Flexstrom verklagt mehr als 100 ehemalige Kunden

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von garribaldi, 21. Februar 2012.

  1. garribaldi

    garribaldi Stammgast

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    Nachdem die Empfehlung der Schlichtungsstelle Energie (durch einen ehemaligen BGH-Richter) in Sachen Bonuszahlungen nicht im Sinne von Flexstrom verlaufen ist, zieht die Firma nun offensichtlich gegen mehr als 100 ehemalige Kunden vor Gericht, um die Schlichtungs-Gebühren von - jeweils - 416,50 EUR nicht zahlen zu müssen.

    Imagepflege ist noch nie das Ding von Flexstrom gewesen, und da der Ruf jetzt ohnehin ruiniert ist, geht es nun mit voller Breitseite gegen die ehemaligen Kunden.

    http://www.test.de/themen/umwelt-en...lichtung-geraet-zum-Bumerang-4332919-4332921/

    Wir können nur hoffen, dass möglichst viele Kunden das Verfahren durchziehen und gewinnen - sowohl in der Empfehlung der Schlichtungsstelle als auch im Urteil des LG Heidelberg (vom 29.12.2010, AZ: 12 O 76/10) sind schlüssige Begründungen zu finden, weshalb Flexstrom nicht den Bonus verweigern darf.

    Außerdem geht zur Zeit die Verbraucherzentrale Berlin gegen Flexstrom vor, um der Firma eine Verweigerung des Bonus gerichtlich zu verbieten.

    Und da Flexstrom seine Homepage mit gewonnenen Gerichtsverfahren - sicherlich zur Einschüchterung - füllt, möchte auch ich anregen, gewonnene Verfahren unter Nennung des Gerichts und des Aktenzeichens rege im Netz zu publizieren.
     
  2. 50Hz

    50Hz Aufsteiger

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    Als Verbraucher frage ich mich, wozu diese sogenannte " Schlichtungsstelle " berhaupt eingerichtet wurde.

    Ein hilfloser Ombudsmann, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof, ist nicht in der Lage, endlich eine L”sung
    fr dieses uns„gliche Theater " Flexstrom-Bonus " herbeizufhren - wo leben wir eigentlich ?
     
  3. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    da kann der Ombudsmann nichts dafür. Die dortigen Schlichtersprüche haben keinerlei bindende Wirkung. Was soll der gute Mann denn dann machen, wenn ihm vom Gesetzgeber kein Werkzeug an die Hand gegeben wird? Im Grunde ist das ganze nur eine Disziplinierungsmaßnahme für EVU, die bislang Reklamationen einfach liegen ließen. Die müssen sich jetzt zwingend mit solchen Kunden beschäftigen.

    Und jeder Versorger macht das halt auf seine eigene Weise. Das Flex das Klageverfahren eröffnet liegt vermutlich wirklich an den Gebühren, die im Schlichtungsverfahren ausschließlich vom Versorger zu tragen sind ohne Rechtssicherheit zu erlangen. Das Klageverfahren ist u.U. günstiger und nicht jeder Kunde hat eine RSV oder traut sich zu das ohne Rechtsanwalt durchzuziehen. Und an dessen Ende steht dann ein rechtsgültiges Urteil.

    Das Ergebnis der Schlichtung könnte bestenfalls in einem späteren Gerichtsverfahren die Richtung für den Amtsrichter weisen. Die werden das sicher aufgreifen, wenn sie sich in der Materie nicht so sicher sind.

    So long
     
  4. musebrod

    musebrod Aufsteiger

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    Hallo,
    im Prinzip kann FS nur das durchziehen, was sie am besten können, nämlich ablehnen.
    Denn die Gerichtskosten sind wirklich wesentlich billiger als die Schlichtergebühren.
    Fs will ja weiter leben und abkassieren, also liegt es an uns, deren Methoden mit den uns zur Verfügung stehenden und geeigneten Mitteln zu unterbinden.


    Gruß aus de Palz.
     
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