Flexstrom meldet Insolvenz an!

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von GUMPi1407, 12. April 2013.

  1. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Soeben von Flexstrom als Pressemitteilung herausgegeben:

    http://www.presseportal.de/pm/60917...aber-nicht-mehr-liquide-aussenstaende-zwingen

    Betroffen: Flexstrom + OptimalGrün + Löwenzahn Energie; (zunächst) nicht betroffen: Flexgas
     
  2. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    War ja zu erwarten. Das was dann wohl mit den Bonis.

    lg
     
  3. Ailton

    Ailton Routinier

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    Wir haben seit Januar 2012 auch noch knapp 100 EUR zu bekommen...erledigt!
    Die Berufungsverhandlung gegen meinen Vater, der den Bonus in erster Instanz zugesprochen bekam, hat sich damit wohl auch erledigt.
     
  4. Strom-Bob

    Strom-Bob Aufsteiger

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    Also an alle, die noch Kunden sind. Zahlungen sofort einstellen und Zählerstand ablesen (ggf. mit Foto).

    lfg
     
  5. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    Da mir vor allem weniger finanzkräftige Kunden leid tun (die Vorauszahlung ist weg, ab heute muss zusätzlich neu gezahlt werden). Geht über payback.de auf vattenfall, das gibt 100 EUR, MVLZ auch nur (AFAIK) 1 Monat, also auch gut geeignet zur Überbrückung (evtl. muss man mind. 2 Monate dabeibleiben, bis der Bonus ausgezahlt ist). Aber auch sonst sind diese Easy-Tarife nicht soo schlecht - und jdf. seriös.
     
  6. Shaker

    Shaker Starter

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    Na klasse... hab gerade das Mahnverfahren erwirkt, weil ich laut Abrechnung noch immer auf über 400 Euro Rückzahlung gewartet habe.

    Das kann ich mir jetzt wohl abschminken.

    Weiß jemand wie das nun weitergeht? Muss man nun offizell kündigen, oder gibt es einen Sondeerkündigungsgrund, oder läuft das nun von alleine aus?
     
  7. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    Ab heute ist man in der sog. Grundversorgung, man kann sich sofort einen neuen Anbieter/Tarif suchen (Tipp s.o.), selbst wenn man erst Termine in der Zukunft angeben kann wird das dann rückwirkend zu heute in diesen geändert. Tut man gar nichts, wäre das ganz schlecht, weil man dann in die teure Grundversorgung fällt. Man wird aber auch noch vom Netzbetreiber angeschrieben werden.. (und hat auch einige Wochen Zeit zu handeln)

    edit: Kündigung bei LWZ/FS ist natürlich nicht nötig
     
  8. wELz

    wELz Gelegenheits-User

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  9. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    @welz: aber, aber, früher hätte hier gleich die "mutige" Redaktion eingegriffen/geschwärzt. Heute fragen sich auch so einige, was die Bundesnetzagentur denn so getan hat in diesem Fall und ob sie Ihren Aufgaben auch nru ansatzweise gerecht wurde.

    Dass es armselig ist, nun auch noch der Presse und den Kunden den Schwarzen Peter zu geben, ist ja klar. Bleibt zu hoffen, dass einige dieser Herrschaften Bekanntschaft mit Gerichtssälen machen. Es geht hier um einen immensen Schaden mit Hunderttausenden Kunden.
     
  10. christa080

    christa080 Fachmann

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    Lesen Sie jetzt Ihren Zählerstand ab.
    Melden sie diesem Ihrem Netzbetreiber (örtlichen Versorger).
    Warten Sie auf das Schreiben vom Netzbetreiber, wo der ihnen mitteilt ab welchen Tag
    sie in der Ersatzversorgung sind.

    Danach suchen sie sich einen neuen Versorger. Geben sie aber als Vorversorger
    nicht die Flexstrom AG an , sondern den Ersatzversorger (örtlicher Versorger).

    mfg
     
  11. Shaker

    Shaker Starter

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    Vielen Dank für die Tipps.

    Ich werde am Montag gleich kontakt zu meinem Grundversorger aufnehmen.


    Inwieweit stehen wohl die Chancen trotzdem noch die Gutschrift von Flextrom oder Insolvenzverwalter zu bekommen? Immerhin hat Flexstrom mit mein Guthaben auf der Jahresabrechnung anerkannt. Es fehlte halt lediglich die Rückzahlung...
     
  12. lukullus

    lukullus Gelegenheits-User

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    Nach meinen Erfahrungen mit der Bundesnetzagentur kann ich nur sagen, dass es wohl vollkommen sinnlos ist, diese Einrichtung zu kontaktieren. Mir scheint, dass es sich hier um eine Art "Alibibehörde" handelt, die den Bürgern ein beruhigendes Gefühl vermitteln soll, jedenfalls solange, bis man sie mal wirklich braucht.
    Wie sehr wohl auch die Stromverkäufer diese Agentur ernst nehmen, zeigte sich daran, dass z.B. Flexstrom die Schiedsverfahren von vorne herein ablehnte. Ich bin froh, unter den Glücklichen zu sein, die noch vor kurzem die restlichen, ausstehenden Boni bekamen, allerdings nur, weil ich von Anfang an nicht auf Behörden oder Agenturen, welche wohl nur viel Zeit und Nerven gekostet hätten, setzte, sondern auf den normalen Rechtsweg.
     
  13. Ailton

    Ailton Routinier

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    @ Shaker: Geht mir ebenso. Dein Guthaben gehört ab / seit heute zur Insolvenzmasse der FlexStrom AG. Vielleicht bekommen wir eine geringe Quote, davon gehe ich aber derzeit nicht aus. Das dürfte es gewesen sein. Das heutige Ereignis dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass FS die Auszahlung der Guthaben bestätigt hat, jeoch nicht oder erst nach sehr langer Verzögerung realisiert hat.
    An die rechtliche Konsequenzen für die Verursacher glaube ich aber dennoch nicht. Insolvenzverschleppung ist aus rechtlich-wirtschaftlicher Sichtweise kein Kavaliersdelikt, aber leider sehr schwer nachzuweisen...!
     
  14. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    @lukullus: auch ich hatte mich mehrfach an diese Behörde gewandt und nur beschwichtigende Textbausteine zurückbekommen. Gerade habe ich sie angeschrieben, sie sollen mir doch mitteilen, welche übergeordnete Stelle (im schön paragraphigen Doitschland) für sie zuständig ist, damit ich mich beschweren kann (warum soll ich selber danach suchen?).
    Anscheinend hat keiner aus Teldafax gelernt, und natürlich war (bei den kWh-Preisen und dem allseits bekannten Kundenumgang) alles nur eine Frage der Zeit.
    Ich glaube allerdings, dass die Papiertiger-Schlichtungsstelle mit ihren lächerlich-unverbindlichen "Empfehlungen" nichts mit der BNetzA zu tun hat (aber ganz offensichtlich auch nur "gut gemeint" ist).
    Unglaublich, welchen volkswirtschaftlichen Schaden solche unbeaufsichtigten Leute wiederholt anrichten können.
     
  15. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    @shaker: ohne Gewähr, aber wenn die Auszahlung noch nicht erfolgt ist, aber in einer Schlussrechnung anerkannt, hast Du evtl. *etwas* bessere Chancen, nach jahrelangem Theater aus der Insolvenzmasse prozentual etwas mehr zurückbekommen (10 statt 5 Prozent oder so)..
    Also ich würde es abschreiben.

    (NB: Ich hatte FS vor einigen Wochen noch durch Mahnbescheid zur Bonuszahlung von 150 EUR (+Gebühren) bewegen können. An mir haben die jedenfalls nichts verdient, sondern in summa ordentlich draufgezahlt (leider hätte ich jetzt noch einige Löwenzahn-Monate samt Bonus vor mir gehabt)
     
  16. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Die 'Schlichtungsstelle Energie e.V.' hat nichts mit der BNetzA zu tun. Sie ist keineswegs ein "Papiertiger", leistet gute Arbeit und konnte bereits vielen Verbrauchern außergerichtlich helfen!

    Dass Flexstrom als fauler Anbieter mit einem Geschäftsmodell [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion] nicht mitgemacht hat, ist kein Kriterium bzgl. dieser für die Verbraucher sinnvollen und hilfreichen Einrichtung.
     
  17. martin-h

    martin-h Aufsteiger

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    Tja, was bringt "gute Arbeit", wenn die Schiedssprüche nichts weiter als unverbindlich sind? Schlimmer noch: Dieses Konstrukt kann zur veritablen Kostenfalle werden: Unternehmen, die sich die 400 EUR pro Fall sparen wollen, erheben einfach Klage (so natürlich gemacht beim "flexiblen Strom"): so sparen diese sich 1. die Kosten (dann ist die Schiedstelle plötzlich rausgekickt) und der Kunde hat Ärger, Zermürbe-Anwälte und noch mehr Kosten am Hals.
     
  18. 17111958

    17111958 Starter

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    tja, zu viele Fachabteilungen in der Firma.......das kostet
     
  19. Stromilein

    Stromilein Gelegenheits-User

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    Der blanke Hohn wenn man bedenkt, dass der Großteil Vorkasse bezahlt und dann auf einmal Preiserhöhungen um 150% bekommen hat.
     
  20. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Ja und? Wer meint im Recht zu sein, sich aber vor einer Klage fürchtet, der sollte besser gleich jeden Widerspruch/jede Beschwerde unterlassen und sich alle Machenschaften der [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion] gefallen lassen!

    edit: Ein Schiedsspruch kann nie verbindlich sein, das sonst der jedem offene Rechtsweg abgeschnitten würde! Wenn man über die Schlichtungsstelle eine eigene (Geld)forderung geltend macht, wg. was soll dann der Versorger klagen können - vllt. eine Feststellungsklage mit womöglich (für ihn selbst negative) Auswirkungen auf viele weitere Einzelfälle??

    ... und falls Zahlungen per Lastschrifteinzug erfolgt sind, alle Abbuchungen der letzten 8 Wochen unverzüglich von der eigenen Bank/Sparkasse wegen Widerspruch zurückbuchen lassen!
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!