Wärmepumpenstrom im Preisvergleich: Günstige Tarife zum Heizen

Wärmepumpen machen die Wärme aus Erde oder Luft zum Heizen nutzbar – dafür benötigen sie jedoch Strom. Viele Stromversorger bieten dafür spezielle Tarife an, sogenannten Wärmepumpenstrom. Unser Preisvergleich ermittelt, wo Sie Strom für die Wärmepumpe beziehen können.

So funktioniert die Wärmepumpe: Strom treibt eine Pumpe an, welche die Wärmeflüssigkeit (Sole) in der Anlage zirkulieren lässt. Die Flüssigkeit wird in der Erde oder an der Luft aufgewärmt, in der Wärmepumpe wird diese Energie mittels eines Wärmetauschers nutzbar gemacht. Die steigende Beliebtheit von Wärmepumpen liegt wohl unter anderem in der Effizienz begründet: Man erhält in Form von Wärme etwa drei- bis viermal mehr Energie als man investiert.

Mit dem Aufkommen von Wärmepumpen wurden die Grundversorger verpflichtet, einen speziellen Tarif für Wärmepumpen anzubieten. Diese Pflicht gibt es nicht mehr. Dafür bekommt man Heizstrom oder auch spezielle Wärmepumpen-Stromtarife auch bei anderen Anbietern. Unser Wärmepumpenstrom-Preisvergleich zeigt Ihnen anhand Ihrer Postleitzahl, welche Anbieter in Ihrem Wohnort liefern.

Preisvergleich für Wärmepumpenstrom

Was für eine Heizung haben Sie?

Haben Sie einen eigenen Zähler für Heizstrom?

Wie wird der Heizstrom gemessen?

Postleitzahl und Verbrauch pro Jahr?

Sperrzeiten bei Wärmepumpentarif

Um einen vergünstigten Stromtarif für seine Wärmepumpe zu erhalten, muss man einen Kompromiss in Kauf nehmen: Wärmepumpen werden unter Umständen nicht den ganzen Tag hindurch betrieben. Falls der Strombedarf beim Versorger gerade sehr hoch ist, greift eine so genannte Sperrzeit und er kann die Pumpe bis zu drei Mal täglich jeweils für bis zu zwei Stunden abschalten. Das heißt, dass zu bestimmten Tageszeiten möglicherweise kein Strom bezogen wird. Dies könnte vor allem in den energieintensiven Feierabendzeiten der Fall sein. Erfahrungsgemäß sind diese Sperrzeiten jedoch meist sehr kurz, wenn sie überhaupt zum Tragen kommen. Keine Angst, natürlich kühlt deswegen nicht direkt die ganze Wohnung aus. Üblicherweise wird überschüssige Wärme für einen solchen Fall in einem Pufferspeicher zwischengespeichert oder ein eingebauter Elektroheizstab hilft, die Lücke zu überbrücken. Dieser sollte aber nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, da er den Stromverbrauch enorm in die Höhe treibt.

Wärmepumpenstrom-Preisvergleich zeigt Sparpotenzial

Trotz eventuell auftretender Sperrzeiten lohnt sich das gezielte Suchen nach einem Tarif für die eigene Wärmepumpe. Ein Preisvergleich und der Wechsel zu einem günstigen Anbieter birgt enormes Sparpotenzial.Um Tarife für die Wärmepumpe vergleichen zu können, sollte man einen Blick in den Keller werfen: Hängt dort für die Wärmepumpe ein Eintarifzähler mit einem Zählwerk oder ein Zweitarifzähler mit zwei Zählwerken, von welchem eines tags- und das andere nachts läuft? Ja nach Zählerart ergeben sich in unserem Rechner unterschiedliche Tarifangebote und Sparpotenziale.

Mehr Wechsler erhöhen den Marktdruck

Schon jetzt wird die Wärmepumpen-Technik immer beliebter und findet viele Abnehmer – insbesondere bei neuen Immobilien. Damit sich der Wärmepumpenstrom-Preisvergleich künftig für die Kunden noch mehr lohnt, ist wünschenswert, dass die Stromlieferanten mehr spezielle Tarife auf den Markt bringen. Das lässt sich vor allen Dingen erreichen, indem zahlreiche Kunden Ausschau nach günstigen Tarifen halten und zum besten Angebot wechseln.

Übrigens: Auch wenn man Wärmepumpenstrom nutzt, so ist auch ein separater Preisvergleich und ein Stromanbieterwechsel für den Haushaltsstrom möglich. Da der Wärmepumpenstrom über einen eigenen Zähler abgerechnet wird, müssen beide Stromtarife nicht vom gleichen Anbieter bezogen werden.