Abschlussrechnung - Flexstrom

Dieses Thema im Forum "FlexStrom" wurde erstellt von ubnbrv, 21. April 2011.

  1. ubnbrv

    ubnbrv Starter

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    Hallo liebe Leidensgenossen,


    ich war vom 1.1. 2009 bis 31.12.2010 (2 Jahre) Kunde von Flexstrom, mit dem Tarif: Winteraktion 4500er Family mit Vorrauszahlung.

    Im 1. Jahr bin ich etwas unter 4500KWh geblieben, im 2. Jahr etwas darüber gekommen.

    Für beide Jahre hatte ich jeweils separate Angebote bekommen. Beide Verträge wurden ohne Preisgarantie abgeschlossen.

    Obwohl ich im 1. Jahr unter 4500KWh Verbrauch geblieben bin, verlangt Flexstrom nun für 2009 noch eine Nachzahlung von 151€.

    Für das 2. Jahr werden 250€ fällig, wovon allerdings ca. 80€ aus einem Mehrverbrauch resultieren, dieser ist unstrittig, und ich will diesen auch gerne begleichen.

    Was mich aber ärgert, ist, dass Flexstrom ohne mich in gebotener Form zu informieren in beiden Jahren eine Preiserhöhung vorgenommen hat, worauf ich erst jetzt durch die Abschlussrechnungen aufmerksam wurde.

    Ob ich jemals einen dieser berühmten Flyer erhalten habe, kann ich nicht beantworten, spielt aber IMHO keine Rolle. Hätte Flexstrom mich über die Preiserhöhung vernünftig informiert, hätte ich von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht.

    Auch das ich jetzt erst die Abschlussrechnung für 2009 erhalten habe, ist für mich nicht nachvollziehbar. Aus jetziger Sicht stellt sich mir die Frage, ob diese nicht bewusst zurückgehalten wurde.
    Da ich unter 4500KWh geblieben bin hatte ich auch keine erwartet!

    Nichtsdestotrotz, die Verbraucherzentrale Hamburg hat ja nun (im Januar 2011) Klage gegen diese Art von Information (Flyer)eingereicht. (siehe Pressemitteilung vom Montag, 10. Januar 2011)

    Meine Frage: Soll ich nur den Mehrverbrauch aus 2010 begleichen, und den Rest mit Hinweis auf das anstehende Verfahren bis zur Urteilverkündung einbehalten, oder umgekehrt, alle Forderungen unter Vorbehalt ausgleichen, und sollte das Urteil positiv für die Verbraucher ausfallen, zurückfordern?

    Über ein paar Meinungen würde ich mich freuen!

    Viele Grüße
    ubnbrv
     
  2. KCH

    KCH Fachmann

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    Hallo,
    verstehe ich das jetzt richtig, dass für die Jahre 2009 und 2010 jeweils gesonderte Verträge abgeschlossen wurden? Seltsam, so was!
    Dann hätte auch das Sonderkündigungsrecht für 2010 nicht greifen können.
    Wie setzt sich denn die Nachforderung aus 2009 zusammen?
    Zur Frage: keine der beiden Varianten ist sinnvoll/rechtlich abgesichert. Da der Ausgang des Verfahrens ungewiss ist,kann man sich nicht auf dieses Verfahren berufen. Andererseits, sollte das Urteil zu Gunsten der Verbraucher ausfallen, wobei noch nicht mal gesagt ist, dass es bundesweit Gültigkeithat, läuft man seinem Geld hinterher.
    Sinnvoll wäre es, FS dahingehend aufzufordern, die Nachzahlung (auch für einen Laien) nachvollziehbar, zu erstellen und mit dem Hinweis zu verbinden, erst dann die fälligen Beträge, so sie denn korrekt berechnet wurden, zu begleichen.
    Gruß KCH
     
  3. Mick_Is_Een

    Mick_Is_Een Starter

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    Moin,
    leider wird das hier sehr kompliziert und dementsprechend sehr leicht auch spekulativ.

    Ich vermute, das Zustandekommen der beiden Tarife liegt darin begründet, dass FS bei einer Preiserhöhung (Flyer/versteckt) während der Mindestvertragslaufzeit einen neuen Paketpreis Tarif "XYZY" zugrunde legt und diesen dann nicht nur anteilig wertet (z.B. 4 zu 8 Mon.), sondern auch ins Folgejahr übernimmt, und das ohne weitere Informationen, weil es ja bereits (mangels Widerspruch oder Sonderkündigung) akzeptierter Vertragsbestandteil war.

    So lese ich jedenfalls meine "Schlussrechnung" nach Ablauf des einen Jahres (Mindestvertragslaufzeit).

    Alle weiteren Fragen werden mir zu fachspezifisch juristisch; ich kann mich nur KCH anschließen und raten, zwar Zahlungsbereitschaft zu bekunden, allerdings unter dem Vorbehalt detaillierter, auch für Laien nachvollziehbarer Abrechnungen und deren Richtigkeit.
    Darüberhinaus könnte ich mir angesichts der Beträge, um die es geht, sogar vorstellen, anwaltlichen Rat oder einen Beratungstermin in einer Verbraucherzentrale (Achtung: gebührenpflichtig!) in Anspruch zu nehmen.

    Gruß, Mick
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!