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Stromzähler: Er dreht sich und dreht sich...

Der Ferraris-Stromzähler, der in den meisten Haushalten zu finden ist, dreht sich je nach Stromverbrauch schneller oder langsamer. Doch bei den intelligenten Stromzählern dreht sich nichts, denn der Verbrauch wird digital erfasst und an den Versorger übertragen. Mehr über die verschiedenen Stromzähler erfahren Sie hier.

Ein Stromzähler ist ein Messgerät, welches den Verbrauch von elektrischer Energie eines Haushalts misst. Dieses Messgerät erfasst rein verbrauchsabhängig den Wechselstrom (230 V), sowie die anliegende Spannung. Hieraus kann dann der Verbrauch in Kilowattstunden ermittelt werden.

Ferraris-Stromzähler in den meisten Häusern zu finden

Bislang sind noch die so genannten Ferraris-Zähler am weitesten verbreitet. Diesen Stromzähler findet man vor allem in Hausfluren (weit verbreitet in Alt- und Plattenbauten). Er beinhalte eine optisch sichtbare Drehscheibe, die sich abhängig vom Verbrauch in ihrem Drehmoment (Zusammenspiel von Wirbelströmen und einem magnetischem Feld; durch einen Mehrphasenstrom wird ein magnetisches Drehfeld induziert) anpasst. Einfacher gesagt: Je mehr Strom auf einmal verbraucht wird, umso schneller dreht sich die Scheibe und der Stromzähler erfasst mehr Verbrauch.

Stromzähler Dreht sich mitunter schneller, als einem lieb ist: der Stromzähler. (Foto / Abb.: Zar - Fotolia.com)

Zählerstand: Wie man den Stromzähler abliest

Einige Stromkunden werden zum Jahresende aufgefordert, Ihren Stromzähler selbst abzulesen. Wo man Zählerstand und Zählernummer findet:

Zählerstand ablesen

Stromzähler manipulieren - geht das wirklich?

Kann man einen Stromzähler manipulieren und welche Konsequenzen drohen, wenn die Strompiraterie auffliegt? Informationen dazu lesen Sie hier:

Stromzähler manipulieren

Doppelt-Stromzähler für Tag- und Nachtstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung betreibt und somit Nachtstrom bezieht, braucht einen Zweitarif-Zähler. Dabei handelt es sich um einen Stromzähler mit zwei Drehscheiben: Die eine erfasst den Stromverbrauch am Tage, die zweite zählt die verbrauchten Kilowattstunden in der Nacht, wenn der Strom günstiger ist. Da die Preise für Nachtstrom in den vergangenen Jahren jedoch stark gestiegen sind und damit solche Stromheizungen nicht mehr so günstig wie einst zu betreiben sind, findet man solche Stromzähler für Doppelt-Tarife immer weniger.

Intelligente Stromzähler sollen Verbrauch transparent machen

Die neueste Entwicklung in Sachen Stromzähler sind sogenannte intelligente Zähler (auch: Smart Meter). Diese messen detailliert, wann wie viel Strom verbraucht wird. Dazu wird alle 15 Minuten der Stromverbrauch über DSL-Leitung an den Energieversorger übermittelt. Der Stromkunde kann dann über das Internet seine - natürlich passwortgeschützten - Daten zu jeder Tageszeit einsehen und auswerten.

Schaltet der Verbraucher ein Elektrogerät an, schlägt die Kurve auf dem Computer-Monitor nach oben aus und er sieht, wie viel Strom die Maschine verbraucht. Zudem kann der Kunde so den Stromverbrauch verschiedener Tage, Wochen oder Monate vergleichen, verbrauchsintensive Geräte identifizieren und austauschen. Im Gegensatz zum "alten" Stromzähler, bei denen nur einmal im Jahr der Zählerstand übermittelt wird, bekommt man so einen besseren Überblick über seinen Energieverbrauch. Erste Pilotprojekte zeigen das Sparpotenzial: In Testhaushalten, in denen ein intelligenter Stromzähler installiert wurde, haben mindestens fünf, teilweise sogar bis zu 40 Prozent Strom weniger verbraucht.

Intelligente Zähler, aber keine schlauen Tarife

Energiekosten sparen mit intelligenten zählern kann man, wenn der Strom zu gewissen Zeiten auch günstig ist. Bislang sind sollte Tarife aber Mangelware.

Intelligente Zähler und Tarife

Mit intelligenten Zählern Strom sparen

Intelligente Zähler sollen Verbrauchern beim Energie sparen helfen, indem Sie Stromfresser aufspüren. Mehr zum Thema Smart Meter lesen Sie hier:

Strom sparen mit Smart Metern

Ratgeber-Special: Wie Sie den Stromanbieter wechseln und was Sie beachten müssen.