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Beitrag Berücksichtigung eines Guthabens bei den geleisteten Zahlungen | BEV Energieerhöhung ohne Ankündigung
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Ein Plus von 10.000 kwh in einem Jahr

Kurz zum Sachverhalt:

Doppeltarifzähler / Nachtspeicher / Durchlauferhitzer in Bad und Küche / 77qm Wohnung davon 50qm freistehend

Verbrauch im Jahr 2014 (2 Personen) beim Grundversorger - 7.629 kwh
Verbrauch im Jahr 2015 (2 Personen) beim Grundversorger - 8.233 kwh
Verbrauch im Jahr 2016 (2 Personen) bei Gruenstrom Wärmestorm - 18.627 kwh

Mich hat bald der Schlag getroffen, als ich die Rechnung bekommen habe. Die Zählerstände machten mich aber etwas stutzig. HT ist seit dem Anbieterwechsel immer gleich geblieben. Eigentlich ganz gut so, denn mein Tarif HT liegt bei 28 Cent, NT bei 17 Cent. Dementsprechend haben wir eine Nachzahlung von 320¬, was vollkommen in Ordnung ist.

Trotzdem wundert mich der extreme Stromverbrauch schon sehr. Also hab ich den Hauptversorger angeschrieben, er möchte mal den Zähler prüfen. Anscheinend war die Umschaltung von HT auf NT defekt, also wurde er ausgetauscht.

Zu meinem Pech, lag es wohl nicht am Zähler.
Stand heute, nach 20 Tagen mit neuem Zähler - Verbrauch von knapp 1.000 kwh.

Geräte:
- Zwei der vier Nachtstromspeicher sind auf stehen auf 60% Vorladung (ca. 20 Jahre alte Geräte)
- Kühlschrank (ca. 3 Jahre alt)
- Gefrierschrank (NICHT defekt - geprüft)
- PC / 2 Monitore / Boxen / Telefon (Homeoffice, daher 10 h täglich an)
- TV / Boxen / Konsole (ca. 3 h täglich)
- LED Beleuchtung in der ganzen Wohnung
- Herd / Ofen (ca. 1 h jeden Tag)
- Waschmaschine (ca. 10 Jahre alt, läuft alle zwei Tage auf Kurzprogramm)
- Heißlufttrockner (läuft maximal einmal im Monat!)
- Handyladegeräte / Tablet / Staubsauger usw.

Alles in allem sind das die Geräte. Jetzt frage ich mich, wie der Verbrauch so extrem ansteigen kann. 10.000 kwh ist ja keine Kleinigkeit, das ist ja quasi ein zweiter Haushalt. Die anderen Parteien im Haus haben einen normalen Verbrauch, wie auch in den Vorjahren.
Hat jemand eine Idee, woran sowas liegen kann? Wir haben KEINE neuen Geräte angeschafft!

MfG

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23.02.2017 19:22 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Ein Plus von 10.000 kwh in einem Jahr

Zitat:
Original von 20k
Hat jemand eine Idee, woran sowas liegen kann?

Hallo 20k,
es wird wohl nicht der Verbrauch der Geräte ursächlich sein, sondern es dürfte an der Zählerablesung liegen.

1. Die simpelste Ursache: Ein Fehler bei der letzten Ablesung (10.000 kWh zu viel notiert). Vergleichen Sie das hinsichtlich Plausibilität mit dem Schlusszählerstand des ausgebauten alten Zählers (der müsste vom austauschenden Monteur auf einem Aufkleber am neuen Zähler notiert worden sein).

2. Die wahrscheinlichere Ursache: Es wurden in den zurückliegenden Jahren (warum auch immer) nicht nur abgelesene, sondern auch (in 2014/15 zu gering) geschätzte/rechnerisch ermittelte Zählerstände abgerechnet. Ob Ablesung oder Schätzung muss aus den Abrechnungen ersichtlich sein (z.B. durch einen Buchstaben/eine Zahl hinter dem Zählerstand und einer erläuternden Fußnote). In dem Fall dürfte der Gesamtverbrauch der 3 Jahre korrekt sein, allerdings anders verteilt auf die Jahre. Wg. wahrscheinlich gestiegener Preise wären entsprechende Abrechnungskorrekturen evtl. für Sie vorteilhaft.

3. Wenn immer tatsächlich abgelesene Zählerstände abgerechnet wurden, kann es auch einen sogen. "Zählersprung" gegeben haben (das 10.000er-Rädchen ist nicht um eine, sondern um 2 Stellen weitergesprungen). In dem Fall würde ich mit dieser Begründung und mit nicht veränderten Verbrauchern/Verbrauchsverhalten eine entsprechende Abrechnungskorrektur verlangen (einen Defekt hatte der alte Zähler ja ohnehin).

Die genannten Punkte sind mit dem für den Zähler und die Verbrauchsfeststellung zuständigen Netzbetreiber/NB zu klären (einen "Hauptversorger" gibt es nicht). NB (der ändert sich auch bei einem Versorgerwechsel NICHT) ist entweder ein eigenständiges Unternehmen oder eine separate Abteilung/Konzerntochter des örtlichen Grundversorgers/GV (GV ist der Versorger mit den meisten Kunden im Netzgebiet).

Noch zwei Anmerkungen:
Der defekte inzwischen ausgetauschte Zähler hat nach Ihrer Schilderung zuletzt den Gesamtverbrauch nur noch mit dem NT-Zählwerk gemessen (eine solche Fehlfunktion ist bekannt). Hier müssen Sie (auf Basis der mit dem neuen Zähler gemessenen HT- und NT-Jahresverbräuche) mit rückwirkenden Abrechnungskorrekturen rechnen.
Wenn Sie innerhalb von 4 Wochen keine Lösung zu Ihrer Zufriedenheit erreichen, können Sie sich mit einer für Sie kostenfreien Beschwerde an die gesetzlich (§§ 111a und b EnWG) vorgesehene www.schlichtungsstelle-energie.de wenden.

Wünsche gutes Gelingen !

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RE: Ein Plus von 10.000 kwh in einem Jahr

PS:

Der Verbrauch von knapp 1.000 kWh in den 20 Tagen mit dem neuen Zähler ist KEIN Maßstab, denn Hauptverbraucher sind die Nachtspeichergeräte und logischerweise sieht es außerhalb der Heizperiode ganz anders aus.

Frage: WER ist der neue Versorger des genannten Tarifs "Gruenstrom Wärmestorm" und wie ist Ihre PLZ ? Vielleicht kann ich Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihre Stromkosten optimieren können !

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23.02.2017 20:08 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Ein Plus von 10.000 kwh in einem Jahr

Danke für die Antwort REWE47, ich versuche das mal so gut wie möglich auseinander zu fächern.

Seit ich hier wohne, habe ich die Zählerstände immer abgelesen und auch übertragen. Meist aber nur im Abstand von einem Jahr, sonst wäre mir wahrscheinlich auch aufgefallen, dass ich über das Jahr soviel verbraucht habe.
Zählerstände habe ich IMMER abfotografiert und besitze diese Fotos auch noch, falls halt mal irgendwas nicht klar sein sollte.

Der angesprochene "Zählersprung" sollte ja bei der Prüfung im Eichamt auffallen, oder?

Bezüglich der eventuell anfallenden Kosten durch einen neuen Zähler bin ich guter Dinge, da ich in meinen Vertragsunterlagen nachgeschaut habe, und sowohl für HT als auch für NT 17 Cent eingetragen habe. Der Wert in meinem Ausgangspost war der, der auf der Rechnung stand.

Das mit der Heizperiode ist mir soweit verständlich.

Der neue Anbieter ist Gruenwelt, der Tarif "Wärmestrom 12 Bonus". PLZ ist die 41812.

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RE: Ein Plus von 10.000 kwh in einem Jahr

Empfehlung: Prüfen Sie, ob 2014 - 2016 die von Ihnen festgehaltenen Zählerstände sowie der Schlusszählerstand des alten Zählers korrekt abgerechnet wurden [das muss nicht zwingend so sein, wenn der NB (bei Ihnen die www.new-netz-gmbh.de / NEW-Konzern ?) nicht selbst abgelesen hat und Sie die von Ihnen ggf. abgelesenen Zählerstände nicht auch dem NB mitgeteilt haben].

Ob der ausgebaute defekte Zähler vom Eichamt geprüft wurde und ob dabei ein Zählersprung festgestellt wurde / überhaupt festgestellt werden kann, sollten Sie beim NB (nötigenfalls bei einem neutralen Fachmann) erfragen.

Haben Sie wirklich für HT- und NT-Strom den selben Preis ? Aktuell ist das z.B. bei der Grünwelt Wärmestrom GmbH NICHT so !


Bzgl. "Billig-Discountern" wie Grünwelt (verbandelt mit der Stromio GmbH) bin ich äußerst skeptisch. Es ist erfahrungsgemäß Praxis dieser Anbieter, dass für Neukunden im 1. Vertragsjahr "Lockpreise" angeboten werden. Ab dem 2. Vertragsjahr entfällt schon mal ein eventueller Bonus (aktuell sind das ca. 22,5 %) und zusätzlich werden die Preise -auch bei Bonustarifen- drastisch erhöht, sodass es teurer als bei Ihrem Grundversorger (bei Ihnen die WestEnergie GmbH ? / auch NEW-Konzern ?) sein könnte.

Prüfen Sie, ob irgendwann während des 1. Vertragsjahres eine Preiserhöhungsmitteilung zugestellt wurde (u.U. "versteckt" in einer mehrseitigen allgemeinen Info); brieflich, per Email oder im Kundenbereich des Grünwelt-Portals. Die für Ihren Vertrag aktuell vorgesehenen Preise müssten auch bzw. zumindest irgendwo im Kleingedruckten der Erstjahresabrechnung zu finden sein.

Sollte es eine solche Preiserhöhung geben, könnte die aus verschiedenen rechtlichen Gründen unwirksam sein und müsste folglich NICHT bezahlt werden. Ggf. kann ich dazu Tipps geben.

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