Bonusverweigerung Flex Strom

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von peniflope, 14. August 2012.

  1. peniflope

    peniflope Starter

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    Hallo,
    kennt jemand einen Rechtsanwalt/in, in oder um Augsburg, der/die schon Erfahrungen im Umgang mit Flex Strom hatten?
    Zur Zeit bin ich im Mahnverfahren bis zum 24.08.2012.
    Schon mal Danke im Voraus
     
  2. Ailton

    Ailton Routinier

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    Regensburg ist zwar nicht Augsburg, aber vielleicht kontaktierst du diesen hier: RA Andreas Zeilinger. Er wurde in diesem Forum bereits löblich erwähnt und hat wohl jede Menge FS-Erfahrung.
     
  3. peniflope

    peniflope Starter

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    Hallo, habe am 10.08.2012 "FS" eine Fristsetzung der Bonusauszahlung zum 24.08.2012 gesetzt, wie erwartet kam am 16.08.2012 eine schriftliche Abelehnung von "FS", mit einer Vielzahl von Urteilen zu Gunsten von "FS".
    Daraufhin mailte ich den "Rechtsanwalt Andreas Zeilinger" an (Danke für den Tipp) und der hat mich umgehend und ausführlich über die weitere Vorgehensweise und deren entstehenden Kosten informiert.
    Ich werde nach Ablauf der Frist (24.08.2012) einen online Mahnantrag (23,-€) ausfüllen und abschicken.
    Sollte da "FS" Widerspruch einlegen, konsultiere ich umgehend (25.08.2012) den Rechtsanwalt A. Zeilinger.
    Bitte Euere Meinung dazu, ob ich so den richtigen Weg gegen "FS" gehe?!
    Grüße
     
  4. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo peniflope,
    Wenn Hr. Zeilinger Sie über "die weitere Vorgehensweise und deren entstehenden Kosten informiert" hat, ist Ihre Frage nach dem "richtigen" Weg eigentlich obsolet.
    Und ob auch dieser "Ratschlag" "richtig" war, stellt sich immer erst hinterher heraus, eine "Garantie" gibt Ihnen auch der Hr. Zeilinger nicht!
    Da Sie schon einen RA konsultiert haben, hätte es m.E. Sinn gemacht, einen örtlichen (kurze Wege, schneller Informationsaustausch, muß kein FS-"Experte" sein, gibt es sowieso nicht, sollte sich halt nur mit Vertragsrecht auskennen) aufzusuchen. Der könnte auch den Mahnbescheid erstellen, damit Sie keine "Verfahrensfehler" begehen. Und ganz wichtig, er könnte Ihre Erfolgsaussichten anhand Ihrer Vertragsunterlagen (AGB`s) beurteilen.
    Den Mahnbescheid können Sie übrigens schon sofort erstellen. Die von Ihnen gesetzte Frist hat keine rechtliche Bindung und FS hat ja eh schon die Zahlung abgelehnt.
    Für das weitere Vorgehen jedenfalls "viel Glück", letztendlich ist es trotz aller Ratschläge immer eine persönliche Entscheidung. Nur die muß man treffen, denn besser eine falsche, als gar keine!
    Gruß
    KCH
     
  5. liesbeth48

    liesbeth48 Starter

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    Hallo, auch ich hatte Probleme mit Flexstrom. Mir wurde letzten November ein neuer Tarif zugesandt, der unakzeptabel war, da dieser über unseren örtlichen Versorger lag. Ich kündigte daraufhin mit Einschreiben, bekam dann die Antwort, dass die Kündigung zu spät kam. Daraufhin schrieb ich eine Mail und drohte mit Anwalt. Dann hatten Sie die Kündigung akezptiert.
    Mein Jahresvertrag lief zum 31.1.12 ab. Die Abrechnung von Flexstrom kam auch sehr zügig. Sie hatten mir den zugesagten Bonus von 60-kw verrechnet und es wurde noch eine Nachzahlung von rund 11,09 gefordert, die sie von meinem Konto auch abbuchten. Nur die eigentliche Bonuszahlung von 115,00 Euro wurde abgelehnt.
    Ich schrieb daraufhin 2 x mit Einschreiben-Rückschein Flexstrom an, wurde natürlich verweigert.
    Ich sollte beweisen, dass ich die Bonuszahlung erhalte. Habe dann den Online-Vertrag und die Unterlagen mitgeschickt, wurde wieder abgelehnt.
    Aus einem Internetforum las ich dann von einem RA Zeilinger in Regensburg. Diesen hatte ich angemailt und prompt bekam ich auch alle Unterlagen hierfür. Natürlich konnte er mir auch keinen Sieg versprechen. Ich habe es trotzdem gewagt.
    Ein Anschreiben vom Anwalt an Flexstrom brachte ebenfalls nichts, danach ein Schreiben nach Schleswig auf Erlass eines Mahnbescheids. Ich selbst wohne im Kieler Bereich,dachte mir aber, dass er über die Vorgehensweise schon Bescheid weiß.
    Es wurde von ihm alles zügig bearbeitet. Zwischenzeitlich wurde mir eine korrigierte Schlussrechnung mit dem darin enthaltenen Bonus von Flexstom zugestellt.
    Der Anwalt hat mir bereits meinen Bonus mit Zinsen überwiesen.

    Irgendwie bin ich der Meinung, dass Flexstrom ohne Mahnbescheid nicht freiwillig den Bonus bezahlt und es eben darauf ankommen läßt. Ist wohl noch günstiger, Mahnbescheidkosten und Anwaltskosten zu bezahlen, als alle Bonuszahlungen freiwillig


    Ich selbst bin froh, dass ich diesen Weg eingegangen bin und rate euch, ebenfalls evtl. mit anwaltlicher Hilfe dagegen anzugehen.Ohne Bonus wäre der Strom auch teurer als beim örtlichen Versorger gewesen. :p
     
  6. macjoe58

    macjoe58 Starter

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    Hallo Zusammen,

    nachdem ich mich hier schon vor längerer Zeit angemeldet und auch den anderen Thread zum gleichen Thema durchforstet habe, möchte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen kund tun:

    Im Mai 2011 wurde mir auf meine Frage zur Bonuszahlung folgendes mitgeteilt:

    "Hier für Sie der entsprechende Auszug aus unseren AGB:

    7.3 Falls Ihnen FlexStrom einmalig einen Bonus als Neukunde gewährt, wird dieser nach 12 Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der 1. Jahresrechnung verrechnet. Neukunde ist, wer in den letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss an seinem Stromanschluss nicht von FlexStrom beliefert wurde. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam."

    Mein Stromliefervertag begann zum 01.08.2011. Aktuellere AGBs habe ich nie erhalten.

    Kündigung zum 31.07.2012 fristgerecht erstellt und auch bestätigt bekommen.

    Abschlussrechnung kam recht zeitnah am 25.08.2012, aber natürlich OHNE Bonus!

    Bonus angemahnt am 29.08.2012; Ablehnung am 31.08.2012 mit folgender Begründung "Nach unseren Vertragsbedingungen entfällt der Bonus bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres. Das heißt, es wird kein Bonus gewährt, wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird."

    Nochmals angemahnt am 19.09.; erneute Ablehnung am 21.09. Begründung: "Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt hatten, setzt ein solcher Anspruch gemäß Ziffer 7.3 der mit Ihnen vereinbarten Allgemeinen Geschäftsbedingungen voraus, dass der Vertrag nicht vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gekündigt wurde, es sei denn, die Kündigung wurde erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wirksam.

    Mit Ihrem Schreiben vom 22.05.2012 kündigten Sie innerhalb des ersten Belieferungsjahres (01.08.2011 bis 31.07.2012). Ihre Kündigung wurde zum 31.07.2012, dem letzten Tag des ersten Belieferungsjahres wirksam, somit nicht nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit."

    Da werde ich wohl auch den Weg über den Mahnbescheid gehen müssen. Oder habt Ihr noch bessere Tipps für mich? Bin über jegliche Anregung dankbar.

    VG
    Jörg aus MH
     
  7. AlBundy

    AlBundy Routinier

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    Mahnbescheid wird wohl abgelehnt werden, wie die Erfahrung aus letzter Zeit zeigt -> Gang zum Anwalt ist im Prinzip unumgänglich. Ohne Anwaltsvertretung macht Flexstrom GAR NIX -> Erfolg bei Prozess wg. Bonus aufgrund neuerer Klauseln ist nicht garantiert -> Rest RISIKO zu verlieren bleibt.....
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!