Ärger mit Flexstrom nach Preiserhöhung. Wie gehts weiter?

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von Torben1896, 6. Februar 2013.

  1. Torben1896

    Torben1896 Starter

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    Hallo liebe User,

    ich habe eine Frage zur Vorgehensweise beim Streit mit Flexstrom. Habe das Forum schon durchforstet aber leider nichts genaues zum weiteren Vorgehen finden können.

    Ich bin seit November 2010 Kunde bei Flexstrom. Die Kündigungsfrist nach einem Jahr habe ich verstreichen lassen, weil ich eigentlich zufrieden mit der Leistung und den Kosten war.

    Ohne Vorankündigung hat man mir dann allerding ab November 2012 einen Arbeitspreis von 32,xx Cent/kwh aufgebrummt. (Vorher 19,xx Cent/kwh) Dies wurde mir nie schirftlich mitgeteilt. Leider habe ich diese Preiserhöhung erst bei der letzten Abschlagszahlung mitbekommen, die sich gewaltig erhöht hat (von 174 auf 268 Euro) Daraufhin habe ich sofort ein Schreiben mit dem Widerruf der Strompreiserhöhung aufgesetzt, mich nicht einverstanden erklärt und darum gebeten den alten Betrag wieder als Abschlagszahlung anzusetzen und mir einen neuen Arbeitspreis mitzuteilen.Alles natürlich auf die fehlende rechtliche Grundlage bezogen, dass ich vor der Preiserhöhung nicht informiert wurde und das somit keine Vertragsänderung zustande kommen kann. Desweiteren habe ich mit rechtlichen Schritten gedroht.

    Als Anwort bekam ich eine Email mit einem PDF-Anhang, der ein Schreiben enthielt, was ich angeblich im August 2012 erhalten haben soll. In dem Schreiben wurde auf die Preiserhöhung hingewiesen. Dieses Schreiben habe ich nie bekommen! Weder im Onlinekundenbereich (wo sonst eigentlich alle Schreiben von Flexstrom als erstes liegen) noch in meinem Briefkasten.

    Meine Frage ist jetzt: Wie gehe ich weiter vor? Wie komme ich aus diesem Vertrag raus? Ich habe die letzte Abschlagszahlung zurückgebucht und den ursprünglich vereinbarten Abschlag von 174 Euro überwiesen. Darauf habe ich auch in meinem Schreiben hingewiesen. Soll ich jetzt einen Anwalt einschalten oder hat jemand von euch in der Situation schon Erfahrungen gesammelt und kann sie weitergeben?

    Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
     
  2. Ailton

    Ailton Routinier

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    Hallo Torben1896, meinem Cousin ist es ebenso ergangen. Er hat die Preiserhöhung, die übrigens immer per Post zugestellt werden muss, zwar erhalten, allerdings erst, als sie eigentlich schon inkraft getreten wäre. Er hat ebenfalls schriftlich widersprochen und die unrechtmäßig abgebuchten Beträge (von 30 EUR auf ca. 75 EUR/Monat) nach vorheriger Ankündigung zurückgebucht, weil FS auf seine Rückzahlungsaufforderung nicht reagiert hatte. Seither ist nichts passiert, weshalb er nach wie vor lediglich den "alten" Abschlag bezahlt und natürlich weiterhin auch nur den alten Strompreis zu zahlen bereit ist.
     
  3. Torben1896

    Torben1896 Starter

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    Hallo Ailton, vielen dank für deine Antwort! :)
    Sehr interessant zu erfahren, dass es anderen auch so ergeht. Leider ist bei deinem Cousin damit ja auch noch nichts geklärt. Auf der anderen Seite interessant, dass anscheinend kein Inkasso-Büro eingeschaltet wurde.

    Ich werde morgen die Verbraucherschutzzentrale aufsuchen und mal anhören was die dazu zu sagen haben.

    Ich würde gerne wissen, wie ein Schreiben aussehen muss, was FS dazu bringt einzuknicken und den Vertrag aufzulösen. Oder kuschen die erst bei einer Unterschrift vom Anwalt?

    P.S.: liest FS hier eigentlich mit?
     
  4. Ailton

    Ailton Routinier

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    Man darf davon ausgehen, dass die Flexis hier sehr intensiv mitlesen...! ;)
    Dass FS sich bei meinem Cousin noch nicht gemeldet hat, könnte verschiedene Ursachen haben. Entweder - und davon gehe ich eigentlich nicht aus - wissen sie um ihren Fauxpas und gestehen sich diesen ein. Es wird dann sicher umgehend ein neues Preiserhöhungsschreiben an ihn rausgehen und die Sonderkündigungsfrist beginnt erst nach dem Eingang des Schreibens wirksam zu werden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man versuchen wird, den "Fehlbetrag" zeitnah beizutreiben. Auf die Begründung sind wir alle dann natürlich sehr gespannt. Eine Mahnung dürfte in seinem Fall aber nicht nur unsinnig sondern verboten sein, schließlich liegt der Fehler (bzw. das Versäumnis) hier ganz klar beim Stromlieferanten. Bei ihm war es so, dass das Schreiben mit der Mitteilung zur Preiserhöhung auf den 19.12.12 datiert war und schon zum 01.01.13 greifen sollte. Blöd nur, dass es erst in der ersten Januarwoche 2013 bei ihm eingegangen ist...! Und Strompreiserhöhungen sind mindestens sechs Wochen im Voraus schriftlich anzuzeigen - was in diesem Fall also irgendwo spätestens Mitte November gewesen wäre. Da hat wohl der Drucker gesponnen, es sollte bestimmt 19.11.12 heißen...!
    Aber das war sicher nur ein bedauerlicher Einzelfall - wie die ganzen anderen Einzelfälle auch nur...! ?( :rolleyes:
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!