Ärger mit angeblicher Preiserhöhung bei Paketangebot "Winteraktion"

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von Ciran, 17. August 2010.

  1. Ciran

    Ciran Starter

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    Hallo wehrte Foristi,

    ich hab SO einen Hals auf Flexstrom! Das nur vorweg...

    Der Grund dafür, ist eine angebliche Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit und eine entsprechende Nachforderung seitens Flexstrom nach Vertragsende. Ich hatte von Mai 2009 bis April 2010 den Tarif "Winteraktion 1200 Single" mit Vorauszahlung. Im Juni 2009 gab es dann angeblich eine Preiserhöhung. Ich weiß von nix! Ich kann mich nicht erinnern, etwas bekommen zu haben (andere Post von Felxstrom wie die Aufforderung zur Zählerablesung kommt an). Und jetzt einige Monate nach Ende des Vertrags kommt die Schlußabrechnung mit der Nachforderung.

    Flexstrom beharrt trotz Widerspruch auf der Richtigkeit der Nachforderung und schreibt:

    "Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, haben wir keine anderslautenden Informationen erhalten haben, gehen wir von einer ordnungsgemäßen Zustellung aus. Die Preisanpassung hat deshalb Bestand, eine Korrektur der Rechnung kann leider nicht erfolgen."

    Hat irgendjemand auch diesen Tarif gehabt und hat eine Preiserhöhung im Juni 2009 erhalten? Ich glaub nämlich, die wollen mich verarschen...
    Die Begründung von Flexstrom halte ich auch für nicht ausreichend um eine Preiserhöhung durchsetzen zu können. Die müssen mir doch nachweisen, dass ich über die Preiserhöhung informiert wurde, was im Grunde nur mittels Einschreiben geht. Ich kann ja auch schlecht widersprechen, wenn ich keine Info bekomme.
    Lustig ist auch folgendes: vor einigen Wochen habe ich einen Anruf von Flexstrom bekommen, ob ich denn nicht noch schnell die optionale Strompreisgarantie für meinen aktuellen Vertrag abschließen wolle, weil demnächst wohl wieder die Preise erhöht werden sollen. Ich habe diese Garantie nicht genommen. Und nein, eine Strompreiserhöhung für meinen aktuellen Vertrag habe ich wieder nicht bekommen. Wahrscheinlich geht der gleiche Mist dann nächstes Jahr genauso weiter....

    Wie soll ich mich verhalten? Zahlen oder nicht zahlen?

    Vielen Dank & Grüße

    Ciran
     
  2. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Preiserhöhungen müssen veröffentlicht UND dem Kunden schriftlich mitgeteilt werden.

    Es ist vom Versorger nachzuweisen, dass er beide Voraussetzungen erfüllt hat. Bei der Veröffentlichung ist das einfach, ob ein Brief zugestellt wurde kann Flex sicher nicht nachweisen. Per Einschreiben wird das aus Kostengründen nicht gemacht, das wäre ein riesiger Aufwand.

    Also hier einfach der Rechnung schriftlich mit Begründung widersprechen (per Eisnchreiben) und nicht zahlen. Spätestens im Klageverfahren müssen die ihren Anspruch begründen und werden am Nachweis der Zustellung des Schreibens scheitern.

    Du kannst also cool bleiben.

    So long
     
  3. Ciran

    Ciran Starter

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    So werd ich es machen.

    Vielen Dank für die Aufklärung.

    Grüße
     
  4. stromer55

    stromer55 Kenner

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    Wenn sie das Strompaket 1200kWh mit jährlicher Vorauszahlung haben,
    gibt es noch einen weiteren Punkt nachträgliche Forderungen
    abzuwehren.
    Der Anbieter hat schon bei Vertragsabschluß gewusst das er bei
    Nichtzahlung der Preisgarantie für den 4.-12. Monat ab dem
    4. Monat mehr Geld haben will. Also sind in den ersten 3 Monaten gar
    keine Preissteigerungen auf den Strommarkt eingetreten.
    Anders ausgedrückt, er hat bewußt falsche Preise angegeben um
    mehr Neukunden zu gewinnen.

    Mit dem Bezahlen des Strompaketes ist der Kauf der 1200kWh abgeschlossen. Preisnachverhandlungen sind ausgeschlossen.
    Das gilt aber nur bei jährlicher Vorauszahlung.

    Was den als Infobrief versendeten Werbefleyer betrifft, ist fraglich
    ob das als Preiserhöhungschreiben gewertet werden kann.
    Es ist Werbung für Ökostrom, enthält nicht mal ein Datum (nur April 2010 zB.). Erst auf Seite 2 stehen die un-günstigen neuen Preise.

    Bei Kündigungen muss ich ja auch Einschreiben/Rückschein machen,
    weil der normale Brief mit Kündigung einfach mal nicht ankommt.
    Warum soll dann ausgerechnet jeder kleine Infobrief ankommen?
     
  5. kagrohmann

    kagrohmann Starter

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    Hallo Ciran,

    auch ich bin bei Flexstrom Kunde bei der Winteraktion geworden.
    Leider entsprach der bei Vertragsbestätigung angebene Preis nicht der Aktion (1200kWh für 137,50€ einschl. Bonus etc.)

    Auf meinen Widerspruch zu den neuen Preisen und einen hilfsweisen Rücktritt vom Vertrag habe ich 3 Monate nichts gehört.

    Dann allerdings der Beginn der Lieferung, der ich jedoch widersprochen habe, natürlich wieder keine Reaktion.

    Die haben ohne Berechtigung den Anbieter gewechselt und nach nochmaligen 3 Monaten den Widerruf bestätigt. Neuen Anbieter gesucht und gedacht das wars.

    Denkste nunmehr kam die Abrechnung vom Winterpaket, wiederum falsche Preise und auch falsche Verbrauchsdaten. Also Augen auf.

    Einzig auf einen Einschreiben an den GF bekommt man eine qualifizierte und zeitnahe Auskunft.

    Aber trotz des Schriftverkehrs das einzige was pünktlich kommt sind Mahnungen.

    Also nach 18 Monaten Felxstrom, ich hatte noch nie soviel Schriftkehr mit dem Stromversorger und man muss höllisch aufpassen, da steckt System dahinter.

    GGruß
     
  6. fstuckst

    fstuckst Starter

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    Ich kann diesen Vorgang nur bestätigen! Meinem Vater ist es ebenso ergangen. Mit der Schlussrechnung hat er erfahren, dass nach drei Monaten ein um 21 % erhöhter Paketpreis gelten soll. Dieser nannte sich dann paradoxerweise statt "Winteraktion 5600er Big Family" "FlexStrom 5600er Big Family Rabatt".

    Nach dem Widerspruch wurde ihm ein korrekt datiertes Schreiben mit der Ankündigung der Strompreiserhöhung als Kopie zugesandt. Ob dieses zuvor jemals in der Zustellung gewesen ist, bleibt äußerst fraglich.

    Ich lese immer wieder, dass diese Strompreiserhöhung über eine Art "Werbe-Flyer" mitgeteilt worden ist. Hat jemand vielleicht so einen Flyer für 2009 und könnte mir diesen als anonymisierte Kopie zur Verfügung stellen?

    Gruß fstuckst
     
  7. elbfeuereins

    elbfeuereins Starter

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    Ja bekannte Masche. Bei mir gings ja noch weiter, eine Kündigungsbestätigung habe ich auch nie erhalten, erst nach dem Vertrag, da bekomme ich sie in Kopie ständig zugeschickt. Den Bonus habe ich nie erhalten, mein Strompaket ist auch gleich verteuert worden. Wenn man sich so ein wenig einliest bekommt man schnell mit, mit wem man es eigentlich zu tun hat.
     
  8. Ciran

    Ciran Starter

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    Wollte mal ein kurzes update geben. Nachdem ich mit Flexstrom versucht hatte per email die meines erachtens unberechtigte Nachforderung abzuwenden, hatte ich die 1. und danach die 2. Mahnung (diese dann mit Mahngebühren) erhalten.
    Daraufhin habe ich bei Flexstrom angerufen, um die Sache direkt zu klären - keine Chance! Man könnte auch mit einer Wand reden. Die Service-Leute wiederholen sich sowieso nur und gehen überhaupt nicht auf die Argumentation ein. Sind halt wahrscheinlich weisungsgebundene Strohpuppen ohne Befugnisse.
    Tja und inzwischen kam dann auch der erste Brief vom Inkasso-Verein. Inklusive aller Gebühren hat sich die Rechnung inzwischen mehr als verdoppelt. Nun schreib ich denen einen Widerspruch und warte ab.

    Flexstrom ist für mich ein echter Saftladen. Nie wieder werd ich da Kunde!
     
  9. KCH

    KCH Fachmann

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  10. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo Ciran,
    sorry für den letzten Beitrag ohne Antwort. Da war der Finger zu schnell.
    Also: der Widerspruch kommt zu spät, wenn die Mahnmaschinerie erst mal angelaufen ist. Wen meinst Du denn mit "denen"? FS dürfte seine Ansprüche gegen Dich an das Inkassobüro "verkauft" haben, so dass dieses Dein Ansprechpartner ist. Und da gibt`s zwei Möglichkeiten : sich mit denen gütlich einigen, evtl. auf eine starke Reduzierung der Mahnkosten. Oder zweitens, und das rate ich Dir in der jetzigen Situation: rechtlichen Beistand einholen (Verbraucherberatung, REchtsanwalt). Viel Erfolg!
    P.S. Aus eigener Erfahrung kann ich im "Umgang" mit Firmen wie FS immer nur wieder betonen: Telefonate (ohne Zeugen), e-Mails, Briefe (ohne Zeugen, die den Inhalt gelesen haben, bevor er zugeklebt wurde und in derem Beisein in den Kasten geworfen wurde) sind gerichtlich Wackelkandidaten und die einzige Sprache, die bspw. FS spricht, ist die Drohung mit Anwalt und ähnlichem. Leider!
    Gruß KCH
     
  11. klausdieter

    klausdieter Starter

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    Ich bin mit dieser Firma genauso weit. Auch ich habe Post vom Inkasso bekommen.

    Aber jetzt nicht die Nerven verlieren. Ich habe dem Inkasso gefaxt, sie mögen auf den angedrohten Mahnbescheid verzichten und sofort Zahlungsklage bei meinem Amtsgericht einreichen. Ich habe nicht den Fehler gemacht, denen die Gründe meines Widerspruchs darzulegen. Ich habe geschrieben, dass diese Einzelheiten der Klageerwiderung meines Anwalts zu entnehmen sind. Die Herrschaften befinden sich jetzt in der außerordentlich unangenehmen Situation zu wissen, dass ein versierter Winkeladvokat die Zahlungsaufforderung pulverisiert.

    Nebenbei wird ein Gericht wohl auch zu Kennnis nehmen, dass eine Suche bei Google oder Bing nach "angebliche Preiserhöhung" genau diesen Thread hier zu Tage fördert. D.h. es scheinen eine ganze Menge Leute keine Preiserhöhung, sehr wohl aber eine erhöhte Rechnung erhalten haben und zwar von Flexstrom.

    Sollte mir während eines Zivilverfahrens (ich persönlich glaube nicht daran) beweismäßig die Puste ausgehen, ist hiermit sicherlich ein Anfangsverdacht für einen Straftatbestand gegeben. Da Strafverfolgungen den Zivilprozess hemmen, kann das für die Firma Flexstrom sehr langwierig werden, weil Staatsanwaltschaften sich in ähnlich gelagerten Fällen jahrelang nicht gerührt haben. Solang heißt es: "Still ruht der See." Sollte die Staatsanwaltschaft nachgraben, wird ganz bestimmt genügend Beweismaterial zusammenkommen, dass ich mir um den Ausgang des Zivilverfahrens keine Gedanken machen muss.

    Sollten alle Stricke reißen und das Amtsgericht spricht ein rechtlich unhaltbares Urteil, na, dann sieht man sich halt in alter Frische vor dem Landgericht. Aber ich schätze bis dahin gibt es Flexstrom schon lange nicht mehr.

    Ach so, die Kosten: Die zahlt der Verlierer, d.h. auch meinen Anwalt, das Gericht, das Inkasso usw. usw. Deswegen glaube ich nicht, dass Flexstrom klagt.
     
  12. Matze

    Matze Starter

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    Hallo an alle Betrogenen...

    Auch bei mir hat Flexstrom es probiert (Angebliche Preiserhöhung, rechnerisch falsche Rechnung und Verweigerung der Bonuszahlung). Also ziemlich das ganze Program was hier schon oft beschrieben wurde. Ich habe einen Musterbrief von reclabox übernommen und es hat teilweise geklappt. Die Erhöhung wurde aus "Kulanz" zurück genommen und die Rechnung berichtigt. Hier mal mein Musterbrief:


    Sehr geehrte Frau ...!

    Im letzten Sommer wechselte ich zu FlexStrom, weil er lt. Verifox der günstigste Anbieter war. Dies lag auch an dem schon in den Preis eingerechnteten Bonus von 105 Euro, den man als Neukunde bei einjähriger Vertragslaufzeit bekommen sollte.

    Von einer Vertragsänderung, welche Sie mir angeblich zuschickt haben sollen, ist mir nichts bekannt (angeblich vom 22.06.2009). Bitte weisen Sie mir den Zugang nach.


    Aufgrund ihrer beachtlichen Preisanpassungen zum 1.5.2010 habe ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht und fristgerecht zum 30.4.2010 den Vertrag gekündigt. Mit Schreiben vom 11.3.2010 bestätigen Sie mir den Eingang der Kündigung und das Ende der Vertragslaufzeit am 30.4.2010.
    In den AGB steht eindeutig, dass der Bonus nach einjähriger Belieferung fällig wird, und genau ein Jahr wurde ich ja beliefert.

    Es steht eindeutig in den AGB, dass der Bonus entfällt, wenn man innerhalb des ersten Jahres kündigt, es sei denn, die Kündigung wird erst nach einem Jahr wirksam. Auch das ist bei mir der Fall. Ich ließ mich auf den Tag genau ein Jahr lang beliefern und erst danach wurde die Kündigung wirksam.

    Ihr Geschäftsgebahren sind der Kundenbindung sicherlich nicht förderlich, wie man auch anhand der unzähligen gleichlautenden Beschwerden bei reclabox und anderen Foren im Internet sehen kann. Auch den Verbraucherzentralen ist Flexstrom bestens bekannt. Ich wundere mich nur, dass diese Taktik noch nicht gerichtlich gestoppt wurde. Ich bin mir sicher, dass weder die horrende Preiserhöhung, noch die Verweigerung der Bonusauszahlung einer gerichtlichen Überprüfung standhalten würde und werde selbige auch herbeiführen, wenn Sie mir Anlass dazu geben.

    Desweiteren entziehe ich Ihnen hiermit mit sofortiger Wirkung die Einzugsermächtigung für das Konto xxx bei der xxx (Kontoinhaber: xxx).

    Mit freundlichen Grüßen

    xxx




    Leider gewährt mir Flexstrom den Bonus nicht wenn ich dehnen nicht die AGBs schicken kann. Schon dubios oder? Also wenn noch jemand die AGBs von dem Tarif Winteraktion 1200er Single mit Vorauszahlung hat wäre ich ihm dankbar wenn er sie mir per Email zuschicken könnte (Miese21@gmx.de)

    MfG Matze
     
  13. gsgotti

    gsgotti Aufsteiger

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    Hallo Matze,

    man muß sich schon wundern mit welchen dreisten Mitteln FS versucht die Auszahlung oder Anrechnung des Neukundenbonus zu verhindern.Der Kunde soll die alten AGB's von FS an FS zuschicken. Ich würde Ihnen schreiben, daß ich die AGB's noch habe und das dort eindeutig geregelt ist, daß der Bonus auszuzahlen ist. Sie sollen nachweisen, daß dort etwas anderes geregelt ist. (Ich war FS Kunde vom 01.03.09 - 28.02.10.Mir wurde der Bonus nach 3 falschen Schlußrechnungen ohne wenn und aber angerechnet lt Ihren AGB's).

    Anhand meiner Schlußrechnung habe ich den Deckungsbeitrag errechnet. Der liegt bei ca. 14% Ob mit so einem Prozentsatz die Fixkosten zu decken sind, ist schwer vorstellbar. Ich glaube, daß FS sich nur mit Einnahmen aus dem Neukundengeschäft über Wasser halten kann. Sollte die Anzahl der Neukungen zurückgehen, dann wird FS [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe]. Ich würde an FS keine Vorauszahlung über ein Monat hinaus mehr leisten. Dafür spricht auch, daß FS [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe]. Teldafax hat seit dem 01.01.11 einen neuen Tarif mit 600,-- Euro Kaution!!!!!!!!!!! Da dürfte auch ziemlich Ebbe in der Kasse sein.

    gsgotti
     
  14. Matze

    Matze Starter

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    Hallo gsgotti,

    mit Teldafax hab ich schon mitbekommen. Aber mal ne blöde Frage: Im Falle eines Insolvenzverfahrens wäre die Kaution weg? Bzw. käme ich als Gläubiger auf die Liste wo ich dann die Konkursmasse mit allen Gläubigern teilen darf?

    Mit der Vorauskasse das ist ein guter Tip! Ich habe mich nämlich bei meiner Kfz-Versicherung auch ein wenig angeführt. Da ist der Versicherer (Ineas) nämlich auch pleite. Aber das ist finanziell nicht so tragisch. Das könnte Flexstrom nämlich auch blühen...

    MFG

    Matze
     
  15. E-Verbraucher

    E-Verbraucher Starter

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    Hallo !

    Also bei mir konnte FlexStrom nicht mal den Vertrag schicken, sondern erst mal ne Zahlungsaufforderung.Ich schrieb denen, das ich noch nicht mal die Unterlagen dafür habe. Dafür bekam ich eine Kopie geschickt. Ich habe auch Winteraktion 3600er (Jährl.Zahlungsweise) gehabt. Angemeldet im Herbst 2008 kam die Stromlieferung erst im Februar zu Stande.Bis Flexstrom sich meldet ,das dauert. Zwischenzeitlich musste ich zum Grundversorger. Dann ging ab 01.02.09 soweit erst mal alles gut, bis im Okt.09 die Erhöhung eines mir fremden Tarifes 1834, Joung Family Rabatt kam, worauf ich sofort mein Kündigungsrecht zum Ende der Laufzeit, also zum 31.01.2010 in Anspruch nahm und mitteilte, das ich einen solchen Tarif nicht habe. Die Kündigung wurde nach einigen Wochen bestätigt und nicht weiter auf diese eingegangen und lief genau ein Jahr. Im Oktober 2010 bekam ich mitgeteilt, das ein noch offener Betrag von 97,14 in genau diesen Tarif 1834 als Grundgebühr wäre.Ich schloss über Verivox den Vertrag online ab und dort stand eindeutig inkl. Grundgebühr. Nun ging es erst richtig los. Ich schrieb einen Widerspruch und forderte meinen ausstehenden Bonus. Flexstrom schrieb mir das der Bonus in der Schlußrechnung korrekt erstellt wurde und mir der neue Tarif im April geschickt worden wäre, mit irgend einer Kopie im Anhang . Hää? Wo ist er dann der Bonus? Oder meinen Die damit, das ich keinen bekomme? Gleichzeitig bekam ich noch so einen 100€ Reisegutschein, dafür sollte ich Kopien der Unterlagen schicken. Ich habe schon den ersten Gutschein nicht eingelöst, weil ich ihn nicht brauche und diesen auch nicht. Darauf kam die 1.,2. und 3.Mahnung, worauf ich jeweils auch 1.,2. und 3. Mahnung bezüglich des Bonus von 125 € versendete. Dann kam Syllego und mahnte als Inkassobüro an. Ich schickte auch dorthin einen Widerspruch und schilderte den Fall. Mal sehen wie es Weitergeht. Flexstrom schickt bewußt keine Originale nur Kopien von wer weiß wann ausgestellten Sachen die man nicht bekam, das ist wohl denen ihre Strategie, immer das passende Zettelchen parat zu haben.
    Ist schon komisch, wenn die im April 09 mir was geschickt hätten warum dann nochmal im Oktober 09 ? Ich habe denen keine Dokumentenkopien geschickt, da sie diese doch selbst haben müssten, bei entsprechender Ordnung. Statt Bonus zu zahlen verlangen die noch Geld und verrechnen auch nichts. So etwas ist doch schon schon Betrug oder Unterschlagung!

    MFG E-Verbraucher
     
  16. kagrohmann

    kagrohmann Starter

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    Hallo Mitleidende,

    falls jemand wirklich noch etwas benötigt, schreibt mir eine email, ich habe irgendwo noch die entsprechenden Unterlagen.

    Zum Inkasso kann ich nur sagen, laßt Euch nicht verunsichern.

    Ich glaube nicht da, dass Inkassobüro von FS die Forderung abgekauft hat.

    Das sind nur Einschichterungsversuche, wenn Ihr den Rechnungen oder
    Mahnungen widersprochen habt, reicht dass.

    Bei mir ist nix mehr passiert, sowohl FS als Inkasso haben sich nicht mehr gemeldet. Und selbst wenn die Gerichtslaufzeiten ewig sind, hätte die Klage bereits eingehen müssen.

    Grüsse KG

    Edit:
    Meine Erfahrung ist, dass die ganzen Erklärungen und Erläuterungen völlig zwecklos sind. Die Bearbeiter von FS gehen überhaupt nicht darauf ein. Also wie die RA empfehlen, nicht zuviel schreiben. Lasst FS selber suchen, die sehen in Ihren Unterlagen selber überhaupt nicht durch, oder es steckt System dahinter.
     
  17. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo Matze,
    in der Tat, im Falle der Insolvenz müsstest Du binnen einer bestimmten Frist Deine Forderungen beim Insolvenzverwalter selbst anmelden. Die Chance, etwas zurückzuerhalten, sind denkbar schlecht, vor allem bei dem "geringen" Betrag, den FS Dir schulden würde.
    Und damit einem die Insolvenzanmeldung nicht entgeht und man die Frist versäumt, immer schön die veröffentlichten Fälle von Insolvenzanmeldung im Bundesanzeiger (so heißt, glaube ich, das dafür zuständige Presseorgan) verfolge.
    Im Falle der Kfz-Versicherung ist das nicht weiter tragisch, hier gibt es einen Fonds für solche Fälle, in den alle Versicherungen einzahlen.
    Gruß KCH
     
  18. gsgotti

    gsgotti Aufsteiger

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    Hallo Matze,

    KCH hat das völlig richtig beschrieben. z.B. Du hast 500,-- Euro an Forderungen gegen deinen Stromanbieter, dann kannst Du vielleicht bestenfalls mit ca. 20 - 30 Euro( ca 5%) rechnen, falls es zu einer sogenannten Planinsolvenz kommt. Bei der Planinsolvenz stimmen die Gläubiger zu, daß das Unternehmen weitergeführt wird und da ist aller Regel die Quote höher weil Banken wieder Kredite geben. Kommt es zu einer Zerschlagung, kannst Du froh sein, wenn Du Dir noch ein Bier kaufen kannst. Ich weiß deswegen einigermaßen Bescheid, da mein früherer Arbeitgeber im September Insolvenz angemeldet hat und ich auch noch betroffen war. Den Ablauf hat KCH völlig richtig aufgezeigt.

    gsgotti
     
  19. Matze

    Matze Starter

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    vielen Dank für die Antwort. Das ist ja echt krass - die Kaution (eine vermeintliche Absicherung für den Stromanbieter gegen Zahlungsausfall des Kunden) geht dann mit in die Insolvenzmasse und man sieht im Falle einer Insolvenz des Stromanbieters sein Geld nicht wieder 8o . Mit meiner KFZ-Versicherung läuft die Abwicklung jetzt an, als erstes werden die Personenschäden und als zweites die Sachschäden reguliert. Als drittes kommen dann die Forderungen von z.B. den Vorauszahlungen (hier bin ich dabei). Allerdings wurde schon gesagt das da nicht mehr viel zu holen ist. Auch einen Fond der dafür aufkommt gibt es wohl nicht da es eine holländische Versicherung ist/war (Ineas).

    Jetzt warte ich noch auf eine Antwort von kagrohmann, dann kann ich Flexstrom ihre eignen Bedingungen zuschicken.
     
  20. Matze

    Matze Starter

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    Wer von euch kennt eigentlich noch die Sendung "Wie bitte???". Da wurden solche Fälle gerne öffentlich aufgeklärt, auf lustige Art und Weise. Schade das es diese Sendung nicht mehr gibt.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!