Energiegenossenschaft Rhein Ruhr

Dieses Thema im Forum "Andere Stromanbieter" wurde erstellt von triker, 20. Juni 2011.

  1. triker

    triker Starter

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    Habe es gewagt mich bei der EGRR anzumelden.Mein Genossenschaftsanteil ist bezahlt und nun warte ich auf die Stromlieferung.Bei Verivox steht dieser Tarif ganz oben in der Liste.
    Nach meinem Desaster bei TelDaFax ,eben einer von vielen,hoffe ich nun auf Strom. :(
    Werde berichten ob und wann ich ans Netz gegangen bin.

    Gibts vielleicht schon Kunden die über Erfahrungen mit EGRR berichten können??
     
  2. tester

    tester Starter

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    Hallo,

    habe es gewagt und mich bei EGRR angemeldet.
    Kann nur positives berichten.
    Feedback auf eMail und Telefon war tadellos, zügige Bearbeitung und ab dem 01.09. beziehe ich den Strom von der EGRR.
     
  3. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Hallo,
    gibt es schon Neuigkeiten in der Verbindung? Interessiere mich auch für EGRR.
    Bei meinem letzten Wechsel zu Logo-Energie (Gas) habe ich das größte Ding meiner Anbieterwechselgeschichte erfahren: Die Preiserhöhung kam vor der Bestätigung des Liefervertrages.
    Fazit: Logoenergie=nicht empfehlenswert! Oder besser=NWW (Nichts wie weg!)
    Grüße
     
  4. triker

    triker Starter

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    Bin seit 1.9.11 dabei und bisher sehr zufrieden. Guter Preis mtl abbuchung. alles o.k. bis jetzt.
     
  5. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    die Genossenschaften sind preislich sicher interessant. Habe mir die EGRR eben mal kurz angeschaut. Hier gibt es m.E. ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

    So ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Dieser würde im Falle einer evtl. Insolvenz in die Insolvenzmasse fallen und wäre sonmit höchstwahrscheinlich weg. Außerdem muss dieser Genossenschaftsanteil unabhängig vom Liefervertrag gekündigt werden. Wer sein Geld zurückhaben möchte, weil er einen günstigeren Lieferanten gefunden hat kann also nicht mit einer sofortigen Verrechnung des Beitrages rechnen.

    Dann geben die AGB´s die Möglichkeit einer Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit her. Allerdings wird dort kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Bei einem "normalen" Liefervertrag würde ich hier einfach sagen, dass man sich das Sonderkündigungsrecht erstreiten kann. Hierzu gibt es bereits Urteile. Bei einem Liefervertrag über die Genossenschaft, bei der man ja ein Mitbestimmungsrecht hat bin ich mir nicht so sicher, ob ich bei einer Erhöhung aus dem Vertrag rauskomme. Das wäre vor Abschluß zu prüfen.

    Außerdem finde ich die Kündigungsfrist von 6 Wochen auf Vertragsende mit einer einjährigen Verlängerung nicht mehr zeitgemäß. Und das beim Vertragsabschluss auf der WebSite kein direkter Link zur Satzung eingerichtet ist sondern diese erst mal ein wenig gesucht werden muss ist auch nicht kundenfreundlich.

    So long
     
  6. tester

    tester Starter

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    Hallo,

    kann den Einwand von Mix nicht ganz nachvollziehen.
    Er hat recht die AGBs sind ggf. nicht ganz eindeutig, es ist nur ein Widerspruchsrecht gegen Preiserhöhungen genannt. Die Folge wäre dann aber entweder, dass der alte Preis weiterläuft oder (was wahrscheinlicher ist), dass von Seiten der EGRR gekündigt wird.
    Weiterhin spricht für einen fairen Umgang:
    1. das es ein Formular zur Sonderkündigung bzgl. Preiserhöhung auf der Website gibt
    2. das man durch den erworbenen Genossenschaftsanteil (nicht Mitgliedsbeitrag, das ist eher wie eine Aktie) Miteigner der EGRR ist (das ist wie bei den Volks- und Raiffeisenbanken)
    3. ich mitleweile neben allen Guten Erfahrungen auch schon eine Einladung zur jährlichen Anteileignerversammlung habe (keine Angst da muss man nicht hingehen, kannman aber), was für Seriösität spricht

    Insolvenzrisiko bleibt natürlich, ist bei 100 EUR aber überschaubar (da haben TelDaFax-Kunden mit anderen Beträgen zu kämpfen).
    Ich würde den Anteil deshalb auch behalten, wenn ich den aktuellen Vertrag kündige, da ich dann für Strom und Gas zukünftig einen sicheren Hafen habe, zu dem ich jederzeit gehen kann, denn es muss nur einmalig ein Anteil für alle Zeit und alle Verträge erworben werden.

    Gruß
     
  7. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Immerhin hast Du bei einer Genossenschaft über die Mitgliederversammlung ein Mitspracherecht. Jetzt stecke ich nicht so im Genossenschaftsrecht drin aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier Unterschiede zum normalen Vertragsrecht gibt. ICH würde das vorher abklären.

    Mit Kauf eines Anteils bist Du stimmberechtigtes Mitglied der Genossenschaft. Normalerweise hängst Du da dann sogar in der Haftung mit drin. Die Nachzahlungsverpflichtung ist im konkreten Fall aber über die Satzung ausgeschlossen. Allein die Mitgliedschaft hat für mich übrigens nichts mit fairem Umgang zu tun.

    Diese Einladung ist eine rechtliche Verpflichtung und kein Akt der Freundschaft oder Höflichkeit. Ist also auch kein Prädikat. Käme die Einladung nicht wäre das allerdings ein Grund zur Besorgnis. Und da in diesem Gremium wichtige Dinge beschlossen werden würde ich mir je nach Agenda durchaus überlegen daran teilzunehmen.

    Den Passus verstehe ich nicht. Du kannst doch jederzeit wieder einen Anteil kaufen und damit Mitglied werden. Wieso dann den Anteil stehen lassen? Außer natürlich Du bekommst Überschußanteile ausgezahlt.

    Auf der Homepage steht übrigens aktuell: "Der Wechsel des Energielieferanten benötigt im Regelfall sechs bis acht Wochen (abhängig von der Reaktionszeit der beteiligten Marktpartner)"
    Das ist schlicht falsch. Wenn alles richtig gemacht wird ist ein Wechsel innerhalb eines Monats auf Monatsende/Anfang möglich. Das entspricht den gesetzlichen Vorgaben. In der Praxis dauert es manchmal länger, weil die Daten nicht korrekt oder vollständig übermittelt werden, die Altverträge nicht gekündigt werden können (Kündigungsfristen) oder die Bearbeitung beim Lieferanten wegen Arbeitsüberlastung nicht schneller möglich ist. Es dann ausschließlich auf die beteiligten Marktpartner abzuwälzen ist nicht korrekt.

    So long
     
  8. columbus1111

    columbus1111 Routinier

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    Hallo,
    die Praxis tendiert aber eher zu sechs bis acht Wochen, was mir auch schon Grundversorgung eingebracht hat, aus der ich erst nach einem Monat rauskam. Zwar kamen von Mix Ratschläge, dies zu ändern, habe ich aber wegen zu hohem Aufwand gelassen. Seitens der Versorger wird dann auch der Ball zwischen Vorversorger und neuem Versorger hin- und her gespielt.
    Grüße
     
  9. Mix

    Mix Power-User

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    Moin,

    die vier Wochen sind natürlich der Idealfall - wenn alles richtig gemacht wird und der Lieferant die nötigen Kapazitäten für die Bearbeitung hat.

    Vor allem letzteres ist aber nicht immer seltener der Fall....

    Deshalb wird auch die geplante Fristenverkürzung des Wechselprozesses zwar Geld für die Erweiterung der DV kosten aber dem Kunden nicht wirklich Vorteile bringen.

    So long
     
Schluss mit steigenden Stromkosten. Zeit zu wechseln!