Inkasso-Schreiben vor Rechnung FLEXSTROM

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von fhdeg, 9. Mai 2009.

  1. fhdeg

    fhdeg Starter

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    hallo zusammen,

    habe ende februar anscheinend einen schweren fehler gemacht und mir den stromanbieter flexstrom zugelegt...

    so, mal zum thema:
    ende februar hab ich flexstrom mit einer "flat 4500" beauftragt. hat eigentlich reibungslos funktioniert (logisch bei auftragserteilung). nach ca. 4 wochen ist ein schreiben gekommen, dass ich jetzt flexstrom-kunde bin und seit märz den strom von flexstrom beziehe. die endabrechnung von meinen grundversorger (eon) soll ich gut aufheben. gestern erhielt ich ein schreiben eines inkasso-unternehmens, dass ich meine rechnung noch nicht gezahlt habe. natürlich soll ich incl. bearbeitungsgebühren jetzt 888,- anstatt 744,- bezahlen. bei vertragsabschluss war mir natürlich schon klar, dass ich in vorkasse für ein jahr gehen muss. aber ohne rechnung kann und werde ich logischerweise nicht zahlen.
    jetzt bin ich etwas ratlos wie ich reagieren soll... zum einen hat zum 01.03.2009 kein stromunternehmer (weder eon noch flexstrom) nach dem zählerstand gesehen bzw. nachgefragt. wie soll da nach einem jahr die schnittstelle geklärt werden???
    zum anderen, wie soll ich auf das schreiben reagieren??
    wie bzw. soll ich überhaupt das geld überweisen wenn ich keine rechnung habe?

    bitte helft mir, bin etwas ratlos!!!!


    DANKE
    Alex
     
  2. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo Alex,
    wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann mußt Du doch nach der Anmeldung bei FS eine Auftragsbestätigung resp. einen Vertrag erhalten haben, wo die zu zahlende Summe und die Zahlungsmodalitäten aufgeführt sind. Ich hatte seinerzeit einer Einzugsermächtigung zustimmen müssen, eine andere Möglichkeit gabs bei FS nicht und in Windeseile, noch 6 Wochen vor der eigentlichen Belieferung, hatte FS den Betrag abgebucht. Da schau halt nochmal in Deine Unterlagen, ob Du da nicht was übersehen hast.
    Briefe von Inkassounternehmen sollte man bis zur Klärung des Sachverhaltes nicht allzu ernst nehmen, aber auch nicht unbeachtet in die Ecke werfen. Wenn Du Dir ganz sicher bist, dass über die zu zahlende Summe und die Zahlungsmodalität nichts in Deinen Unterlagen steht, dann weise die Forderung des Inkassounternehmens ab (schriftlich per Brief) und setz Dich mit FS in Verbindung (auch hier per brief, also keine Mails oder gar Fax).
    Gruß Klaus
     
  3. jungfer

    jungfer Starter

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    Hallo Alex,

    bin ganz neu hier. Wir haben ähnliches erlebt. Letztes Jahr im April haben wir uns bei flexstrom angemeldet - war ein großer Fehler!
    Da unser Stromverbrauch für unser Miniapartment viel geringer als das kleinste Paket war, haben wir im Februar den Vertrag fristgerecht gekündigt und gleichzeitig einen neuen Stromanbieter gewählt. flexstrom hat die Kündigung nicht akzeptiert und eine Mahnung geschickt. Da der neue Stromanbieter die Lieferung ab 1. Mai 2009 bestätigt hat, haben wir die Mahnung natürlich ignoriert. Wir haben aber nochmals per Einschreiben gekündigt, da wir telefonisch rund um die Uhr keinen an die teure Hotline bekommen haben - keine Reaktion. Vor einigen Tagen flatterte der Brief des Inkassobüros in unser Haus!
    Und auf Nachfrage beim neuen Stromanbieter erklärte man uns, dass flexstrom die Kündigung abgewiesen habe und wir bis Ende März 2010 dabei bleiben müssen... Wir haben nun alle Schreiben kopiert und per Einschreiben an den flexstrom-Vorstand Robert Mundt geschickt und auch an das Inkassobüro. Bin gespannt, was nun passiert - wir wollen auf keinen Fall bei flexstrom bleiben.
     
  4. mck

    mck Starter

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    Hallo, bin neu hier.

    Auch bei mir war es schon seltsam, wie Flexstrom seine Kunden bedient.
    Nach Ablauf des ersten Jahres wartete ich auf eine Nachricht oder eine Geldforderung für das nächste Jahr. Nichts passierte. Eines Tages rief eine FrauWinkelmann von IHD Inkasso GmbH an und forderte mich auf, Betrag X auf das Konto ihres Inkassobüros zu überweisen. Das tat ich natürlich nicht (auf Anruf gibts Geld, so einfach nicht). Also schrieb ich FS einen Brief mit der Bitte um Klärung. Vorsorglich überwies ich auch ohne Aufforderung 700,- Euro auf das Konto von FS. FS bescheinigte mir den Zahlungseingang und bestätigte mir sogar eine Überzahlung. Dann der Hammer: Die Firma IHD meldete sich am 12.05.2009 und schreibt: "Ich kriege auch noch 74,96 Euro". Ich rief IHd an (Frau Winkelmann) und sagte ihr, das wir uns bei Gericht sehen werden. Sie legte auf.

    Es gibt ein BGH-Urteil, das man aufgrund eines Mahnbescheides eines Inkassobüros keine Zahlungen zu leisten hat. Allerdings ist es wichtig, das dem Inkassobüro auch schriftlich per Brief mitzuteilen.

    Anbei habe ich hier die Mahnung mal rausgestellt.

    mfG aus Ebernburg
     
  5. mircomat

    mircomat Starter

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    Hallo,

    ich habe einen Beitrag dazu gemacht, unter dem Thema "Sammelklage".

    Gruß,

    Mirco.
     
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