Windstromkennzahlen 2002

Dieses Thema im Forum "Energiepolitik" wurde erstellt von HDuepmann, 9. März 2003.

  1. HDuepmann

    HDuepmann Starter

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    Lt. DIW (offizielle Statistik) ist der Anteil des Windstromes von 1,8% in 2001 auf ca. 2,8% in 2002 an der Gesamt-Produktion in Deutschland gestiegen.
    Wenn diese Menge nicht eingespeist worden wäre, hätten wir Verbraucher in 2002 1,6 Mrd.(!) Euro weniger ausgegeben (durch das EEG verursachte Mehrkosten).
    Es ist ein Ammenmärchen, dass die unstetige Windstromeinspeisung mit dem verlustfreien Regeln fossiler Verbrennungsanlagen koordiniert werden kann.
    Es ist eine Ammenmärchen, dass WEA über einen Nutzungsgrad (Nennleistung) von 13% (Jahreswerte) in Süddeutschland und über 25% im Küstenbereich hinauskommen.
    (Die Anzahl der Stunden, die sich eine WEA dreht, hat nichts mit dem Nutzungsgrad zu tuen, alle Typen können sich drehen, ohne Strom ins Netz einzuspeisen.)
    Es ist weiterhin ein Ammenmärchen, das durch die Windstromeinspeisung die CO2-Emission gesenkt wird. Tatsächlich wird mittelfristig durch das Abschalten der KKW die CO2-Emmission um ca. 30% steigen. In den letzten 4 Jahren ist sie (bei minimalem Wirtschaftswachstum) jährlich leicht gestiegen.
    Der massive Einstieg von EON im Windstrombereich zeigt, dass man dreimal kassieren kann:
    -9,0 ct. für Windstrom
    -3,5-4,5 ct. für den Regelstrom in der Nichtnutzungszeit,
    ->2,0 ct. für erhöhten Regelaufwand wegen der Unstetigkeit der Windstromlieferung (schwebendes Verfahren)
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!