Kein Liefrer-Termin, aber Mahnung

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von Werner2751, 9. März 2013.

  1. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Hallo zusammen,
    habe mich leider für 01.04.2013 für FlexStrom entschieden und zwischenzeitlich bereits sehr bedauere.
    Habe noch keinen Strom von dieser Firma erhalten und auch unter meinen Vertrags-Daten steht immer noch "Der Liefertermin ist noch nicht bekannt", jedoch am 07.03.2013 bereits die 1. rotzfreche Mahnung erhalten. Natürlich zahle ich nicht (kein Liefertermin, kein Geld) und dies auch per Mail mitgeteilt. Bin neugierig wie es weiter geht. Was meint Ihr dazu, freu mich auf Antworten.
    Vielen Dank im voraus.
    Gruß
    Werner
     
  2. Hallo,

    was sagt denn der Netzbetreiber? Liegt bei dem was vor?

    Viele Grüße
    Robert Bosch
     
  3. Ailton

    Ailton Routinier

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    Hallo Werner, dieses Verhalten ist nicht neu. Ist mir vor einigen Jahren auch schon mal so ergangen. Nachdem ich schriftlich mitgeteilt hatte, wie ich die Sache sehe (bzw. ab wann ich zur Zahlung bereit wäre), hat man "das Versehen" eingestanden und die Mahnung storniert.
     
  4. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Hallo Werner,

    vor Lieferbeginn besteht möglicherweise noch ein Widerrufsrecht. In jedem Fall dann, wenn Flex nicht ordnungsgemäß über dieses Recht belehrt haben sollte !!

    Vielleicht mal bei der Verbraucherzentrale oder von einem Anwalt beraten lassen ?

    mfG
     
  5. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Danke für den Hinweis, werde mich am Montag gleich mal bei den Stadtwerken erkundigen.

    Liebe Grüße
    Werner Hahn
     
  6. Snaggle

    Snaggle Experte

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    Hallo,

    ist leider rechtlich bisher fraglicvh, ob man ein Widerrufsrecht hat bei Stromlieferveträgen.

    lt. EnGW ist aber erst zu Lieferbeginn zu zahlen.

    Jep...Montag mal beim Netzbetreiber nachhören, ob da die Anmeldugn vorliegt...

    Hmmm....wie war das, müsste das nicht innerhalb von drei Wochen dort gemeldet werden?

    Sehr, sehr, sehr fraglich aktuell und steht in den Sternen, ob die Gleichung ein Jahr Vorkasse = ein Jahr Strom gilt....

    Die vereinbarten sechs Monate in der AGB, bevor man zurücktreten darf, wohl mehr als fraglich, ob rechtswirksam....

    Was machen....schwierig...Frist setzten, dass sie zum 1.4 zu Potte kommen und für Zeitverszug in der Grundversorgung du das geld der Differnezn gleich mal einbehälst von der Vorkasse.........wenn nix passiert, einfach Rücktritt erklären, anderen Versorger nehmen....Wenn der eine feste Laufzeit hat, können sie beim Neztbetreiber keinen Unsinn mehr machen...

    Gruß Snaggle
     
  7. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Hallo Snaggle,
    habe vorsorglich schon mal eine Art Musterschreiben aufgesetzt, das ich auch anderen hier in Kopie zur Verfügung stellen will. kann sein, dass ich es nach Absprache mit dem Netzbetreiber(Stadtwerke)noch etwas umformulieren muss.
    Per Einschreiben/Rückschein

    FlexStrom AG
    Reichpietschufer 86 – 90

    10785 Berlin



    Görlitz, 11.03.2013



    Kündigung des Stromvertrages
    Vertragsnummer: xxx

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe erfahren, dass Ihre Firma Schwierigkeiten mit vielen Netzbetreibern hat und Sie deshalb keinen Strom mehr liefern können.

    Ich bitte Sie daher, mir kurzfristig schriftlich zu bestätigen, dass Sie mich im Rahmen unseres Energieliefervertrages, also ab dem 01.04.2013 und auch über diesen Zeitpunkt hinaus weiterhin zuverlässig versorgen werden.

    Sollte mir Ihre entsprechende Mitteilung nicht bis einschließlich 22.03.2013 vorliegen, gehe ich davon aus, dass Sie mich zum 01.04.2013 und darüber hinaus nicht beliefern können.

    Für diesen Fall kündige ich hiermit vorsorglich den Liefervertrag zum 01.04.2013 und werde dann den Anbieter wechseln.

    Um weitere unnötige Schriftsätze zu vermeiden verweise ich in diesem Zusammenhang zusätzlich auf § 314 BGB.

    Etwaige Schadenersatzansprüche behalte ich mir vor.



    Mit freundlichen Grüßen


    Werner Hahn
     
  8. nunaber2

    nunaber2 Aufsteiger

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    laut BGB beträgt das Rücktrittsrech 3 Monate. Flexstrom hat da mal ein eigenes Recht erfunden und wurde verurteilt die AGB entsprechend zu ändern. Warum das noch immer nicht geschehen ist müsste in der Tat mal erfragt werden....
    http://www.flexstrom-blog.de/wp-con...teil-Rechte-von-Stromkunden-FlexStrom-AGB.pdf
     
  9. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Hallo,
    wenn ihnen vom örtlichen Netzbetreiber der Netzzugang gekündigt oder gesperrt wurde
    interessieren keine AGBs, dann kannst Du fristlos kündigen.
    Siehe hierzu eingefügten Musterbrief von der Verbraucherzentrale.

    Verbraucherzentrale Hamburg e.V. Stand: 30.08.2012

    Musterbrief
    Teldafax Ersatzversorgung



    Name Hamburg bzw. Ort, den…
    Adresse





    Per Einschreiben/Rückschein
    TelDaFax Marketing GmbH
    Mottmannstraße 8
    53842 Troisdorf




    Vertrag Kunden-Nr.:
    Zähler-Nr. Zählerstand am



    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vom örtlichen Netzbetreiber (in Hamburg: Vattenfall) bin ich darüber informiert worden, dass Sie die Netznutzungsentgelte nicht bezahlt haben und ich in die Ersatzversorgung des Grundversorgers gefallen bin. Deshalb kündige ich fristlos meinen Vertrag.

    Hiermit mache ich Erstattungsansprüche geltend für geleistete Vorauszahlungen in Höhe von … €.
    (Falls zutreffend:) Zudem fordere ich meine Kaution in Höhe von € zurück und mache Schadensersatz gegen Sie geltend für die Kosten, die mir dadurch entstehen, dass ich durch Ihr Verschulden in die Ersatzversorgung gestuft wurde.

    Ich fordere Sie auf, mir bis zum (14 Tage Frist) …
    die Kündigung zu bestätigen und den Betrag von insgesamt … € auf mein Konto Nr…. bei der … Bank BLZ … zu überweisen.

    Sollten Sie diese Frist verstreichen lassen, werde ich anwaltliche und ggf. gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen.


    Mit freundlichen Grüßen
     
  10. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Werner,

    mit IHREM Musterschreiben werden Sie wohl kaum was bewegen, da in Ihrem Fall das Kind ja noch nicht in den Brunnen gefallen ist. ;)

    Gruß
     
  11. REWE47

    REWE47 Top-User

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    So pauschal kann man das eher nicht sagen. Fraglich ist wohl, ob die 14 tägige Widerrufsfrist erst mit der 1. (Teil)lieferung beginnt.

    Sollte FS über das Widerrufsrecht nicht ordnungsgemäß belehrt haben (prüfen lassen!), dann sollte ein Widerruf noch bis zu 6 Mon. möglich sein, ggf. mit Wertersatz für die erhalten Lieferungen. Man wäre aber vorzeitig raus aus dem Vertrag ! :)
     
  12. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Muss den morgigen Tag abwarten, mal sehen was bei dem Gespräch mit den Stadtwerken heraus kommt. Vielleicht ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]
    Gruß
    Ich
     
  13. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Hallo Robert,
    zunächst einmal vielen Dank für Deinen Hinweis, muss mir den Link morgen nochmal ansehen, denn ich habe heute vor lauter Wut schon 5 Bier getrunken und würde deshalb auch den § 314 BGB nicht mehr richtig verstehen. Er sagt eigentlich nichts anderes aus, als dass man bei Nichteinhaltung der vertraglichen Vertragsbedingungen ein Sonderkündigungsrecht hat, dies trifft auch zu wenn sie zum vereinbarten Termin nicht liefern können. Die AGBs sind meiner Meinung nicht gültig, das Gesetz steht darüber, ich kenne das aus anderen Gerichtsstreitigkeiten mit dem Arbeitsvertrag bzw. Arbeitsgericht. FlexStrom hat sich diesmal mit dem Falschen angelegt. Wird nicht mehr lange dauern, bis ich selbst Klage einreiche, habe schließlich über 20 Jahre Anwalts- und Geschichtserfahrung (2 Scheidungen mit Folgen wie Jugendamt Telekom usw.) Telekom habe ich übrigens auch im Jahr 2000 nach der dritten Mahnung an mich ohne Anwalt platt gemacht, kann Dir gerne mein damaliges Schreiben zukommen lassen. Währe doch gelacht, wenn ich diese, in der Öffentlichkeit in die irreführende Firma, nicht zu Fall bringe.

    Gruß
    Ich
     
  14. Hallo Werner,

    es ist hoch interessant, wie die Menschen in diesem Themenzusammenhang (Energiekosten, usw.) unheimlich schnell in die Emotion geraten. Wenn du das auf Facebook verfolgst, werden offensichtlich einige wirklich fast krank.

    Du musst gegen diese Leuten (ich würde gerne was anderes schreiben, wird aber hier gelöscht) mit aller Ruhe und ganz gezielt vorgehen. Keine Telefonate, wenn eben möglich, keine mails. Ich habe das auch erst lernen müssen - mittlerweile habe ich sie 3x zur Zahlung gezwungen und auf 2 offene Fälle im Familienkreis freue ich mich richtig.

    Wie du schon schreibst, ganz wichtig ist die Aussage des Netzbetreibers. Versuche evtl. was Schriftliches zu bekommen. Wenn die sich quer stellen, schreibe sie an mit der Beweislast aus dem § 20 EnWG. Dann müssen sie beweisen, dass sie nicht schuld sind und automatisch dokumentieren, was wer wann bei ihnen gemeldet hat und was sie gemacht haben - klappt wunderbar, insbesondere bei Stadtwerken und so.

    Viele Grüße
    Robert
     
  15. Werner2751

    Werner2751 Gelegenheits-User

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    Danke Robert,
    hast Recht, dass Telefonate allein nichts bringen und werde die Stadtwerke auch zusätzlich anschreiben. Es ist schlimm wie betrügerisch unsere Gesellschaft geworden ist, bin schließlich schon 61 Jahre alt und weis von was ich spreche. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe die Redaktion] Du kannst versichert sein, dass ich mir das nicht gefallen lasse und werde Dich weiter darüber informieren.

    Gruß
    Werner
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!