Kann ich noch rechtzeitig kündigen?

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von PnotNP, 19. Juli 2011.

  1. PnotNP

    PnotNP Starter

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    Guten Tag,

    Ich bin seit Oktober letzten Jahres bei FlexStrom mit dem FlexStrom 3600er Tarif (Young Family Region 21).
    Also der 1. Oktober 2010 war der Lieferbeginn. Der Vertrag selber wurde am 23. 8. 2010 abgeschlossen.

    Ich hatte eigentlich lange vor den Vertrag nicht zu verlängern, da ich nicht mehr ansatzweise so viel Strom verbrauche, da eine Person aus dem Haushalt ausgezogen ist.
    Da man ja eine Kündigungsfrist von 8 Wochen (Gemessen an dem Lieferbeginnsdatum) hat, müsste es ja jetzt eigentlich noch in Ordnung sein, wenn ich jetzt meine Kündigung rausschicke, oder?

    Komischerweise erhielt ich soeben per Post einen Brief von FlexStrom, wo ich aufgefordert wurde, die Abschlagszahlung für die nächste Periode (also Oktober 2011 bis Oktober 2012) zu überweisen.
    Irgendwie klingt der Brief so, als ob FlexStrom davon ausgeht, dass ich verpflichtet wäre den Vertrag jetzt noch zu verlängern.

    Was meint ihr? Bin ich aus irgend einem Grund zu spät dran mit der Kündigung?
     
  2. maddin1983

    maddin1983 Gelegenheits-User

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    Hallo PnotNP,

    wenn du kündigen willst solltest du dich beeilen. Mein erster Gedanke war das Flexstrom sich wahrscheinlich auf den Vertragsbeginn bezieht. Denn beim oftmals angepriesenen Neukundenbonus wird zwischen Vertrags- und Lieferbeginn unterschieden.

    Im Fall Vertragskündigung sagen die AGB (2) 2.4...
    _______
    Sofern keine andere Mindestvertragslaufzeit vereinbart ist, hat der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, die mit der Belieferung durch FlexStrom beginnt.
    ______

    Darf man dem glauben, endet deine Mindestvertragslaufzeit am 01.10.2011, solange dir nirgendwo ein anderes Datum mitgeteilt wurde.
    Also bist du noch innerhalb der 8 Wochen-Frist. Schicke die Kündigung am besten umgehend per Einwurf-Einschreiben bzw. mit Rückschein (wobei selbst das in manchen Urteilen nicht als belastbar angesehen wurde :)) an Flexstrom.

    Viel Glück...
    Bin auf das Ergebnis gespannt.

    MfG
     
  3. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Hallo,

    selbstverständlich ist der 30.09.2011 der relevante Kündigungstermin. Für die Wirksamkeit der Kündigung zu vorstehendem Termin hat somit der Zugang bei FlexStrom bis spätestens 04.08.2011 zu erfolgen. Eine fristgerechte Kündigung ist demnach noch problemlos möglich, wodurch sich sodann die Zahlung der Abschlagszahlung für das nächste Vertragsjahr erübrigt.

    Es empfiehlt sich die Kündigung auf verschiedenen Versandwegen vorzunehmen, so z.B. per E-Mail mit dem Betreff "Kündigung zu Vertragsnummer 123..." (man erhält eine automatische Antwort von FlexStrom mit Wiedergabe des Betreffs) und zudem per Post. Solltest du aus Berlin oder Umgebung stammen, so bietet sich ggf. der persönliche Einwurf im Beisein eines Zeugen, der auch den Inhalt des Schreibens kennt.

    Grüße aus Berlin


    /e: Korrektur des spätesten Zugangszeitpunkts vom 05.08.11 auf den 04.08.11 vorgenommen, da hier §187 Abs. 1 BGB zum Tragen kommt.
     
  4. PnotNP

    PnotNP Starter

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    Danke für die Tipps, hab die Kündigung per Einschreiben geschickt und habe gerade per Mail die Bestätigung erhalten, dass die Kündigung geklappt hat.
    Jetzt bin ich erstmal erleichtert :]
     
  5. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo PotNP, hallo GUMPi1407,

    das ist ja wunderbar, dass ich hier gleich einen Thread finde, der eins zu eins auf meine Situation zutrifft, auch was den Lieferzeitraum betrifft. Nur dass ich nicht per Post von Flexstrom angeschrieben wurde, sondern per Mail aufmerksam gemacht wurde, dass "neue Dokumente" im Kundenbereich für mich bereitlägen.
    Als ich nachschaute, war überhaupt nicht erkennbar, was das überhaupt für ein Dokument sein sollte - das war einfach eine Auflistung mit neuen (selbstverständlich exorbitant hohen) Preisen für den Zeitraum ab 1.11.2011. Vorschlag für eine Vertragsverlängerung? Preiserhöhung zum 1.11., weil der Vertrag schon verlängert sei (den Eindruck hatte ich zu meinem Entsetzen zunächst)?

    Kurze Rückfrage (Kundenbereich) meinerseits, ob es sich um eine Preiserhöhung oder um ein Angebot zur Vertragsverlängerung handele, wurde damit beantwortet, dass ich vor einer knappen Stunde eine Mail mit den Unterlagen zu meinem Vertrag 8o fürs nächste Jahr erhalten habe.
    Da ich den aber keinesfalls verlängern wollte...

    Im Prinzip habe ich jetzt nur noch eine kleine Frage: wie formuliere das Datum?
    Fristgerechte Kündigung zum 30.09.?
    Oder fristgerechte Kündigung zum 30.09. 0.00 Uhr (oder 23.59 Uhr)?
    Oder Kündigung mit Ablauf des 30.09.?
    Oder Kündigung zum Ende des ersten Belieferungsjahres, also zum 30.09.? WAAAHHH!!

    Klingt doof, ich weiß. Allerdings krieg ich Pickel beim Thema Flexstrom, und leider setzt eine gewisse Gelassenheit auch aus, plus totaler Druck, dass einem aus dem allerkleinsten Fehler in jedem Fall ein Strick gedreht wird - es macht keinen Spaß, aber das brauch ich keinem von euch zu erzählen, ich weiß.

    Also, falls mir da jemand behilflich sein kann, wäre das klasse.
    Ich werde die Kündigung heute noch per Mail und Einwurfeinschreiben schicken - Einwurfeinschreiben, weil ich bislang den Eindruck habe, dass Einschreiben mit Rückantwort in der Regel nicht angenommen werden. Oder irre ich mich da? Vielleicht sollte ich aber auch gleich direkt nach Berlin fahren - so weit ist es von Braunschweig ja auch nicht :rolleyes:

    Viele Grüße
    Emmi
     
  6. PnotNP

    PnotNP Starter

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    Also ich habe in meinem Brief geschrieben:

    In der anschließenden Mail von Flexstrom stand dann:
    Ich hoffe das hilft dir.
     
  7. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo PnotNP,

    oha, ich hätte jetzt gedacht, dass ich damit - Kündigung zum 1.10.2011 - schon im zweiten Vertragsjahr festsäße.
    Ich denke, dass ich das dann genauso wie du machen werde.
    Wie es weitergeht, werde ich hier berichten.

    Also gleich mal gucken, wohin ich wechsel - wird wohl tatsächlich der lokale Netzbetreiber sein bei mir.

    Vielen Dank, PnotNP und schönes Wochenende
    Emmi
     
  8. kaltesophie

    kaltesophie Starter

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  9. maddin1983

    maddin1983 Gelegenheits-User

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    Die Aussage...

    "Das tatsächliche Lieferende muss allerdings noch durch den lokalen Netzbetreiber bestätigt werden."

    finde ich recht spannend. Sich schonmal vorneweg hinter dem Netzbetreiber verstecken. Es liegt nur an Flexstrom, sie müssen dich innerhalb der Fristen korrekt zum 30.09.11 beim Netzbetreiber abmelden (punkt), dann ist alles kein Problem.

    Du solltest das nicht aus den Augen lassen. Evtl. auch gleich umschauen und einen neuen Lieferanten mit Versorgung ab 01.10.2011 beauftragen. Dieser kündigt dich dann zusätzlich bei Flexstrom und meldet dich beim Netzbetreiber an. Flexstrom hat deine Kündigung bestätigt. Falls hier was schief gehen sollte, kannst du Flexstrom schon vorher auf die Bundesnetzagentur aufmerksam, weil in diesem Fall würden Sie einen Lieferantenwechsel blockieren....
     
  10. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Guten Morgen alle miteinander,

    meine Kündigung, die ich per Mail vorab schickte, wurde bestätigt - ebenfalls per Mail.
    Kündigungsbestätigung zum 30.9. mit der m.E. haltlosen Behauptung "...das tatsächliche Lieferende muss allerdings noch durch den lokalen Netzbetreiber bestätigt werden."

    Eigentlich wollte ich gleich los, die Kündigung zur Sicherheit per Einwurfeinschreiben gleich nochmal durch die Post verschicken - kann ich mir das jetzt sparen? Kündigungsbestätigung per Mail ist doch genauso wirksam wie eine Bestätigung per Post (Briefpapier), ich hoffe, ich irre mich da nicht?

    @ maddin1983
    Hm, wie sähe das aus? Frage ich kurz bevor Flexstrom mich beim lokalen Netzbetreiber abmelden muss, bei dem nach, ob Flexstrom das getan hat? Und wenn der sagt, nein, Flexstrom hat dich noch nicht abgemeldet, schreib ich dann wiederum Flexstrom an - mit Hinweis auf die Bundesnetzagentur?

    Damit wäre dann Schritt eins geschafft - puh!
    Einen schönen Wochenanfang gewünscht
    Emmi
     
  11. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Die Frage der Wirksamkeit ist ohne Zweifel zu bejahen. Für die Wirksamkeit ist hier lediglich der Zugang erforderlich, nicht die Form (auch mündlich wirksam).

    Jedoch ist die Beweiswirkung bzw. Beweiskraft von der Wirksamkeit zu unterscheiden. Ohne nun Näheres auszuführen sei angemerkt, dass E-Mails im Gegensatz zu einer Urkunde nur ein eingeschränkter Beweiswert beigemessen werden kann.
    Wenn der Inhalt einer E-Mail rechtlich wichtig ist, sollte das Ganze als Urkunde verfasst werden, d.h. schriftlich auf Papier festgehalten und unterschrieben werden.
    Jedoch ist stark zu bezweifeln, dass FlexStrom dieser Bitte in der Form nachkommt, dass es sich bei dem schriftlichen Bestätigungsschreiben tatsächlich um eine Urkunde i.S.d. ZPO handelt, da Privaturkunden ausdrücklich unterschrieben sein müssen.

    Fazit: Bei FlexStrom kann man sich getrost mit der Bestätigung per E-Mail begnügen.

    Ein derartiges Vorgehen halte ich für übertrieben und unnötig. Sollte FlexStrom der Pflicht zur rechtzeitigen Abmeldung beim Netzbetreiber nicht nachkommen, so wird man das ohne eigenes Zutun rechtzeitig erfahren. Aus dieser Pflichtverletzung würden sich sodann den Umständen nach Schadensersatzpflichten ergeben.

    Grüße aus Berlin
     
  12. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo GUMPi1407,

    klasse!!, vielen Dank für deine Ausführungen.
    Spannend wird es dann wohl erst wieder, wenn es um die Schlussrechnung geht - bis dahin allen gute Nerven und einen klaren Blick gewünscht :)

    Grüßle
    Emmi
     
  13. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo alle miteinander,

    ich habe ja gesagt, dass ich berichten werde. Damit der Zusammenhang nicht verloren geht, schreib ich hier weiter.

    Heute habe ich die Schlussrechnung von Flexstrom bekommen.
    Und nicht überraschend: der Bonus - bei mir in Höhe von 125 € - fehlt.
    Abgesehen davon stimmt die Rechnung auf den Cent.

    Der Rechnung werde ich selbstverständlich widersprechen, sowohl per Mail - und wenn in wenigen Tagen keine Antwort kommt, auch per Einwurfeinschreiben.

    Ohne Bonus: Flexstrom bekommt von mir Geld.
    Mit Bonus: ich bekomme von Flexstrom Geld.

    Wie kann ich formulieren - oder: darf ich das überhaupt bzw. ist das juristisch möglich - dass ich es ablehne, dass bis zur Klärung der Fragen die Schlussrechnung betreffend Geld von meinem Konto abgebucht wird?

    Eine weitere Frage habe ich auch noch: ist es sinnvoll, sich im Widerspruch zur Schlussrechnung, der bei mir auf das Bestehen auf den per AGB (Mai 2010) zugesicherten Bonus hinausläuft, auf dieses Urteil

    Landgericht Heidelberg, Urteil vom 29. Dezember 2010
    Aktenzeichen: 12 O 76/10 KfH
    Oberlandesgericht Karlsruhe, Aktenzeichen: 6 U 7/11

    zu beziehen incl. der AGB, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses galten? Oder lieber Klappe halten?

    Also ist es sinnvoll, in den Widerspruch etwas mehr (juristisch inhaltlich) reinzuschreiben oder besser einfach nur zu widersprechen mit Fristsetzung, ohne sich auf AGB oder Paragraphen zu beziehen?
    Danke fürs Lesen und
    Grüße von Emmi

    edit: bitte nicht denken, dass ich hier nicht gelesen hätte (habe ich, ganz viel): mir ist die prinzipielle Vorgehensweise (incl. Mahnbescheiderstellung) klar. Nur der erste Schritt - das ist mir grad nicht so klar :O
     
  14. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Moin Emmi!

    Schön, dass Du wieder berichtest und die Schlussrechnung, wenn man vom Bonus absieht, stimmt.

    Einfachster und mE sicherster Weg: Unverzüglicher und bedingungsloser Entzug der Einzugsermächtigung.

    Wie man es auch macht, macht man es (in den Augen von FlexStrom) eh falsch. ;)

    FlexStrom wird ohne nähere bzw. juristische Ausführungen schlichtweg mitteilen: "Nach unseren Unterlagen wurde Ihre Schlussrechnung korrekt erstellt." Und den Ball zurückspielen: "damit wir Ihre Forderung mit der gebotenen Sorgfalt für Sie prüfen können, übersenden Sie uns bitte die genauen Vertragsdetails, aus denen Sie Ihren Anspruch herleiten. Nach Eingang werden wir diese schnellstmöglich prüfen und dann gegebenenfalls eine Rechnungskorrektur für Sie veranlassen."

    FlexStrom wird bei Bezug auf o.g. Urteil bzw. Urteile des AG Tiergarten entsprechend - wie an anderen Stellen hier im Forum bereits aufgezeigt - gegenargumentieren. Aktuell und ausführlich ist die Darstellung im FlexStrom-Blog:

    http://www.flexstrom-blog.de/2011/0...-verbraucherzentrale-musterschreiben-mahnung/

    Auf den Inhalt der Darstellung aus dem FS-Blog möchte ich an dieser Stelle nicht ausführlich eingehen, nur soviel: Ich sehe Licht und Schatten.
    Licht: FS hat durchaus recht was die Nichtexistenz von Musterklagen bzw. -urteilen angeht.
    Schatten - Zitate aus dem FS-Blog: "...ein Energieversorger wie FlexStrom hält sich natürlich an die Gesetze und die Rechtsprechung." (Pers. Anm.: Das haben ja nicht zuletzt die als Flyer getarnten Preiserhöhungen deutlich belegt... ^^) "FlexStrom achtet stets darauf, dass die Bedingungen, unter denen der Bonus gewährt wird, für den Stromkunden transparent sind. Dies betrifft sowohl die eigenen Vertriebsmaterialien als auch die Darstellung bei Dritten, wie zum Beispiel bei Händlern, Vertriebspartnern oder bei Vergleichsrechnern im Internet." (Pers. Anm.: Ach so? Auch wenn inzw. kräftig "Politur" aufgetragen wurde, so werden sich wohl einige noch an die lange Zeit übliche Darstellung erinnern...)

    Nun ja, man darf wohl weiterhin gespannt sein, wie es weitergeht.

    Grüße aus Berlin


    P.S.: Auch sehr "interessant": http://www.flexstrom-presse.de/pres...nden-warnung-vor-„dubiosen-geschaftemachern“/
     
  15. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo GUMPi1407,

    na, das freut mich sehr, dass du mir wieder geantwortet hast ;)

    Erstmal vielen Dank für deine Ausführungen und die beiden Links.
    Ein schiefes Grinsen entlockte mir "FlexStrom: Änderung der Bonusklausel schützt vor Falschberatung". FS in Heldenstrumpfhosen *g*.

    Den Widerspruch habe ich jetzt fertig und schicke ihn morgen raus...und rechne mit einer Ablehnung. Aber wer weiß - vielleicht ja doch nicht?:rolleyes:...ich meld mich jedenfalls wieder, wenn ich Neuigkeiten habe.

    Bis dahin und viele Grüße nach Berlin
    Emmi
     
  16. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo allerseits ,

    wollte mal den Zwischenstand vermelden.

    Nun sieht es so aus: ich habe am 13.10. per Einwurfeinschreiben der Schlussrechnung widersprochen, die Einzugsermächtigung zu sofort entzogen, eine korrekte Rechnung aufgestellt und eine zweiwöchige Frist zur Korrektur der Rechnung und zur Überweisung des ausstehenden Betrags auf mein Konto gesetzt.

    Eine Woche später von FlexStrom per Email die Bestätigung des Eingangs meines Schreibens, der Kenntnisnahme des sofortigen Entzugs der Einzugsermächtigung, die Aufforderung, den Betrag trotzdem bis zur urpsprünglichen Fristsetzung von deren Seite zu zahlen. Mein Anliegen bezgl. des Bonus' wurde an die "Fachabteilung" weitergleitet :p

    Pünktlich zum Ablauf der Frist, die ich Flexstrom zur Korrektur und Zahlung gesetzt hatte, habe ich heute einen Brief im Kasten. Dort wird - wie erwartet - mitgeteilt, dass mir der Bonus nicht zusteht - und nebenbei wird dort der Absatz 7.3 der AGB zitiert - allerdings der AGB von diesem Jahr im Juni (glaube ich), die um den Zusatz "...wennn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten...."
    Naja, und wie ich hier schon öfter gelesen habe, die Aufforderung, Flexstrom meine Vertragsdetails zu schicken, sollte ich der Meinung sein, abweichende Vereinbarungen getroffen zu haben.

    Komisch - trotz der Recherche und zahlreichen Berichte, die ich gelesen habe - und bei weitem nicht nur hier, bin ich gerade trotzdem ziemlich angeätzt :evil:

    Aus reiner Neugierde: "Dürfen" die das eigentlich ohne Sorge vor Konsequenzen machen - also einem AGBs in einem Schreiben unterjubeln, die selbstverständlich nicht galten bei Vertragsabschluss und die auch später nie an mich herangetragen wurden?
    Nicht, dass das eine Rolle spielen würde in der ganzen Geschichte und bei meinem weiteren Vorgehen, aber irgendwie empfinde ich das als eine ganz besondere Unverfrorenheit :evil: :evil: .

    Da ich meinen Rechnungswiderspruch nicht gleich als Mahnung bezeichnet habe, werde ich morgen eine einzige Mahnung verschicken mit erneuter letztmaliger Fristsetzung für die Korrektur der Rechnung und vor allem Überweisung des Geldes. Reicht da eigentlich auch eine Woche? Naja, und danach gehts sofort zivilrechtlich weiter....
    Auf deren plumpen oder auch vielleicht zeitschinderischen Versuch, mich mit dem Zitieren falscher AGB (im 1. Schreiben meinerseits wurden von mir selbstverständlich die für mich gültigen AGB von mir erwähnt) hinzuhalten oder in eine Diskussion zu verwickeln, muss ich argumentativ nicht reagieren, denke ich...?
    So, der Chronologie wegen hab ich es hier kurz aufgeschrieben - und weil ich kurz mal meinen Ärger runterschreiben musste, dass ich noch mehr Zeit damit verplempern muss - und damit meine ich nicht mein Geschreibsel hier.

    Grüße an alle
    Emmi
     
  17. nunaber2

    nunaber2 Aufsteiger

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    hallo emmi,
    um deine aus neugierde gestellte frage zu beantworten: ja, flexstrom darf das!
    flexstrom arbeitet sehr perfide, du wirst ihnen niemals eine ungesetzlichkeit beweisen können.
    alles was man flexstrom vorwerfen kann ist das man sich "geirrt" hat. "bei der abrechnung ist der buchhaltung leider ein fehler unterlaufen", "beim nicht gewähren des bonus hat der sachbearbeiter leider falsche unterlagen zu rate gezogen" und so weiter....
    das komplette "system flexstrom" funktioniert nach genau diesem muster.
    wehrt sich ein kunde indem er mahnungen verschickt oder gar mit anwalt vor gericht zieht, bezahlt flexstrom sofort, und zwar schon bevor es zu einer gerichtsverhandlung kommt.
    geld verdient flexstrom reichlich mit denen, die klaglos zahlen.

    alles was flexstrom braucht um dieses system durchzuziehen sind die sogenannten verbraucherportale, denn ohne diese würde nicht ein einziger stromkunde zu flexstrom wechseln.
    wenn man das weiß, weiß man auch wo die wirklich schuldigen sitzen.

    ...
     
  18. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo nunaber2,

    danke für deine Anmerkungen.
    Schade!

    Ich stimme dir zu.

    Viele Grüße
    Emmi ;)
     
  19. Emmi

    Emmi Gelegenheits-User

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    Hallo nochmal in die Runde,

    ich habe gerade eben nochmal aus daffke bei Verivox ein, zwei Tarife von FlexStrom angeschaut - egal ob mit oder ohne Einrechnung von Bonus und Kaution in die Gesamtsumme, für meinem Standort mit Verbrauch von ca. 1900 kWh, Vertragslaufzeit 12 Monate.

    Da steht dann - folgt man dem Link "Unterlagen" in der tabellarischen Auflistung des Vergleichsergebnisses - folgendes zum Bonus unter weiteren Details:
    Ganz aktuelle AGB vom 4.10.2011 auf FlexStoms Site
    Entweder stehe ich gerade ganz schwer auf der Leitung :rolleyes: ....- aber widersprechen sich die Aussagen bzg. zum/mit Ablauf des Jahres nicht völlig?
    Falls! mein Verständnis richtig ist:
    - Verivox sagt, Kündigung erst mit oder nach Ablauf des ersten Jahres wirksam --> Bonus JA,
    - FlexStrom sagt, Kündigung vor oder zum (was ja wohl - nach meinem Verständnis - das gleich ist wie "mit") Ablauf des ersten Belieferungsjahres --> Bonus entfällt

    Kriegt man dann den Bonus von Verivox???!! Oder wie?
    Oder vergleiche ich hier gerade Äpfel mit Birnen/seh den Wald vor lauter Bäumen nicht/schnalle nicht, was Phase ist...?
    hmm...
     
  20. gotti

    gotti Routinier

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    Hauptwachtmeister der Kripo Palermo
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    Old Germany
    Hallo Emmi,

    die Vergleichsportale sind nichts anderes als Makler. Sie erhalten für Ihre Bemühungen (bei Abschluß) Courtage. So steht es zumindest in den AGB`s von TOP-Tarif.

    Makler haben nach dem Gesetz auch eine Sorgfaltspflicht.

    Es kann sich jeder seine Gedanken über die Ausübung der Sorgfaltspflicht machen.

    (Wahrscheinlich wird die Redaktion diesen Beitrag wieder entfernen, die Wahrheit hört man nicht sehr gerne).

    gotti
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!