Wärmepumpen erfreuen sich als Alternative zur Öl- oder Gasheizung wachsender Beliebtheit. Manche örtlichen Stromanbieter haben dafür besonders günstige Wärmepumpenstrom-Tarife im Programm, viel Auswahl haben Stromkunden dabei allerdings nicht.
Weil konventionelle Brennstoffe wie Öl oder Gas im Preis immer weiter steigen, werden alternative Energiequellen zunehmend attraktiv. Wärmepumpen zum Beispiel holen Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft, heizen damit das Haus und liefern zudem Warmwasser.
Ganz ohne zusätzliche Energie kommt die Wärmepumpe allerdings nicht aus, denn zum Betrieb des Gerätes wird Strom benötigt. Die damit verbundenen höheren Stromkosten sind jedoch günstiger als die Heizkosten, die durch Gas oder Öl entstehen würden. Bei der Wärmepumpe wird für die Gewinnung von vier Kilowattstunden Heizenergie nur eine Kilowattstunde Strom benötigt. Eine Steigerung der Strompreise wirkt sich bei Wärmepumpen-Besitzern also nicht so stark auf die Heizkosten aus wie eine Preissteigerung fossiler Brennstoffe.
Darüber hinaus gibt es in einigen Regionen vergünstigte Stromtarife für Wärmepumpen. Dieser so genannte Wärmepumpenstrom wird meist nur vom örtlichen Versorger angeboten, Alternativanbieter für Wärmepumpenstrom gibt es derzeit nicht.. Ein wirklicher Wärmepumpuenstrom Preisvergleich ist damit nicht möglich. Der Strom für die Wärmepumpe ist meist preiswerter als der günstigste verfügbare Stromtarif, dennoch sollten Verbraucher Preise vergleichen. Denn möglicherweise bietet ein anderer Stromanbieter den herkömmlichen Strom für weniger Geld an als für den verbilligten Wärmepumpenstrom des Lokalversorgers fällig wird. Machen Sie dazu einfach einen Strompreisvergleich und vergleichen Sie die günstigsten Tarife mit ihrem aktuellen Wärmepumpenstrom-Tarif. (Hinweis: Wärmepumpen-Tarife können aktuell nicht als Vergleichstarif im Tarifrechner gewählt werden, vergleichen Sie diesen Preis also bitte manuell.)
Wer von seinem Lokalversorger Wärmepumpenstrom bezieht, ist jedoch nicht an dessen Tarife für Haushaltsstrom gebunden. Da für die Wärmepumpe meist ein separater Stromzähler installiert wird, kann man für den übrigen Strom - der über einen anderen Zähler abgerechnet wird - den Stromanbieter wechseln. Man bezieht dann also Strom von zwei verschiedenen Anbietern. Damit kann ein Haushalt je nach Region oft mehrere hundert Euro im Jahr sparen, ein Tarifvergleich lohnt sich also!
Energieausweis für Gebäude
Wie viel Energie eine Immobilie verbraucht, können Hauskäufer oder künftige Mieter dem Energieausweis entnehmen. Seit Anfang 2009 ist dessen Vorlage bei Neuvermietungen oder Verkauf Pflicht.
Richtig heizen und Geld sparen
Die Heizung ist meist der größte Energieverbraucher im Hause. Angesichts steigender Preise für Öl, Gas und Strom lohnt sich das Sparen hier umso mehr. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.