Flexstrom

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von Klaus51, 16. Februar 2012.

  1. Klaus51

    Klaus51 Starter

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    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag und ich möchte erstmal kundtun, dass ich sehr froh bin, dass es sowas wie hier gibt.... Allen die hier engagiert helfen ein herzliches Dankeschön...

    ich beziehe bei Flexstrom den 9600er Tarif und habe Ende letzten Jahres (2011) eine Preiserhöhung bekommen wirksam zum 01.03.12. Ich habe einen einjährigen Vertrag der sich zum 01.03.12 um ein weiteres Jahr verlängert. Die Preiserhöhung ist so drastisch, dass meine Kosten nun ca. 30% über denen des örtlichen Anbieters liegen und ca. 80% über dem Preis des Lockangebotes von Flexstrom für Neukunden.

    Leider bin ich aus der Kündigungsfrist raus, ich habe das völlig verpennt, und wollte fragen, ob es irgendeine Chance gibt diesem Gebaren ein Ende zu setzen und doch noch aus dem Vertrag herauszukommen.

    Vielen Dank schon mal im Voraus

    Klaus
     
  2. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    klare Antwort: nein.

    Wenn Du Deine Kündigungsfristen verstreichen lässt musst Du den Vertrag auch erfüllen.

    So long
     
  3. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Hallo,
    zu der obigen Ansage kann ich nichts besseres sagen, höchstens "entspannende Gedanken": Da Du jetzt zwar 30% über dem örtlichen Anbieter bist, aber vorher deutlich weniger bezahlt hast, mach eine Mischkalkulation mit zwei Jahren. Da ist es bestimmt noch ein günstiger Preis. Dazu bekommst Du problemlos den Bonus. Auch ein Vorteil. Bleibt noch rechtzeitig zu kündigen und sich einen anderen Anbieter suchen.
    UND ERZÄHLE ALLEN WEITER, WAS DIR MIT FLEXSTROM PASSIERT IST!!!

    Grüße
     
  4. Engel70

    Engel70 Starter

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    Verpasste Kündigungsfrist ist halt so und ich kann auch Columbus' "entspannenden Gedanken" etwas abgewinnen (nämlich den nun sicheren Bonus!).

    ABER: Vielleicht geht etwas wegen der Preiserhöhung. FlexStrom hat da in der Vergangenheit böse getrickst (versteckte Preiserhöhung) und wurde dazu verdonnert, dass nur vom Kunden ausdrücklich genehmigte Preiserhöhungen gültig sind.

    Ich hatte das eben erst auf dem Schirm, weil ich gerade nach aktuellen FlexStrom-Meldungen googelte (und so auch dieses Forum und deinen Hilferuf fand!).

    Ich hab's - Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH):
    http://www.vzhh.de/energie/30195/5000-euro-klage-gegen-flexstrom.aspx

    Vielleicht hilft das in deinem Fall!?! Und wenn es hilft, ist es fast besser als die Kündigung - wegen dem dann folgenden Kampf um die Bonuszahlung!

    Viel Glück und sag hier gegebenenfalls Bescheid! :eek:)
     
  5. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    klar, in Zusammenhang mit einer Preiserhöhung greift die Sonderkündigung. Aber hier ist dann zügiges Handeln gefragt. Und unbedingt selbst kündigen (mit Zustellungsnachweis) und das nicht einem Makler, einem Portal oder dem neuen Anbieter überlassen. Das dauert in den meisten Fällen alles zu lange.

    So long
     
  6. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Hallo!

    Ich würde mich durchaus unverzüglich mittels Widerspruch gegen die Preiserhöhung an FlexStrom wenden. Das Ausbleiben der Kündigung bzw. die Vertragsverlängerung verstehe ich keineswegs als Zustimmung zur Preiserhöhung, doch diese Zustimmung ist für die Wirksamkeit selbiger erforderlich.

    Es ist jedoch zu erwarten, dass FlexStrom den Widerspruch zurückweist. Ich würde sodann beharrlich bleiben, nach Mitteilung die Abschläge entsprechend kürzen und die einvernehmliche Vertragsbeendigung anbieten. Es ist im weiteren Verlauf durchaus mit einem "Kulanzangebot" bzw. des Eingehens auf das Angebot zur Kündigung seitens FlexStrom zu rechnen (vergleichbare "gelöste" Einzelfälle sind mir bekannt). Doch das weitere Vorgehen sollte in jedem Fall anhand der Umstände des jeweiligen Einzelfalls erfolgen.

    Grüße aus Berlin
     
  7. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    das ist aber nur etwas für Zocker und Leute, die sich gern mit FS rumschlagen wollen. Und das Risiko, mit der Verweigerung der Kündigung, Widerspruch und Bestehen auf Erfüllung des Vertrages zu den ursprünglichen Preisen bis Laufzeitende auf Amtsgerichtsebene Schiffbruch zu erleiden schätze ich als nicht unerheblich ein.

    Möglich, dass sich FS auf den Deal einlässt. Aber eine Garantie gibt es dafür nicht. Und bis man die Antwort hat ist für einen eventuellen "Plan B Sonderkündigung" bei Ablehnung die Frist verstrichen...

    Muss jeder für sich entscheiden...

    So long
     
  8. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Moin Moin,

    selbstverständlich kann man im vorliegenden Fall grds. auf die Sonderkündigung abstellen, doch auf Basis welcher Rechtsgrundlage soll diese tragfähig sein? Letztlich wird sie wohl zu einem Widerspruch umgedeutet werden. Ich pers. würde zumindest einen behelfsweisen Widerspruch gegen die Preiserhöhung in das Schreiben mit einfließen lassen.

    FlexStrom lehnt Sonderkündigungen gewöhnlich ab, es sei kein Sonderkündigungsrecht vorgesehen! Berichte darüber gibt es reichlich. Es ist damit zu rechnen, dass man sich auch über die Sonderkündigung mit FlexStrom auseinandersetzen "darf". Warum nicht alles klar ist, obgleich es doch klar sein sollte?

    Bereits die Rechtsgrundlage für ein Sonderkündigungsrecht ist unklar! Klar ist soweit, dass FlexStrom vertraglich kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt hat, so dass hier das Sonderkündigungsrecht nach StromGVV auch nicht in Verbindung mit der ständigen BGH-Rechtsprechung zum Tragen kommt. Und schon wird es unklar, denn auch wenn mit der Novelle des EnWG vom Sommer letzten Jahres ein vermeintliches Sonderkündigungsrecht für Haushaltskunden außerhalb der Grundversorgung (vormals Sondervertragskunden genannt) gemäß §41 Abs. 3 Satz 2 EnWG Einzug gehalten hat, so ist dieses auf den zweiten Blick nicht nur unpräzise, sondern sogar sehr fraglich (Wortlaut, eklatante Widersprüchlichkeiten zur geltenden StromGVV/GasGVV, erklärter Wille des Gesetzgebers lt. Gesetzesbegründung zur Novelle 2011="lediglich klarstellender Charakter"). Es gilt eine etwaige Änderung der StromGVV in den fraglichen Punkten abzuwarten. §41 Abs. 3 Satz 2 EnWG ist aktuell m.E. nicht belastbar, doch das führt hier längst zu weit.

    Fakt ist: FlexStrom hat kein ausreichendes bzw. wirksames Recht zur einseitigen Vertragsänderung (Preisanpassungen eingeschlossen).

    FlexStrom bestreitet vorwiegend die Einseitigkeit der Preiserhöhung/Vertragsänderung und argumentiert, dass der Kunde rechtzeitig vor dem Ende des Belieferungsjahres informiert wurde und die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung hatte. Hält man FlexStrom entgegen, dass man an der Sonderkündigung festhält bzw. der Preiserhöhung nicht zugestimmt hat, so darf durchaus mit einem Einlenken gerechnet werden, welches üblicherweise die Zurücknahme der (einseitigen) Preiserhöhung sein dürfte. Eine Alternative zur "Streichung der Preiserhöhung" sehe ich für FlexStrom nicht.

    Der Wunsch des TE schnellstens aus dem Vertrag mit FlexStrom raus zu kommen, wird bei Abstellung auf das Sonderkündigungsrecht somit wohl nicht in Erfüllung gehen! Entweder schluckt man das und kündigt ordentlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt (hier: Ende des zweiten Belieferungsjahres, also 28.02.2013), geht auf die Barrikaden (= gerichtliche Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang) oder versucht - wie in meinem vorherigen Beitrag bereits kurz angerissen - eine einvernehmliche Auflösung des Vertrages zu erreichen (FlexStrom kündigt sodann i.d.R. unterjährig mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende).

    Fazit: Mit Sicherheit lässt sich auch im Falle der Sonderkündigung nicht sagen, wie sich FlexStrom zu selbiger stellt. Eines darf wohl als gesichert angesehen werden, nämlich: Einfach ist der Umgang mit FlexStrom keineswegs. ;)

    Grüße aus Berlin


    /e: Einleitung und Abschnitt über die Rechtsgrundlagen eines etwaigen Sonderkündigungsrechts nachträglich deutlich überarbeitet
     
  9. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Ich halte es auch nicht für ganz unwahrscheinlich, dass sich auf eine der hier beschriebenen Arten das teure zweite Jahr - zumindest teilweise - abwenden lässt. Wenn Flexstrom nach einigen Emails/Briefen nicht kulant reagieren sollte, würde ich rechtliche Beratung empfehlen.

    Dazu noch ein paar Anmerkungen:
    Flexstrom erhöht die Preise in der Regel mit einer Tarifänderung, d.h. es ändert sich nicht nur der Preis, sondern auch der Tarif. Dieser wird auch vor dem Eintritt in das zweite Belieferungsjahr schon im Kundenbereich auf www.flexstrom.de sichtbar. Das kann man auf jeden Fall reklamieren und noch rechtzeitig vor Ablauf des Belieferungsjahres Widerspruch einlegen, da eine Tarifänderung ohne beidseitiges Einverständnis erfolgt ist (Screenshot mit Datum sichern).

    Meines Wissens wird im Flexstrom-Schreiben auch nicht auf das außerordentliche Kündigungsrecht hingewiesen (14 Tage), wodurch sich die Widerspruchsfrist meines Wissens verlängert (mal googeln).

    In der Regel wird die Preiserhöhung nicht als Einschreiben geschickt, was bei Dir aber keine Rolle spielt, da Du den Brief ja bekommen hast.
     
  10. Mabre

    Mabre Starter

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    Einfach nur hart was man als Verbraucher alles machen muss, um nicht über den Tisch gezogen zu werden...
     
  11. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Das finde ich auch. Da wird einem - auch von der Politik - gesagt, man könne gegen die überhöhten Strompreise vorgehen, indem man sich die Liberalisierung des Marktes zunutze macht und den Anbieter wechselt - und dann braucht man ein halbes Jura-Studium, um zumindest die ganz großen Fallen zu vermeiden.
     
  12. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    sorry, aber ich denke mit etwas gesundem Menschenverstand und gezügelter Gier nach dem allergünstigsten Schnäppchen kann man schon viel verhindern - auch ohne Jurastudium.

    Bei einem im Internet angebotenen, fabrikneuen 911er zu einem Preis von 10 tEUR würde ja auch keiner einfach so eine Anzahlung an einen unbekannten Händler überweisen.....

    (..... naja, vermutlich wird es doch einen geben :D )

    So long
     
  13. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Nun, ich glaube, nicht jeder hat die Zeit und Lust, sich so ausführlich damit zu beschäftigen wie z.B. Du. Natürlich ist es einfach zu sagen: Selbst schuld. Trotzdem sollte es mit dem Verbraucherschutz so weit her sein, dass bestimmte [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe] Maschen einfach nicht möglich sein sollten. Dem ist nicht so, und das müssen viele erstmal schmerzlich erfahren.

    Man rechnet als Verbraucher, der nicht in der Materie steckt, erstmal nicht damit, dass bei den (Aber-) Millardengewinnen der Stormkonzerne nur minimalste Ersparnisse bei seriösen Anbietern möglich sind. (Und solche Fake-Konditionen wie in dem Porsche-Beispiel bietet keiner der Anbieter.)

    Und wenn dann Beschränkungen in einem Angebot nicht mehr genannt werden, sondern in den AGBs in einer Klausel versteckt werden, über die sich selbst Experten und Richter nicht einig sind, dann sehe ich die Schuld absolut nicht beim Verbraucher.

    Wenn das so wäre, müsste man alles meiden, was weniger kostet, und das würde schon mal jeden Online-Shop und jedes Angebot suspekt machen. Man müsste vor jedem Einkauf zunächst einmal die AGBs von seinem Anwalt durcharbeiten lassen oder lieber überteuert bei Media Markt oder Saturn kaufen. Denn wer billiger kauft, ist laut dem Zitierten ja selbst Schuld, wenn etwas schief läuft. Entschuldige mal, aber in was für einer Welt leben wir denn?!
     
  14. ligrau

    ligrau Kenner

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    @garribaldi,
    völlig richtig! Treffend formuliert.
     
  15. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo,
    Die Antwort von ligrau reizt mich nun doch zur Reaktion.
    Es kann einem doch schon der "Kragen platzen", wenn man tagtäglich
    mit dieser Unbedarftheit und Unbekümmertheit konfrontiert ist.

    Sie machen es sich, wie so viele Mitmenschen doch etwas zu einfach: "...Zeit und Lust, sich so ausführlich damit zu beschäftigen ...". Man muß sich nicht "ausführlich" mit dieser Thematik beschäftigen. Und von "Zeit und Lust" kann doch gar keine Rede sein. Jeder halbwegs "verständige" Bürger, wie Richter gerne den angeblich so mündigen Menschen bezeichnen, dürfte doch heutzutags, nicht zuletzt dank ausführlichster Berichte in den Medien, so weit informiert und interessiert sein, dass er aufmerksam wird und hellhörig, bzw. sensibilisiert für Angebote, die, bei klarem Verstand betrachtet, eigentlich nicht möglich sein könnten.
    Heutzutage scheint es bei Vielen Masche geworden zu sein, ein "Schnäppchen" zu machen, wobei sie das dahingehend interpretieren, den Partner über den Tisch zu ziehen, ohne dass dieser das merkt. Merken sie aber dann, dass sie selbst hereingefallen sind, geht schon das Geschrei nach Verbraucherschutz los. Hier endet dann die Existenz des mündigen, aufgeklärten Bürgers in einem hilflosen Ruf nach dem Staat!
    Im Übrigen würde ich FS nicht unbedingt Betrugsmaschen vorwerfen, FS arbeitet hart am Rande der Legalität, und diese Aussage zieht bestimmt keine Anzeige wegen Beleidigung nach sich.

    Verzeihung, aber dies Behauptung ist reiner Blödsinn. Glauben Sie im Ernst, die Stromkonzerne würden den Verbraucher an den milliardenschweren Gewinnen teilhaben lassen, indem sie ihm fürstliche "Ersparnisse" anbieten?
    Das Beispiel mit dem Porsche ist entgegen Ihrer Auffassung dennoch gut, nicht zuletzt, weil es realitätsbezogen ist (s. ebay). Denn genau diese Konditionen, natürlich in geringerem Maßstab, bietet ja FS auch an, zumindest im ersten Bezugsjahr.

    Doch. Die Schuld sehe ich beim Verbraucher, der aus Faulheit sich nicht vor Vertragsabschluß informiert, sondern bspw. bei jedem Computerprogramm das lästige Durchlesen der AGB`s durch ein zustimmendes Häkchen umgeht, sich anschließend lautstark in entsprechenden Foren beschwert. Die Vorgehensweise von FS ist bestimmt nicht die feine Art, um zufriedenen Kunden zu gewinnen, aber leider statthaft, solange dem nicht ein richterlicher Spruch entgegensteht.

    Hurra, Sie habens doch noch kapiert: suspekt, das ist das Stichwort!!!!!

    Jetzt werden Sie aber albern: es ist übertrieben, zu behaupten, "Man müsste vor jedem Einkauf zunächst einmal die AGBs von seinem Anwalt durcharbeiten lassen ...".
    Und richtig: wem beim Einkauf die Scheuklappen einer "geiz-geil-Mentalität" die letzten Bedenken wegblasen, darf sich nicht beschweren. Der Slogan "Qualität ganz oben, Preise ganz unten" eines bekannten Discounters ist in unserem Wirtschaftssystem ein Widerspruch in sich! Aber zum Trost: man hat auch schon vor vielen Jahren intelligente Menschen, zumindest schätze ich Zahnärzte so ein, begierig Bauherrenmodelle mit Renditen in zuweistelliger (!)Höhe ohne jegliche Bedenken unterschreiben sehen.

    Genau, diese Frage sollten Sie sich mal in einer ruhigen Minute selbst stellen.
    Billig, billig, billig ist eben nicht alles, was die große Zahl derjenigen, die angeblich "über den Tisch gezogen" und "abgezockt" wurden, zeigt.
    Aber davon lebt ja manch anderer.http://www.strom-magazin.de/forum/images/smilies/biggrin.gif

    Gruß KCH
     
  16. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Ja, leider. Diese eitlen Endlos-Monologe (im übrigen von einem ehemaligen Flexstrom-Kunden)...

    Du lässt völlig außer acht, dass zur Kundengewinnung sehr oft günstige Einstiegsangebote gemacht werden. Die großen Elektromärkte verkaufen Produkte wie CDs/DVDs oft unterm Einkaufspreis, um Kunden in die Läden zu bekommen – und in der Hoffnung, dass der eine oder andere auch seinen neuen Fernseher dort kauft. Siehe auch Seiten wie D****deal oder Grou***. Man kann diese Schnäppchen-Mentalität gut finden oder nicht, aber jeder Supermarkt macht wöchentlich Angebote, um Kunden ins Geschäft zu locken. Und um eine neue Marke zu etablieren, muss man heutzutage oft für die ersten Jahre erhebliche Verluste einkalkulieren. Usw..

    Aber das ist eigentlich gar nicht das Thema. Ich denke einfach, in einem Forum wie diesem geht es um verschiedene Stromanbieter und – wenn diese sich nicht korrekt verhalten – halt auch viel um Ihre Methoden und die Probleme der Kunden.

    Wenn Dir das nicht passt und das, was Du schreibst, stimmt: Was hast Du eigentlich im Flexstrom-Thread zu suchen?! Geht es Dir darum, Leute zu beleidigen oder Dich über alle zu stellen und Deine schlauen Sprüche zum Besten zu geben? Nur mal so: Konstruktiv ist anders. Und von den Verfassern solcher Beiträge gibt es i.d.R. nur selten konstruktive Hinweise oder Tips.

    Wem die Beiträge hier nicht passen (Stichwort „Hutschnur platzen“), der sollte sich vom Forum fernhalten und nicht das Klima vergiften. Offensichtlich gibt es viele Leute, die Probleme mit ihren Stromanbietern haben und Hilfe suchen. Das ist u.a. die Daseinsberechtigung eines solchen Forums. Die Hilfe kann freiwillig angeboten werden - niemand wird gezwungen, sich mit den Problemen anderer auseinanderzusetzen.

    Jetzt aber so zu tun, als wären mehrere Hunderttausend Flexstrom-, TelDaFax-Kunden etc. einfach nur dämlich, ist in diesem Zusammenhang einfach völlig unangebracht.
     
  17. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    KCH hat völlig recht, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen! Und es muss auch mal für die betroffenen Kunden Unbequemes gesagt werden dürfen.

    @garibaldi
    Da widersprichst Du aber jetzt doch Deinen Äußerungen von weiter oben. Offensichtlich kennst Du ja die Praxis der Lockangebote und bist Dir auch bewußt, dass Du dafür vielleicht ein anderes Gerät zu einem überhöhten Preis zusätzlich und ungeplant mitnimmst. Nun frage ich mich, warum Dich die selbe Praxis auf dem Strommarkt so überrascht.

    Wer bist Du, dass Du glaubst vorgeben zu können, worum hier diskutiert wird? Doch, das ist sehr wohl hier auch ein Thema. Neben den Problemen, die Kunden mit Ihren Anbietern haben ist es durchaus auch angebracht, mal über die Denke zu diskutieren, die zu manchen der Probleme führt. Und völlig richtig ist auch, dass hier "Schnäppchen"-Mentalität schon eine blanke Untertreibung ist. Bei einem niedrigen Preis wird das Hirn komplett außer Betrieb genommen. "Gier" ist viel treffender. Und wenn es schief geht schlägt der Betroffene ein unglaubliches Wehklagen an. Publikum gibt es ja genug dafür.

    Früher ist man nach solchen auch mal ein Stück in sich gegangen und hat nachgedacht, was man selbst zu der Misere beigetragen hat. Und oft genug war der Anteil peinlich genug, es dann als Lehrgeld abzuschreiben und den Mund zu halten um sich nicht zu blamieren.

    Und bevor mir das jetzt hier als Beleidungen ausgelegt wird: Es geht darum, dass jedem Verbraucher jede Menge Infos in durchaus verständlicher Form zur Verfügung stehen um sich ein Urteil zu bilden. Und wenn ich einen Anbieter habe, der einen im Vergleich zur Konkurenz unglaublichen Preis anbietet, dann kann ich von einem mündigen, aufgeklärten Verbraucher auch erwarten, dass er sich schlau macht. Und wenn er sich für den Preis und damit für das Risiko entscheidet tut er das bewußt. Wer zu Haien ins Becken steigt darf sich nicht wundern, wenn er gefressen wird.

    Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Die Maschen sind durchaus ausgeklügelt und nicht gleich zu entdecken. Aber eins ist richtig, diese Kunden hätten bei dem Angebot erst mal nachdenken können. Und da wären wir dann wieder beim Porsche..... KANN ein reales Angebot sein, WAHRSCHEINLICH ist das jedoch NICHT, oder? Eine Chance hatten sie also.

    Und zum Thema Beleidigung:
    Da darf ich Dich auch zitieren;
    So long
     
  18. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Ich werde zu diesem Thema nach diesem Beitrag nichts mehr schreiben, da eigentlich genug gesagt wurde, dass jeder seine Schlüsse ziehen kann.

    Was aus den Kommentaren in diesem Thread nicht direkt ersichtlich ist: Der User "KCH" hat offensichtlich juristische Vorbildung, ist Flexstrom trotzdem in die Falle getappt und hat dann den vieldiskutierten Bonus eingefordert. Jetzt prangert er die heutige Mentalität an und lässt sich über die "Unbedarftheit" und "Unbekümmertheit" aus, die er offensichtlich mal selbst an den Tag gelegt hat. Und - ich will es nicht beschwören: Aber ist der User "Mix"...
    ...nicht ehemaliger Ares-Kunde (insolvent gegangener Billig-Strom-Anbieter)?!

    Unsere Erfahrungen machen wir alle, und diese Erfahrungen können in ein solches Forum eingebracht werden. Ist halt nur die Frage, auf welche Art und Weise.

    Ja klar. Aber hier habe ich die Wahl und kann die günstige CD hier und den Fernseher auch woanders kaufen. Ich beschwere mich ja nicht über die psychologischen Spielchen. Aber die CD kostet trotzdem das, was auf dem Preisschild steht, und ich werde auch nicht durch eine schwer verständliche bzw. unterschiedlich auslegbare Klausel in den Elektromarkt-AGBs zum späteren Kauf eines Fernsehers gezwungen. Das ist ein entscheidender Unterschied.

    Dem Porsche-Beispiel werde ich nach wie vor nicht folgen - und da Du es nicht verstehst, hier der Vergleich:
    Preis 911er: 112.000 EUR
    Angebot: 10.000 EUR
    Wahrscheinlichkeit, daß der Kunde im nächsten Jahr einen Porsche zum Normalpreis kauft: 0%

    Preisbeispiel Vattenfall (1. Jahr): 688,00 EUR
    Preisbeispiel Flexstrom (1. Jahr): 454,80 EUR
    Wahrscheinlichkeit, daß der Kunde im nächsten Jahr Strom zum Normalpreis (oder höher) kauft: ??% (Flexstrom fragen)

    Der 911er sollte gleichwertig sein. Bei Online-Strom-Anbietern nehme ich für den günstigeren Preis einige Einschränkungen in Kauf: Ich muss meinen Anbieter wechseln. Ich muss online abschliessen. Es wird eine Vorauszahlung viele Wochen vor Beginn der Stromlieferung fällig. Bei einer Insolvenz des Anbieters ist das Geld weg. Es dauert einige Zeit, bis der Wechsel erfolgt ist. Ich muss mich bei der Kalkulation auf einen bestimmten Stromverbrauch festlegen und zahle für ein Paket, von dem ein Weniger verfällt und ein Mehr erheblich teurer ist. Ich nehme Einschränkungen beim Kundenservice (z.B. Erreichbarkeit) und teure Servicenummern in Kauf. Zudem warte ich z.B. lange Zeit auf die Endabrechnung und eine eventuelle Rückzahlung. Und es handelt sich - nicht zu vergessen - um ein Angebot nur für das erste Jahr zur Neukundengewinnung. Dafür ist im Vergleich zum 911er schon ein saftiger Rabatt drin - gerade mit Aussicht auf höhere Preise in den folgenden Jahren.

    Zum Thema "sich widersprechen": Ich spreche nicht nur für mich, sondern auch für unbedarftere Nutzer hier im Forum. Über "Geiz" und "Gier" kann man reden, aber man sollte es nicht so pauschal, übertrieben und über den Dingen stehend machen wie hier geschehen - meine Meinung. Und wenn man eine Erfahrung gemacht hat, hat man - hoffentlich - daraus gelernt, sollte aber nicht alle anderen verdammen, denen diese Erfahrung gerade zum ersten Mal bevor steht.

    Seid doch zumindest so fair zuzugeben (wenn dem so sein wollte), dass Ihr auch mal so blöd und von mir aus gierig gewesen seid und Euch heute darüber ärgert - statt Euch immer wieder so über andere aufzuregen und dabei so zu tun, als könnte das Euch nie im Leben passieren.
     
  19. KCH

    KCH Fachmann

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    Ach, garribaldi!
    Sic tacuisses...
    Eigentlich wollte ich auf Ihre "Argumente" ja garnicht eingehen, da Sie in der Sache nichts zu sagen haben, außer unterschwelligen Angriffen ("Diese eitlen Endlos-Monologe (im übrigen von einem ehemaligen Flexstrom-Kunden)..."),dümmlichen Aufforderungen ("Wenn Dir das nicht passt und das, was Du schreibst, stimmt: Was hast Du eigentlich im Flexstrom-Thread zu suchen?!") und gewagter Manifestationen ("Und von den Verfassern solcher Beiträge gibt es i.d.R. nur selten konstruktive Hinweise oder Tips.").
    Aber sei`s drum: spitzen wir halt die Feder. Macht irgenwie auch Spaß.


    Richtig!

    Falsch! Bitte mal die älteren Zuschriften aus den Jahren 2007/2008 lesen!!!

    Erst recht falsch!Nur das alltägliche Erlebnis!

    Nun werden Sie schon wieder albern!

    Eben! Da zeigt sich doch die angesprochene "Geiz-geil-Mentalität"!

    Auch falsch! Der Preis auf dem Etikett ist nur das Angebot des Verkäufers, (invitatio ad offerendum). Im übrigen ist der Verkauf unter dem Einkaufspreis, wie Sie oben schreiben, aus wettbewerbsrechtlichen Gründen überhaupt nicht statthaft.

    Ist es eben nicht! Genauso, wie wahrscheinlich kein Mensch im Elektromarkt oder beim Bäcker die Geschäftsbedingungen liest, haben Sie dies bei FS auch nicht getan.Keiner, außer Ihrem "Sparwillen", hat Sie gezwungen, einen Vertrag mit FS abzuschließen.

    Wenn hier einer etwas nicht verstanden hat, dann sind Sie es wohl!
    Macht es Sie nicht stutzig, wenn, wie in Ihrem Beispiel ein Porsche für 10.000 € angeboten wird. Da sagt einem doch der klare Verstand, dass da etwas nicht stimmen kann.
    Und kommt es Ihnen nicht seltsam vor, dass, auch hier Ihr Beispiel, FS im Vergleich zu Vattenfall fast 30 % billiger ist? Wie kann das sein?

     
  20. gotti

    gotti Routinier

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    Flexstrom die unendliche Geschichte,

    Hallo Mix,

    ich gebe Ihnen in dem Punkt ja recht, daß man heute diverse Möglichkeiten hat, sich über Stromanbieter zu informieren. Wenn man einen Urlaub bucht, dann schaut man sich auch erst die Bewertungen an und bucht dann oder läßt es bleiben. Wenn man wie bei FS nur negative Beiträge liest, sollte man sich schon seine Gedanken machen, zu so einem Anbieter zu wechseln.

    Deswegen ist aber noch kein Grund FS zu verteidigen und nur die Schuld bei den Stromkunden zu suchen. Ich war selbst von 01.03.10 - 28.02.11 FS-Kunde. FS versucht nichts anderes als die Kunden zu [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe]. Ich kann dieses Wort [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe] hier offen aussprechen, weil ich beweisen kann, mit welchen Machenschaften FS arbeitet.

    Ich habe von FS 3 falsche Abrechnungen erhalten.

    Bei der ersten Abrechnung sollte ich ca. 350,-- Euro nachzahlen. Meine Antwort auf die Abrechnung war: "Wenn ich eine richtige Abrechnung erhalte, werde ich zahlen.

    Bei der zweiten Abrechnung sollte ich ca. 290,-- Euro nachzahlen. FS bekam die gleiche Antwort, wie bei der ersten Abrechnung.

    Bei der dritten Abrechnung sollte ich 220,-- Euro nachzahlen. Darauf habe ich FS die richtige Abrechnung erstellt: Nachzahlung 50.02 Euro. Zahlung von mir erfolgt nur über diesen Betrag (Abweichung +/- 5 Ct.)

    Eine Woche später erhielt ich eine Abrechnung genau über einen Nachzahlungsbetrag von 50,02 E.

    Jedes Unternehmen, jeder Mensch kann Fehler machen. Daß man aber gleich 3 falsche Abrechnung rausschickt und dann sich nicht einmal entschuldigt für Fehler, daran kann man erkennen, mit welcher Systematik FS arbeitet.

    Wenn man nun in verschiedenen Foren immer wieder das gleiche liest: "Bonus nicht gewährt, falsche Abrechnung, versteckte Preiserhöhungen usw." dann finde ich schon etwas verwunderlich, wenn man dann noch FS verteidigt und nur die Schuld bei den "dummen Stromkunden" sucht.

    gotti
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!