     
  5. 22444

    22444 Routinier

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    Hallo AY4

    Ich habe ja nicht geschrieben, dass der zweitbilligste von sich aus irgendjemand beliefern muss.

    Das Gericht kann feststellen, daß der Kläger nicht alles getan hat, um den Schaden möglichst gering zu halten - also hier den zweitbilligsten oder einen anderen billigeren zu wählen...

    Werden wir aber anscheinend nie erfahren, da dieser Beitrag anscheinend nur eine Negativ - Luftblase war und sich der Poster nicht mehr rührt....

    Was ich rauslesen konnte: Flexstrom hat gekündigt (Vertrag gelöst), der Kunde hat geklagt - und irgendwann anscheinend recht bekommen...

    Der Kunde war ab der Kündigung frei in seiner Entscheidung, den Notversorger (also Regionalanbieter) zu nehmen oder sich was anderes billiges zu suchen.

    Beispiel zum Thema Schadensminderungspflicht

    Mir selbst passiert:

    Falsche überzählige Ware bekommen, den Verkäufer aufgefordert, das zurückzunehmen, da nicht bestellt - irgendwann das per Paket zurückgeschickt, natürlich nicht unfrei!

    Vor Gericht den Kürzeren gezogen, denn es wäre billiger gewesen, die falsche Ware (Wert 5 Euro) zu behalten (Der Verkäufer teilte sowas mit, ich wollte den Schrott aber nicht) als das für 7 euro zurückzuschicken - Da kam auch das schöne Wort "Schadensminderungspflicht " vor - Der "Geschädigte hat alles zu unternehmen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten und nicht zu vergrössern"...Und eine Entsorgung (Mülltonne) sei allemal billiger gewesen als eine Rücksendung, besonders nachdem mir der Verkäufer die Ware ja "geschenkt" hatte - Rechtsanwaltsgebühren 58,50, das nennt man "Lehrgeld"...

    Aber Ich schweife ab - hätte mich eben nur interessiert, was das für Einzelheiten gewesen wären und ob sowas im Raum gestanden hat..

    Erich

    Einfach bei Google "Schadensminderungspflicht"eingeben, da wird das anhand von einigen Beispielen wirklich gut erklärt...
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!