ExtraEnergie GmbH Hitstrom Forderung KLAGE Muth & Faust HILFE

Dieses Thema im Forum "ExtraEnergie (HitEnergie und PrioEnergie)" wurde erstellt von tabals, 21. Juli 2016.

  1. tabals

    tabals Starter

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    Hallo,

    ich habe eine Klage erhalten Ende JUNI 2016 - von der Kanzlei Muth & Faust aufrgrund verschleppter und fehlerhafter Rechnungen aus dem Jahre 2012 und 2011, bezüglich eines Stromvertrags bei der ExtraEnergie GmbH, Hitstrom, Naturhit 12 Tarif.

    Der Mahnbescheid erfolgt letztes Jahr im JULI 2015, diesem habe ich vollständig widersprochen.

    Nun Folgte im JUNI 2016 die Klage beim Amtsgericht Düsseldorf.

    Es geht um eine Forderung aus wie ich vermute nicht korrekten Rechnungen , bzw falsche Zählerständen und somit falschen Berechnungen . Die Jahresrechnung von 2010 und die Endabrechnung vom Jahr 2011 wurden mir erst im JUNI 2012 zugestellt.

    Hat jemand Erfahrungen mit der selben Sache bzw wurde jemand ebenfalls verklagt von dieser Kanzlei?

    Habt Ihr irgendwelche Hinweise oder Tips bezüglich meiner bevorstehenden Klageerwiderung. Somit wäre ich sehr dankbar.

    Vielen Dank

    Beste Grüße

    Oscar
     
  2. Redaktion

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    Hallo tabals,

    wir dürfen in diesem Forum keine Beratung zu rechtlichen Themen durchführen. Im Streitfall mit dem Energieversorger können Sie sich aber an die Schlichtungsstelle Energie e.V. wenden:

    https://www.schlichtungsstelle-energie.de/

    Mit freundlichen Grüßen
    Redaktion strom-magazin.de
     
  3. Bigfred

    Bigfred Starter

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    Auch mich haben sie verklagt, erst kam eine Aufforderung zur Zahlung einer noch offenen Rechnung aus dem Jahr 2013 dann der Mahnbescheid dem ich Widersprochen habe und jetzt folgt die Gerichtsverhandlung.
    Trotz dem ich vor fast 4 jahren bereits die Schlichtungsstelle-Schiedstelle für Energie in Berlin angeschrieben habe und diese mir auch Recht gaben hat das Muth und Faust nicht im geringsten interessiert. Es gibt mitlerweile soviele Beschwerden über die Anwaltskanzlei das die Gerichte denen einfach mal das Handwerk legen müssten. Mal sehen wie die Verhandlung ausgeht.
    Werde die Kanzlei auf jedem Fall bei der Staatsanwaltschaft in Bayern anzeigen so wie schon viele andere auch.
     
  4. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Bigfred,
    mit Verlaub, eine solche Anzeige ist Unsinn. Es klagt sicherlich die ExtraEnergie GmbH, die Kanzlei M. & F. dürften "nur" die von dem Versorger (wieso sind Sie überhaupt zu EE gewechselt?) beauftragten Anwälte sein.

    Eine Schlichtungsempfehlung der www.schlichtungsstelle-energie.de ist für KEINE der beteiligten Parteien bindend; d.h.: selbstverständlich bleibt der Rechtsweg weiterhin offen !

    Mit der SE-Empfehlung haben Sie eine qualifizierte rechtliche Bewertung des Sachverhalts. Wenn Sie die Klageforderung für unberechtigt halten und nicht zahlen wollen, dann müssen Sie dem Gericht fristgemäß Ihre Verteidigungsbereitschaft anzeigen sowie dort Ihre Klageantwortschrift einreichen (Letzteres würde ich nicht ohne eine/n mit dem Energierecht vertraute/n Anwalt/in machen), andernfalls ist die Sache schon gleich zu Ihrem Nachteil gegessen.

    Edit: Eine solche Klageforderung ist eine zivilrechtliche Sache und strafrechtlich fast immer NICHT relevant !

    Und noch eine Anmerkung zum Redaktionsbeitrag vom 25.07.2016:
    Wenn bei Gericht eine Klage anhängig ist, wird von der Schlichtungsstelle Energie e.V. kein Schlichtungsverfahren eröffnet bzw. sofort beendet.
     
  5. REWE47

    REWE47 Top-User

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  6. K-D-ST

    K-D-ST Starter

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    Schade, dass ich diesen Beitrag nicht früher gelesen habe.

    Bei mir ist eine Überzahlung, die nicht zurückerstattet wird, eine Aufstellung von "geforderten Abschlagszahlungen", anstelle von "geleisteten Zahlungen", die natürlich vorne und hinten nicht übereinstimmt.

    Inzwischen wird mittels Einschreibebriefe korrespondiert, die natürlich auch nicht beantwortet werden.

    [Vorsorglich im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe editiert]
     
  7. emkawu

    emkawu Starter

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    Hallo, ich habe genau die selben Erfahrungen mit ExtraEnergie gemacht. Leider konnte mir seit 2010 Jahresendabrechnung die ich im 2011 erhalten als Betrag per E-Mail zugesandt, was ich Widersprochen habe, da ich ausdrücklich um monatliche Abschläge gebeten habe, was nicht eingehalten wurde!

    Als ALG2 und alleinerziehende Mutter ist es mir schwer gefallen den hohen Endbetrag auf ein Mal zu zahlen. Das hat die ExtraEnegrie zunächst akzeptiert, da als ich nicht mehr Kunde war, weil zu teuer wurde da haben die Mahnbescheid erlassen gegen die Forderung aber erst nach ca. 3 Jahren. Die Verbraucher Zentrale hat auch ein Widerspruch geschickt und hat mir Recht gegeben. Es half alles nichts, nach weiteren 3 Jahren kamen die wieder mit einem Mahnbescheid und haben nicht locker gelassen. Haben absurde Ausreden benutzt, wie z.B. meine Kontodeckung war nicht da und deshalb konnten die ExtraE. nicht abbuchen. Ich habe aber ein Dispokredit über 1.000,-€ eingeräumt gehbt den ich meist nicht genutzt habe, nur in absoluten Ausnahmefällen.

    Also war das schon mal falsch als Behauptung von ExtraE. Dann musste ich mit Beratungshilfeschein zum anderen Re.Anwalt, aber es war dazu schon zu spät, da die Sache vor dem Amtsgericht gelandet war und das hat man mir auch nicht gesagt. Musste so meinen Re.Anwalt auch noch bezahlen mit über 156,-€ der einfach behauptet hat, die Sache von 2010 wäre jetzt im 2016 schon verjährt! Puste Kuchen, das war alles was er für mich unternahm. Daher hat die Richterin den Anwälten von ExtraEnergie denen Recht gegebn und ich muss mehr als das Doppelte also knapp 700,-€ zahlen. Ich bat um Ratenzahlung und habe meinen Re.Anwalt um Hilfe gebeten. Angeblich hat er sich telefonisch mit ExtraE. in Verbindung gesetzt. Ich bezweifle das, weil es nützte gar nichts!

    Ich habe 6 Monate a 50,--€ bis Dez.2017 gezahlt, da bekam ich vor paar Tagen eine Kontosperrung ohne Vorwarung. Bin umgezogen. ExtraE. hat behauptet auf Grund meines im Juli eingerichtetn Dauerauftrages a 50,-€ /mo. im Oktober und November 2017 keine Zahlung von meiner Bank erhalten zu haben, daher haben die wieder neue Anwaltskosten und Zinsen 0,4 % mo. draufgeschlagen. Es hat sich um fast 300,-€ erhöht die Rückforderung der ExtraE. Wer kann mir helfen und mir sagen, was ich dagegen unternehmen kann? Nachweise habe ich per E-Mail geschickt,keine Reaktion bis jetzt von ExtraE. Bin ALG2 Empfängerin. Was oder wer könnte mir helfen?
     
  8. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Hallo emkawu,

    womöglich kann niemand helfen, auch weil Sie entweder anwaltlich schlecht beraten wurden oder weil Sie (was vllt. wahrscheinlicher ist) dem Anwalt den Sachverhalt nicht vollständig mitgeteilt haben.

    Verjährt dürfte die Forderung von EE wohl noch nicht sein, weil die Verjährung durch Ihre Ratenzahlungsverhandlungen mit EE bzw. Ihre Ratenzahlungen an EE vermutlich gehemmt oder unterbrochen wurde - siehe z.B. hier https://www.haufe.de/recht/weitere-...verjaehrung-verhindert-werden_210_146822.html

    Eine abschließende Einschätzung Ihrer Möglichkeiten ist hier allerdings NICHT möglich, denn dazu benötig man sämtliche Fakten und die genauen zeitlichen Abläufe.

    Empfehlung: Wenden Sie sich nochmals an die Verbraucherzentrale oder an eine/n Anwalt/in. Es muss aber ALLES auf den Tisch und eine "geschönte" Darstellung des Sachverhalts ist absolut NICHT hilfreich.

    Letzteres spreche ich an, weil bspw. ein Punkt Ihrer Schilderung so nicht ganz stimmen kann, nämlich
    Das wurde sicherlich "gesagt", denn bei einer gerichtliche Klage wird das dem Beklagten vom Gericht mitgeteilt und zwar mit Fristsetzung a) für die Einreichung einer Erklärung, ob man sich verteidigen will und b) für die Einreichung der erforderlichen Klagebeantwortung.

    Auch Ihre Aussage
    ist wenig nachvollziehbar. Es gibt m.E. nur zwei -leicht nachzuweisende- Möglichkeiten: Entweder hat es keinen Abbuchungsversuch von EE gegeben, oder die Abbuchung ist gescheiter, weil Ihre Bank die Lastschrift nicht eingelöst hat.

    Wünsche Ihnen viel Erfolg für die Lösung Ihres unschönen Problems !
     
  9. REWE47

    REWE47 Top-User

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    PS:

    Auch das
    ist doch relativ leicht aufzuklären:
    Entweder hat Ihre Bank den Dauerauftrag ausgeführt oder eben nicht.

    Und wieso wurde Ihr Konto gesperrt ? Als ALG2-Bezieher sollte man doch tunlichst ein P-Konto haben !
     
  10. emkawu

    emkawu Starter

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    Hallo,vielen Dank für die Aussage. Ich habe immer mal zwischenduch gearbeitet und möchte auf mein Dispokredit der sich einmal als sehr nützlich erwiesen hat weiter beibehalten. Mit einem P-Konto würde ich diesen verlieren. Das wäre schade. Und für Oktober als Dauerauftrag wurde eindeutig überwiesen!Es hat man mir telefonisch mitgeteilt, dass auch bei Ratenzahlung Zinsen anfallen würden und die verlangen jetzt noch mehr Geld von mir (245,-€ mehr seit Juli 2017) .Das sehe ich nicht ein!
     
  11. emkawu

    emkawu Starter

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    zu b) Klagebeantwortung seitens meines Re.Anwalts hat wohl gefehlt! Er war der Meinung und das hat er nur geschrieben, die Sache wäre wohl verjährt,aber die EE hat sich zwischendurch immer mal gemeldet.
     
  12. emkawu

    emkawu Starter

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    Ich habe momentan nur noch das Problem mit den angefallenen Zinsen seit 27.07.2017. Ich habe meinen Re.Anwalt gebeten um Vereinbarung einer Ratenzahlung als ALG2 Empänger. Er hat wohl mit der Gegenseite telefoniert oder gefaxt. Mir liegt nichts schriftl. vor. Ich durfte sonst immer Ratenzahlung vereinbaren. Den damals gefordertetn Betrag habe ich vor 2 Tagen bezhalt. Wie kann man das mit den zusätzlichen Zinsen regeln, das war mir damals nicht klar, dass diese anfallen würden bei den Ratenz.
     
  13. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Hallo emkawu,
    es ist wenig hilfreich, wenn Sie den Vorgang öffentlich breittreten, denn per Ferndiagnose wird ohnehin niemand helfen können.

    Überlassen Sie es Ihrem Anwalt, denn der wird wissen was rechtmäßig ist (insbesondere bzgl. der in Rechnung gestellten Zinsforderungen etc.) und was diesbzgl. möglich und ggf. zu tun ist.

    Bedenken sollten Sie, dass es keinen Rechtsanspruch gibt für eine ratenweise Bezahlung von Verbindlichkeiten, die aus der Energiebelieferung resultieren und dass man folglich immer auf ein Entgegenkommen des Versorgers angewiesen ist.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!