Eprimo, nein Danke, [vom Admin aus rechtlichen Gründen gelöscht]

Dieses Thema im Forum "eprimo" wurde erstellt von 246999, 23. April 2015.

  1. 246999

    246999 Starter

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    Das Energeiwirtschaftsgesetz schreibt vor: "Lieferanten sind verpflichtet, den Energieverbrauch nach ihrer Wahl monatlich oder in anderen Zeitabschnitten, die jedoch zwölf Monate nicht wesentlich überschreiten dürfen, abzurechnen."

    Nachdem die zwölf Monate rum waren, wollte ich online den Zählerstand eingeben. Pustekuchen, ging aus tech. Gründen nicht. Gut, dann eben schriftlich. Zählerstand mitgeteilt und um Abrechnung gebeten, da zwölf Monate rum sind. Reaktion: Anruf bei mir (worauf ich aber nicht reagiert habe), sonst aber bisher nichts, insbesondere keine Abrechnung.

    Eigentlich wollte ich ein weiteres Jahr bei Eprimo bleiben, aber die Nichtabrechnung stört mein Vertrauen erheblich. Im nächsten Schritt werde ich dann wohl oder übel die Abbuchungserlaubnis widerrufen und dann beginnt bestimmt Chaos :)).

    Weiss jemand, wie lange der Zeitraum des "nicht wesentlich überschreiten" maximal sein darf? Ich gehe von sechs Wochen aus.

    Wozu gibt es Gesetze, wenn sich keiner dran hält??
     
  2. REWE47

    REWE47 Top-User

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    Soweit mir bekannt, ist das für eine Energieverbrauchsabrechnung nicht ausdrücklich bestimmt. Im Allgemeinen ist davon auszugehen, dass eine Überschreitung von bis zu 10% wohl nicht wesentlich sein dürfte.

    Falls Sie einen Vertrag mit z.B. 12 Monate Laufzeit (insbes. mit einem nach 365 Tagen zu vergütenden Bonus) haben, dann müsste m.E. (auch gem. Ziff. 6.2 der Eprimo-AGB) der Anspruch bestehen, dass exakt der einjährige Lieferzeitraum abgerechnet wird.

    Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Versorger für die Zustellung der Abrechnung lt. § 40 Abs. 4 EnWG bis zu 6 Wochen Zeit hat - Zitat "Lieferanten müssen sicherstellen, dass der Letztverbraucher die Abrechnung ... spätestens sechs Wochen nach Beendigung des abzurechnenden Zeitraums ... erhält ".

    Edit: Wenn sich ein EVU nicht an Gesetze, Rechtsprechung oder den Vertrag hält, dann hat der sogen. Haushaltskunde z.B. die Möglichkeit, sich mit einer Beschwerde an die www.schlichtungsstelle-energie.de zu wenden ! ;)
     
  3. WeWe

    WeWe Starter

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    Hallo,
    im Gegensatz zum vorherigen Bericht bin ich mit Eprimo sehr zufrieden.
    Ich bin zum 1. Januar 2013 zu eprimo gewechselt. Zum 31. Dezember 2013 habe ich
    ordnungsgemäß gekündigt, da ich grundsätzlich jedes Jahr wechsele.
    Die Jahresrechnung von Eprimo kam schon im Januar des Folgejahres, und auch mein
    Guthaben in Form des Bonus wurde umgehend ausbezahlt.
    Nachdem ich das Jahr 214 von einem anderen Stromanbieter beliefert wurde, bin
    ich zum 1. Januar 2015 wieder zu Eprimo gewechselt. Hier wurde ich wieder als
    Neunkunde behandelt, sodaß mir für dieses Jahr wieder ein Bonus zusteht.
    Natürlich habe ich wieder zum Jahresende 2015 gekündigt. Aufgrund meiner bisher
    guten Erfahrung mit Eprimo erwarte ich wieder eine zügige Abrechnung.
    Ist dies der Fall, werde ich wohl übernächstes Jahr wieder zu Eprimo wechseln.
     
  4. REWE47

    REWE47 Top-User

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    @WeWe,
    Ihre positiven Erfahrungen mit Eprimo kann ich nur bestätigen. Da ich ebenfalls jedes Jahr wg. Bonusmitnahme den Versorger wechsle, kann ich allerdings nicht beurteilen, was im zweiten Jahr läuft.

    Verzögerungen bei Abrechnungen haben Verbraucher häufig mitverursacht, weil der Zählerstand zum Ende des individuellen Lieferjahres nicht abgelesen bzw. nicht dem zuständigen Netzbetreiber mitgeteilt wird, der für die Weiterleitung an den jeweiligen Versorger verantwortlich ist.

    Die direkte Gas-Zählerstandmitteilung an einen Versorger macht gar keinen Sinn (und ist daher Online oftmals auch gar nicht möglich), weil der Netzbetreiber neben den Zählerständen zusätzlich die nur ihm bekannten Faktoren 'Zustandszahl' und 'Brennwert' für die Umrechnung des Verbrauchs von cbm in kWh mitzuliefern hat.
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!