Zwischenfall im Kernkraftwerk Cattenom

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Wie die Metzer Präfektur am gestern mitteilte, wurde am vergangenen Samstag (3. Februar) beim Wiederanfahren des ersten Reaktorblocks von einem Techniker festgestellt, dass eine Beton-Schutztür nicht wieder ordnungsgemäß angebracht worden war. Direkt nach Feststellung des Fehlers wurde der Schaden behoben.


Nach Angaben der Präfektur sei die Tür zur Materialeingangsschleuse geschlossen und deshalb die Dichtigkeit des Reaktorgebäudes zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen. Die Betontür dient bei einem Unfall größeren Ausmaßes dazu, das gegebenenfalls in der Nähe der Materialschleuse tätige Personal vor ionisierender Strahlung zu schützen. Ursprünglich hatte das KKW Cattenom dieses Vorkommnis als Ereignis der Stufe null auf der INES-Skala (Siebenstufige internationale Bewertungsskala für bedeutsame Ereignisse in kerntechnischen Einrichtungen) gemeldet. Nach Untersuchung der Ursachen (unzureichende Kontrollen) wurde dieses Ereignis nunmehr auf Stufe eins eingestuft.