Flexstrom- ganz üble Erfahrungen!!

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von ChrisgegenFlex, 26. April 2011.

  1. ChrisgegenFlex

    ChrisgegenFlex Starter

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    Hallo an alle, ich kann nur warnen!!! Meine Erfahrung: Schlecht - NIE wieder Flexstrom!!!

    Habe auch die gleichen negativen Erfahrungen gemacht wie alle anderen.
    Stromwechsel zu Flexstrom kann sehr lange dauern, bei mir 6 Monate !! – denn Flexstrom unternimmt in den ersten Monaten nichts!! Nachweislich keine Anfrage bei meinem Stromanbieter.

    Kommunikation über Telefon-Hotline oder E-Mail nicht möglich!
    Mails werden nicht gelesen und nur pauschal ohne konkreten Bezug beantwortet.

    Zugesagte Bonus wird nicht ausgezahlt.

    Frage an die Forummitglieder: Was sind die nächsten Schritte ? Anzeige erstatten oder Rechtsanwalt?

    PS: Mein Ortslieferant ist übrigens preiswerter und hat dafür einen guten Service (Kostenlose Hotline) vergleicht doch selber mal…
     
  2. KCH

    KCH Fachmann

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  3. ChrisgegenFlex

    ChrisgegenFlex Starter

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    Hallo Forummitglieder , hallo KCH
    also das übliche und bekannte Problem mit dieser Firma:
    Ich wurde 12 Monate beliefert - Bonus wird verweigert, alle Antworten von Flexstrom sind pauschal .
    Auch der Hinweis auf das Urteil vom Amtgericht Tiergarten, das die Klausel 7.3 in den AGBs unwirksam erklärt, werden von Flexstrom ignoriert.(. Urteil: Die Anwalts- und Prozesskosten für das Gerichtsverfahren muss Flexstrom tragen. Der Bund der Energieverbraucher e.V. rät allen Flexstromkunden, auf Zahlung des Neukundenbonus zu bestehen und dies notfalls auch vor Gericht einzuklagen.)

    Ich bin zwar kein Jurist, aber für mich ist das Unterschlagung von vertraglich zugesicherten Leistungen und damit in meinen Augen Betrug!

    Strafanzeige? und Anwalt?
     
  4. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo,
    es wird immer wieder gerne, gerade in den Medien, der Fehler gemacht, ein Urteil(mit zughörigem Aktenzeichen) zu erwähnen (von Zitieren erst garnicht zu reden), worauf sich dann viele Laien berufen. Hierzu muss man wissen, dass jedes (!) Urteil sich nur auf den betreffenden Einzelfall bezieht und absolut nicht übertragbar ist auf andere Fälle, auch wenn sie augenscheinlich, wie hier, gleichgelagert erscheinen. Und das bezieht sicht sich erst recht auf Urteile niedrigerer Instanzen (hier gar ein Amtsgericht). Richtungsweisende Urteile der OLG`s oder gar BGH stehen mal außen vor.
    Kurz gesagt: es kommt immer auf den Einzelfall an. Ich kenne das Urteil des AG Tiergarten nicht und weiß auch nicht, welche AGB`S (Datum) hier verhandelt wurden. Es ist daher nachvollziehbar, dass FS sich zurücklehnt und eine Zahlung verweigert.
    Aus diesen Gründen wäre es m.E. sinnvoll, sich anwaltlicher Hilfe zu versichern, weil 1.das "Drohpotential" dadurch FS gegenüber höher ist, und 2.doch viele Details Ihres Falles hier nicht klargestellt sind.
    Gruß KCH
     
  5. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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  6. shortinger

    shortinger Starter

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    Ich habe auch wie die meisten nach genau einem Jahr gekündigt und jetzt habe ich den Schlamassel. Erst eine Preiserhöhung nach 5 Monaten um ca 35% und jetzt noch das. Trotz mehrer Beschwerden und Anfragen sowie den Gerichturteilen 3 C 355/10 und 3 C 377/10 vom Januar 2011 des AG Berlin-Tiergarten in denen eindeutig steht das mir der Bonus zusteht, weigert sich Flexstrom einzulenken. Selbst Klage-Drohungen und dann eine fast hunderprozentige Niederlage gegen Sie vor Gericht interessiert niemanden dort. Sie schreiben immer nur das Standartschreiben. Zum Glück wollen die noch eine Nachzahlung von mir. Den Betrag von 100€ werde ich wohl abziehen und zahlen und dann warten darauf das die Ihr Geld einklagen. Ich würde jedem Bürger davon abraten dort einen Vertrag anzuschließen. Ich zahle am Ende deutlich drauf und habe Ärger ohne Ende. Nur mit mir machen sie das nicht...wir sehen uns dann wohl vor Gericht.Viel Spaß mit FLEX-STROM!!!!!
     
  7. GUMPi1407

    GUMPi1407 Routinier

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    Hallo shortinger,

    hast du erst mit der Schlussrechung von der Preiserhöhung erfahren oder bereits vorher?
    Solltest du bereits vorher von der Preiserhöhung Kenntnis erlangt haben: Wann und wie ("Flyer" oder pers. Anschreiben) wurdest du über die Preiserhöhung informiert?

    Hintergrund der Fragen:
    Eine Preiserhöhung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung, d.h. sie muss tatsächlich in den Machtbereich (z.B. Briefkasten) des Empfängers gelangen. Die (behauptete) Absendung reicht nicht!
    Desweiteren ist FlexStrom inzw. verpflichtet worden (LG Berlin, Urteil vom 29.04.2011, Az.: 103 O 198/10) allen Kunden, denen als Werbeflyer getarnte Preiserhöhungen zugeschickt wurden, ein Berichtigungsschreiben zu schicken. Derartig mitgeteilte Preiserhöhungen sind rechtsunwirksam!
    Im Übrigen dürften auch alle anderen Preiserhöhungen seitens FlexStrom, die dem Kunden ggü. den Eindruck erwecken, dass die Preiserhöhung einseitig, d.h. ohne Zustimmung des Kunden, möglich sei, unwirksam sein! FlexStrom hat bislang keine wirksame Preisanpassungsklausel in den Verträgen verankert!

    Sollte das auf dich grds. zutreffen, solltest du diese Sachlage auch deinem Rechtsanwalt zur Prüfung antragen.

    Grüße aus Berlin
     
  8. vassili_nrw

    vassili_nrw Starter

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    Hallo zusammen,

    in der Tat, auch ich bestätige die negativen Erfahrungen mit Flexstrom. Da hilft wirklich nur ein Rechtsanwalt oder ein Mahnbescheid der online beantragt werden kann, sonst gibs von FS nur Standardmails ohne richtige Antworten.

    Gruß
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!