Drauf zahlen trotz weniger Verbrauch

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von Schnucki, 20. April 2008.

  1. Schnucki

    Schnucki Starter

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    Hallo zusammen
    Wer weiß Rat? Mein Fall:
    Ich kaufte am 30.11.2005 das Tarifpaket 3600er Family mit Liefertermin ab 01.04.2006 auf meinen Namen.Am 10.02.2006 wurden die 492.- € für das Paket abgebucht. Soweit so gut. Strom kam auch pünktlich. Aber dann trennte ich mich kurzfristig von meinem Partner, kündigte am 09.12.2006 den Strombezug fristlos zum Auszugsdatum der gemeinsamen Wohnung am 16.12.2006 und teilte Flex und dem RWE meinen Zählerstände (Gas und Strom) online mit.
    Ich hatte bis dato nur 2.875 kW/h verbraucht. Naja. Das ich kein Geld zurück bekomme, war mir schon laut AGB klar.
    Meine Gasabrechnung vom RWE bekam ich auch unverzüglich am 05.01.2007.
    Aber dann begann es mit FlexStrom.
    Am 09.01.2007 fragte ich höflich bei Flex nach, wann ich meine Schlussrechnung bekomme. Daraufhin erhielt ich am 12.01.2007 folgende Nachricht:
    „vielen Dank für Ihre E-Mail vom 09.01.2007, in der Sie um Klärung des Kündigungsstatus bitten.Momentan erwarten wir noch eine Rückmeldung durch Ihren örtlichen Stromnetzbetreiber, bei dem wir uns die Netznutzung abgemeldet haben.Sobald uns von dort eine positive Rückmeldung erreicht, erhalten Sie eine die Kündigungsbestätigung, wir bitten Sie um etwas Geduld.“
    Am 12.02.07 erneute Anfrage meinerseits. Reaktion Flex:
    „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Unser Kundenservice wird Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn dies aufgrund des großen Interesses an FlexStrom einige Tage in Anspruch nimmt.“

    Am 03.10.2007 (nach fast einem Jahr) kam dann endlich meine Schlussrechnung von Strom.
    Laut Flex hätte ich 3.391 kW/h verbraucht und müsste 74,19 € nachzahlen obwohl ich ein Paket mit 3.600 kW/h hatte.

    Ich habe natürlich sofort Widerspruch eingelegt, um Klärung gebeten und das Geld, was Flex schnell von meinem Konto abgebucht hat zurück gebucht.
    Statt einer Antwort bekam ich eine Mahnung, Mahngebühren, Rücklastschriftgebühren, Schreiben vom Inkassodienst….
    Bla,bla,bla…. Dies zieht sich bis heute hin.

    Kann mir jemand sagen, weshalb man noch mal drauf zahlen soll, obwohl man weniger verbraucht hat, als im Paket bezahlt wurde? Da kann doch etwas nicht stimmen. Das ganze ist meiner persönlichen Meinung nach doch Sittenwidrig und nicht korrekt!
    Für Antworten wäre ich sehr dankbar.LG
     
  2. Gridpem

    Gridpem Routinier

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    Hallo Schnucki,

    das kann schon sein, dass Du nachzahlen musst. Da steckt folgende Systematik dahinter.

    Die 3600 kWh sind ein Paket für ein komplettes Jahr. Du hast aber nur ca ein Dreivierteljahr von Flex Strom erhalten. Für ein Dreivierteljahr, den Sommer über macht das ca 2500 kWh die Du hättest verbrauchen können.
    Zum errechnen der korrekten Menge gibt es sogenannte Lastprofile, die für jeden Tag eine korrekte Menge errechnen.
    Wenn Du jetzt in diessem Zeitraum aber 2800 kWh verbraucht hast, hast Du Dein Limit um 300 kWh überschritten, musst also mit dem höheren Preis nachzahlen. Dagegen gerechnet werden muss aber ein ca Viertel des Paketpreises, welches Du ja wegen des Auszuges nicht nutzen konntest
    Wie Flexstrom das errechnet hat, solltest Du schriftlich anfordern.

    Bezüglich der Mengenabweichung 2875 und 3391 solltest Du Dir von RWE mal die Zählerstände geben lassen, die sie an Flexstrom gegeben haben.

    Gruß aus Meck-Pom
     
  3. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo,
    so ganz kann ich die Logik nicht nachvollziehen.
    Ich selbst habe nach einem Jahr ordnungsgemäß gekündigt,
    mein Paket nicht voll ausgeschöpft und soll jetzt anhand einer "Schlußabrechnung" auch noch nachzahlen!!!
    Wo, bitte, ist dieses seltsame Geschäftsgebaren in den AGB bzw. im Lieferauftrag von Flexstrom aufgeführt?
    Gruß Klaus
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!