Inkasso nicht korrekter Schlußrechnung

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von silberstern, 19. November 2008.

  1. silberstern

    silberstern Starter

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    Hallo liebe Leute,
    Ich hatte letztes Jahr meinen Vertrag mit Flexstrom ordnungsgemäß zum 31.11.2007 gekündigt. Dies wurde mir auch von Flexstrom schriftlich bestätigt.

    Im Juli(!) dieses Jahres erhielt ich eine Schlussrechnung für den Zeitraum vom 1.12. bis 31.12.2007 - also für den Monat nach dem Vertragsende! Dies wurde damit begründet, dass das Lieferende durch den Netzbetreiber erst zum 31.12.2007 bestätigt wurde.

    Da ich mich weigerte, diese Rechnung zu bezahlen, hetzt Flexstrom mir nun ein Inkassounternehmen auf den Hals, das mir immer höhere Rechnungen mit enormen Inkassokosten zuschickt.

    Hat von Euch schon mal jemand so eine Geschichte erfolgreich durchgefochten? Wie reagiere ich auf solche Schreiben? Ist die Forderung von Flexstrom vielleicht doch rechtmäßig'?

    Danke für Eure Hilfe!
     
  2. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo Silberstern,
    zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren. Inkassofirmen fahren liebend gern große Geschütze auf, um beim "Schuldner" Angstgefühle zu erwecken und damit dessen Zahlungsbereitschaft zu fördern.
    Zum zweiten kann ich Dir nur raten, die Schreiben des Inkassobüros nicht wegzuwerfen oder zu ignorieren, sondern schleunigst einen Anwalt damit aufzusuchen.
    Was die Rechtmäßigkeit der Forderung von Flex angeht (war das ein Vetrag mit 1-jähriger Laufzeit?), können andere Dir hier wohl bgesser helfen, bevor ich was falsches schreiben, obwohl ich der Meinung bin, Vertragsende ist Vertragsende.In meinem Fall war es so, dass ich noch einen Monat über das Vertragsende hinaus bei Flex "bleiben" durfte, da der neue Anbieter nicht in die Gänge kam. Aber ich habe damals die (horrende) Schlußabrechnung bezahlt, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, mich noch länger herumzustreiten (mein Guthaben, das mir bei Vertragsbeginn zugesichert wurde, mußte ich mit Mahnbescheid mir holen).
    Liebe Grüße
    Klaus
     
  3. lola23

    lola23 Starter

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    Hallo Siberstern,
    mach Dich per Internet bei der Verbraucherschutzzentrale schlau.
    Laut dem Verbraucherschutz kann man alle Inkassobriefe unbeantwortet lassen.Das Inkassobüro hat keine Rechte.
    lola23
     
  4. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo lola23,
    kannst Du mir bitte das mal genauer erklären? Ich befürchte nämlich, dass da bei mir in Justizsachen eine Entwicklung vorbeigelaufen ist.
    Liebe Grüße
    Klaus
     
  5. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    also einfach totstellen halte ich nicht für die richtige Strategie.

    Wenn Dir Flexstrom die Kündigung zum genannten Termin bestätigt hat, hast Du wohl kein Problem. Außerdem musst Du ja eine Bestätigung für die Anschlußversorgung durch einen anderen Lieferanten haben. Diese Lieferung ist ja nur dann möglich, wenn FS die Netznutzung abgemeldet hat.

    Ich würde an Deiner Stelle einmalig ein kurzes Schreiben an das Inkassounternehmen aufsetzen und die Kopien dieser beiden Schreiben vorlegen. Einen Durchschlag des Schreibens schickst Du an Flexstrom. Damit solltest Du eine gewisse Sorgfalt na den Tag gelegt und Dein Bemühen um die Klärung des Sachverhaltes nachgewiesen haben.

    Der nächste Schritt des Inkassounternehmens wird entweder der Rückzug oder ein gerichtliches Mahnverfahren sein. Letzterem kannst Du (wenn die Fakten stimmen) gelassen entgeggensehen. Du musst nur den Mahnbescheid widersprechen.

    Sollte es zu einem Klageverfahren kommen, solltest Du Dir aber überlegen, evtl. einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

    So long
     
  6. lola23

    lola23 Starter

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    Hallo Klaus,
    Text vom Verbraucherschutz Hamburg:

    Keine Angst vor Inkassobriefen!
    Wem ein Brief von einem Inkassoinstitut ins Haus flattert, der bekommt meist einen gehörigen Schreck. Auf die eigentliche Forderung sind kräftige Gebühren, Zinsen und Kosten draufgeschlagen worden. Von Zwangsvollstreckung, Kontokündigung, Lohn- oder Gehaltspfändung ist die Rede, ja, sogar mit eidesstattlicher Versicherung, Offenbarungseid oder Haft wird gedroht.
    Viele zahlen dann aus lauter Furcht, damit sie nicht etwas mit dem Gericht zu tun bekommen oder weil sie glauben, morgen würde der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen. Wer dem ersten Brief standhält, wird oft weichgeklopft, wenn jede Woche ein neuer Inkassobrief kommt und die Forderung von Brief zu Brief immer höher steigt.
    Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen! Ein Inkassoinstitut hat überhaupt keine besonderen Rechte. Es sind alles nur leere Drohungen, um Sie einzuschüchtern.

    So gehen Sie vor,

    wenn die Forderung völlig aus der Luft gegriffen ist:
    Legen Sie den Brief einfach ab. Lassen Sie sich auf keinen Fall beunruhigen oder Ihren Nachtschlaf beeinträchtigen. Sie können (müssen aber nicht) dem Inkassoinstitut folgenden Brief schreiben:

    Ihre Nr. .......

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Forderung besteht nicht. Ich werde nicht bezahlen. Weitere Drohbriefe können Sie sich sparen. Ich werde die Verbraucherzentrale informieren und mich dort beraten lassen.

    Mit freundlichem Gruß


    lola23
     
  7. silberstern

    silberstern Starter

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    Hallo Leute,
    erst mal vielen Dank für die beruhigenden Antworten!

    Irgendwas ist bei mir zwischen Netzbetreiber und Versorger schiefgelaufen: Der Netzbetreiber hat nämlich erst zum 1.1.2008 die Versorgung übernommen. Die Kündigungsbestätigung von Flexstrom war zum 30.11.2007.
    Ich habe also einen Monat ohne Versorger quasi im luftleeren Raum gehangen - wofür ich aber nichts kann, da ich ja ordnungsgemäß und fristgerecht gekündigt hatte!
    Die Frage ist nun, wer ist dafür zuständig - Netzbetreiber oder Vorversorger???

    Seid herzlich gegrüßt, Silberstern
     
  8. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    wir sollten zunächst mal die Marktrollen trennen, damit wir auch von den selben Dingen sprechen:

    Netzbetreiber ist die Firma, der i.d.R. das Naetz gehört und die für den Betrieb und die Wartung des Netzes zuständig ist.

    Lieferant ist der Händler, der die Energie aufgrund eines Liefervertrages liefert. Das kann bei kleinen Unternehmen die selbe Firma sein wie der Netzbetreiber. Es gibt aber auch Händler, die kein eigenes Netz betreiben. Und die großen Unternehmen mußt alle den Netzbereich in eigene Unternehmen ausgliedern.

    Grundversorger ist der Lieferant, der in einen Netzbereich die meisten Tarifkunden versorgt. In den meisten Fällen ist das die zum Netzbereich gehördende Vertriebssparte eines Unternehmens/Konzerns.

    Qua Definition kann Dich der Netzbetreiber also nicht mit Energie versorgen. Wenn Dein Vertrag gekündigt wurde und Dich der bisherige Lieferant zum 30.11.2007 in der Netznutzung abgemeldet hat, muss der Netzbetreiber klären, ob es einen neuen Lieferanten gibt. Ist das nicht der Fall, übernimmt der Grundversorger zunächst die Lieferung der elektrischen Energie. Das erfolgt in der Regel zu den GV-Tarifen und muss Dir schriftlich mitgeteilt werden.

    Für diese Meldungen beim Netzbetreiber gelten Fristen. Ich vermute, dass Flexstrom diese Frist überzogen hat und deshalb beim Neztbetreiber einen Monat länger als Lieferant gemeldet war.

    Jetzt wäre es schon interessant zu wissen, ob Du einen Anschlußvertrag bei einem neuen Lieferanten hattest. Denn dann hätte für den Dez. eine Lieferantenkonkurenz bestanden und der Neztbetreiber hätte den neuen Lieferanten abgelehnt bzw. erst ab Jan zugelassen. Und das wiederum hätte Dir Dein neuer Lieferant mitteilen müssen.

    Solltest Du in die Grundversorgung gefallen sein, würde ich an Deiner Stelle die Rechnung bezahlen, da ich davon ausgehe, dass Du für den Dez. bei FS die besseren Preise hattest ;)

    Ich hoffe, das war jetzt verständlich.. :)

    So long
     
  9. silberstern

    silberstern Starter

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    Hallo Mix,
    danke für die Erläuterungen.

    Also: Ich wollte von Flexstrom zu einem anderen Anbieter wechseln. Das war aber laut Netzbetreiber Badenova zunächst nicht möglich, da Flexstrom mich nicht rechtzeitig abgemeldet hat.

    Wieso muss ich was an Flexstrom bezahlen, wenn die verpennen mich abzumelden?

    Billiger als der Grundversorger ist das auch bestimmt nicht, da ich bei Flexstom vorher ein Paket hatte und die mir den überhöhten Mehrverbrauchstarif berechnen.

    Liebe Grüße, Silberstern
     
  10. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    ich gehe davon aus, dass der Anschlussvertrag zustande verspätet angelaufen ist.

    Wenn Flex Dich zu spät abmeldet, darf das nicht Dein Problem werden. An Deiner Stelle würde ich die Flexstromrechnung kürzen. Nimm den Verbrauch des einen Monats und rechne die Preise des neuen Anbieters. Die Differenz bringst Du bei Flex in Abzug.

    Sollte die Anschlussversorgung noch später begonnen haben, rechnest Du die Differenz zur Grundversorgung auch gleich raus.

    Diese Berechnung schickst Du dann mit einen Brief an Flex. Du erklärst nochmal den Sachverhalt und begründest die Rechnungskürzung mit dem Dir zustehenden Schadenersatz. Eine Abschrift kanst Du an das Inkassobüro senden.

    Ich vermute mal, dass es sich um einen recht kleinen Betrag handeln wird. Es ist die Frage, ob Flex den überhaupt noch eintreiben läßt. Wenn ja, würde ich es getrost auf ein gerichtliches Mahnverfahren ankommen lassen. Das dürftest Du vermutlich gewinnen.

    So long
     
  11. silberstern

    silberstern Starter

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    Hallo Leute,
    habe inzwischen erfahren, dass ich nicht der einzige mit diesem Problem bin!

    Falls es noch mehr Geschädigte gibt - bitte per PN melden!

    Vielleicht können wir eine Interessengemeinschaft bilden - das würde vieles erleichtern!

    Danke und Grüße, Silberstern
     
  12. Ludger Piaskowy

    Ludger Piaskowy Starter

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    Ich bin heute erst dazugestoßen, habe jedoch seit einem Jahr Probleme mit Flexstrom: Ein Anbieterwechsel und somit ein Vertragsende mit Flexstrom scheiterte an der Kommunikation der beiden Stromhändler (Teldafax-Energy und Flexstrom)Das war wohl Programm. Da ich eh Strom benötigte und die Gerichte nicht wegen einer solchen Lapalie bemühen wollte (Differenz zu gering im Vergleich zu Prozesskosten) beließ ich es dabei, hatte jedoch eine Bestätigung von Flexstrom, daß eine Kündigung vorlag, jene jedoch nicht fristgerecht war und der Vertrag nach diesem weiteren Jahr ausläuft.Inkassokosten ca 170 €. Nun habe ich eine neue Rechnung für ein weiteres Jahr und werde es darauf ankommen lassen. Ich vermute gezielten Betrug und Behinderung des freien Strommarkts dahinter. (Auch war die Übermittlung der Jahres-Abrechnungsdaten falsch abgelaufen, das habe ich moniert, da hat sich Flexstrom entschuldigt) Erst wenn Flexstrom den Strom abstellen läßt, was der örtliche Anbieter vielleicht verweigert, dann bin ich vielleicht aus dem Vertrag raus. Ich habe per Einschreiben, email, Fax und Telefon versucht, Kontakt aufzunehmen- nichts gelang. Ich vemute System dahinter! Eine Anzeige wg. Wettbewerbsverzerrung beim Kartellamt wäre vielleicht hilfreich. Da bräuchten wir einige unzufriedene Kunden!
     
  13. Mix

    Mix Power-User

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    MoinMoin,

    wenn ich da mal einiges nicht verstehe...

    Der Wechsel von Teufel zu Belzebub :D Willst Du uns damit sagen, dass der eine beim anderen nicht rechtzeitig gekündigt hat? Hast DU denn den Vertrag auch rechtzeitig abgeschlossen, damit die Kündigung fristgerecht erfolgen konnte? Was bedeutet "das war wohl Programm"? Von wem? Von TDF nicht rechtzeitig zu kündigen, um den Kunden nicht zu bekommen?


    Was hättest Du denn einklagen können? Von was für einer Differenz sprichst Du? Kosten TDF zu Flex? Bei was hast Du es belassen? Beim alten Vertrag, da der zu spät gekündigt wurde?


    Seit wann fallen bei so einem Vorgang Inkassokosten an?????


    Worauf willst Du es ankommen lassen? Wenn Du Dich damit abgefunden hast, dass der Vertrag wegen verspäteter Kündigung weiterläuft (sh. weiter oben), darf Dich doch die Rechnung dazu nicht wundern. Du beziehst dort Strom, den hast Du dann auch zu bezahlen.

    So gesehen bist Du derjenige, den man des Betruges bezichtigen könnte. Eine Behinderung kann ich hier nicht sehen. Wir kommen wieder darauf zurück, dass ein Vertrag aus unklarem Grund nicht fristgerecht gekündigt wurde (sh. weiter oben)


    Der örtliche Anbieter ist für Sperrungen gar nicht zusändig. Das wäre dann der Netz- oder genauer Messstellenbetreiber. Und der wird sperren, wenn er den Auftrag bekommt. Warum er das tun soll, interessiert den nicht, solange Flex die Rechtmäßigkeit garantiert.

    Und warum löst eine verweigerte Stromsperre einen rechtmäßigen Vertrag? Das ist ja ein völlig neues Rechtskonstrukt. Flex hat gar keinen Grund, Dich aus dem Vertrag rauszulassen...


    Das haben wir hier schon öfter gehört. Kurze Frage: Wie konntest Du die Abrechnungsdaten denn monieren und eine Entschuldigung von Flex erhalten, wenn die nicht zu erreichen sind?


    Worin liegt denn die Wettbewerbsverzerrung? Und vor allem, wer hat sie denn begangen? TDF? Flex? Oder der örtliche Anbieter, weil er die Sperrung nicht verweigert :D

    Leute, Leute, Leute......
    Da kann man doch nur den Kopf schütteln
     
  14. tomxl

    tomxl Starter

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    Hallo alle zusammen,

    ich habe auch so meine Erfahrungen gemacht mit F*lxStrom.

    Vor einem Jahr habe ich bei Fex meinen Vertrag fristgerecht gekündigt.
    Soweit so gut.
    Ich wollte damal auch keinen neuen Anbieter sonder in die ersatzversorgung und danach in einen Tarif meines örtlichen Anbieters wechseln weil ich entgültig die schnauze voll hatte mit der ganzen wechsellei. aber das ist ein anderes Thema.
    Ich bekam auch eine Kündigungsbestätigung so das ich der meinung war - alles I.O.
    Aber da hatte ich wohl nicht an die Firma Fe*strom gedacht.
    Diese schickte mir irgendwann (glaube es waren so 3 Monate) eine sogenannte abschlussrechnung mit dem Hinweis das ich den betrag der noch offen ist, auf das angegebene Konto überweisen soll.
    Daraufhin belas ich mich im Netz und habe auch einiges gefunden zu diesem Thema. Nun war ich schlauer und verfasste einen Brief an Flex in dem ich dem Unternehmen mitteilte, dass ich nicht bezahlen werde, da es keine Rechtliche Grundlage für diese Rechnung gibt. der Zeitraum für den sie Geld haben wollen betrifft ausschlieslich den, der außerhalb der Vertragszeit liegt.
    Für diesen Fall gibt es nämlich eine eindeutige Aussage im "ENWG, § 38 Ersatzversorgung mit Energie". In dem es sinngemäß heißt: Nach Kündigung des Versorgers darf ausschließlich die Ersatzlieferung durch das hiesiegen Energieversorgungsunternehmen erfolgen. Diese endet spätestens nach 3 monaten nach Lieferbeginn bzw. wenn ein Vertrag mit einem anderen Versorger geschlossen wurde.

    Fl*xtrom gab auch ein Jahr ruhe. Letzte Woche bekam ich wieder einen Brief in dem mir wieder diese Schlussrechnung präsentiert wurde, mit der Aufforderung den Fehlbetrag auf das angegebene Konto zu überweisen.
    Ich verfasste wieder eine Brief mit dem Hinweis auf die von Ihnen bestätigte Kündigung, wonach mir der Zeitraum nach der Kündigung nicht mehr durch Fl*xstrom in Rechnung gestellt werden kann. Es gibt also keine rechtliche Grundlage für diese Forderung.
    Zusätlich habe ich ebenfalls auf das oben genannte Gesetzt mit Paragraphenverweis hingewiesen.

    Ich bin schon mal gespann wie es weiter geht. ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich spätestens nächstes Jahr wieder einen Brief bekomme.

    Auf jeden Fall werde ich mich zurücklehnen und die Sache gelassen nehmen. Wo kommen wir denn da hin wenn jeder einem anderen irgendetwas in Rechnung stellen kann, ohne eine Leistung erbracht zu haben. Denn diese hat ja bereits mein hiesieges Versorgungsunternehmen erbracht.


    Mfg, tomx
     
  15. Stromvergleich

    Stromvergleich Starter

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    Krass, was man hier teilweise so liest! Viel Glück!
     
  16. basti763

    basti763 Starter

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    Hallo zusammen,

    ich hab ebenfalls Probleme mit Fl*xstrom, wie könnte es anders sein...

    Und zwar habe ich letztes Jahr im Juni mich bei Ver*vox für OKTOBER 2008 angemeldet. Grund war, dass ich dazwischen im Ausland war und mir da ein Strompaket nichts gebracht hätte. Jedenfalls bekam ich dann Ende Juni einen Vertrag ab AUGUST 2008 zugeschickt. (habe nie einen Vertrag unterschrieben oder Ähnliches. Da könnte mir ja jeder x-beliebige nen neuen Vertrag zuschicken lassen, wenn man Zählernummer von demjenigen hat).

    Nachdem ich zunächst per E-Mail angefragt habe (was ewig gedauert hat) wurde mir dann, nachdem meine "Fragen" beantwortet waren gesagt, das wäre kein Widerruf gewesen, die Frist für einen Widerruf sei abgelaufen.

    Nachdem ich mehrere Mahnungen bekommen habe konnte ich dann den Rücktritt aufgrund des "Fehlers" bei Fl*xstrom von dem Vertrag zurücktreten, aber auch erst, nachdem ich Ihnen (dank Ver*vox Kundenservice) beweisen konnte, dass ich tatsächlich den 01.10. und nicht den 01.08. eingetragen hatte. Davor wurde mir immer gesagt, dass laut Fl*xstrom Unterlagen der 01.08. der gewünscht Liefertermin war.

    Jedenfalls erhielt ich dann am 28. Juli einen Anruf, dass sie mich noch im August beliefern müssten, weil die Ummeldung zum Grundversorger so kurzfristig nicht möglich sei. Dem habe ich zunächst widersprochen. Dann kam aber seitens Fl*xstrom das Angebot, dass ich lediglich den tatsächlich verbrauchten Strom (zum günstigen Pakettarif - umgerechnet 16,5 cent/kwh) + Grundgebühr 6 Euro zahlen müsse. Das habe ich mir dann auch schriftlich (per Mail) zusenden lassen.

    Nun, da ich im August nur noch wenige Tage da war (danach im Ausland) hatte ich auch nur ein paar kwh verbraucht. Da keine Rechnung kam habe ich auch nie was bezahlt. Im Juni diesen Jahres kam dann eine Rechnung. Aber nicht über den tatsächlich verbrauchten Betrag, sondern über den anteiligen Paketpreis. Nachdem ich mehrfach die E-Mail in Kopie dorthin geschickt habe mit einem Widerspruch läuft mittlerweile das Inkassoverfahren.

    Was meint ihr dazu?

    Meinem rechtlichen Empfinden zu Folge lag zwischen mir und Fl*xstrom zu keinem Zeitpunkt ein rechtsgültiger Vertrag vor. Dem stimmen die sogar zu. Aber es müssen ja bei einem erfolgreichen Widerspruch/Rücktritt die gegenseitig empfangenen Leistungen zurückgewährt werden. Da das bei Strom nicht möglich ist, muss ich den laut Fl*xstrom bezahlen. Laut ihnen gibt es diese Mail mit den tatsächlich verbrauchten KWH auch gar nicht in deren System (wers glaubt). Da der Streitwert recht gering ist lohnt es sich nicht Verbraucherzentral (Beratung kostet min. 20 Euro) oder Anwalt einzuschalten. Bezahlen will ich aber auch nicht, da es hier ums Prinzip geht.

    Irgendwelche Handlungsempfehlungen?

    MFG
     
  17. MBreidbach

    MBreidbach Gelegenheits-User

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    Hallo, basti763,

    würde gern helfen. Bitte kurze Mail an marc.breidbach(at)flexstrom.de mit Problembeschreibung (die alten Mails als Anhang wären schön) und Ihrer Vertragsnummer an mich. Ich schaue mir das gerne an und versuche das Problem zu lösen.

    Grüße

    Marc Breidbach
    Assistant Online Relations
    FlexStrom AG
     
  18. tomxl

    tomxl Starter

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    Hallo "basti763".

    ich wünsche dir viel erfolg im Kampf mit F*xstrom!

    Mein Post von 10/08 ist immer noch aktuell.
    Ich bekomme immer noch dubiose Schreiben von Fl*xstrom,
    wobei sich die Schreiben wiedersprechen.
    Ich habe mich natürlich mit einem Fachanwalt für Energierecht/Vertragsrecht in Verbindung gesetzt und mit diesem den Vorgang besprochen.
    Die Lage ist aber auch so eindeutig, dass es selbst Fl*xstrom mitlerweile begriffen haben sollte.

    Der Anwalt riet mir weiterhin nicht mehr auf schreiben von Fl*xstrom zu reagieren. Das kostet nur Nerven und unnütz Portogebühren.

    Erstaunlich finde ich, was Fl*xstrom für einen riesigen Topf für Portokosten hat.

    mfg, tomxl
     
  19. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo tomxl,
    nicht nur dieses, man hat sogar den Posten eines "Assistant Online Relations" geschaffen, was auch immer diese hochtrabende Bezeichnung bedeuten mag. Würde FS saubere Arbeit abliefern,müßte man seine Zeit nicht damit vergeuden, sich mit solchen hart am Rande der Legalität arbeitenden Leuten auseinanderzusetzen.
    Gruß KCH
     
  20. Niki81247

    Niki81247 Aufsteiger

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    Rechtsanwalt Wirtschaftskriminalität
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    [Mehrfachpost von der Redaktion gelöscht]

    niki
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!