Fusion

Zustimmung: E.ON Thüringer Energie AG entsteht

Zum 1. September entsteht aus der Fusion der TEAG und der Gasversorgung Thüringen die E.ON Thüringer Energie AG. Der Vorstand wird um ein neues Mitglied erweitert. Mit 53 Prozent hält die E.ON Energie AG die Mehrheit an dem neuen Konzern, die Thüringer Kommunen verfügen über 47 Prozent der Anteile.

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Erfurt (red) - Die Hauptversammlung der TEAG Thüringer Energie AG und die Gesellschafterversammlung der Gasversorgung Thüringen GmbH (GVT) haben gestern in Erfurt den Zusammschluss zur E.ON Thüringer Energie AG zum 1. September 2005 beschlossen. Mit 53 Prozent wird die E.ON Energie AG die Mehrheit an dem neuen Konzern halten, die Thüringer Kommunen verfügen über 47 Prozent der Anteile.

"Mit den heutigen Entscheidungen entsteht ein leistungsstarker regionaler Energieversorger für Strom, Gas und energienahe Dienstleistungen im Herzen Deutschlands. Auch unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und den zukünftigen Herausforderungen des Marktes wird dieser dauerhaft bestehen können und sich zum Wohle von Kunden, Aktionären und Mitarbeitern weiterentwickeln", kommentierte Dr. Bernhard Bloemer, Vorstandsvorsitzender der Thüringer Energie.

Der Vorstand der Thüringer Energie wird zum 1. September 2005 mit Erich Böhm um ein neues Mitglied erweitert. Der Diplom-Ingenieur war seit 1990 Geschäftsführer der Ostthüringer Gasgesellschaft mbH. Mit der Fusion der drei Thüringer Gasversorgungsgesellschaften wurde er Technischer Geschäftsführer der Gasversorgung Thüringen GmbH (ThüringenGas). Seit 1. April 2005 führt Erich Böhm als alleiniger Geschäftsführer die Geschäfte dieses Regionalversorgungsunternehmens. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Bernhard Bloemer (Vorstandsvorsitzender), Jürgen Gnauck (Stellvertreter) und Stefan Reindl.

Das neue Unternehmen soll etwa 700 000 Kunden im Freistaat mit Strom, Gas und Wärme versorgen. Mit 1500 Beschäftigten erzielt der Konzern einen Umsatz von knapp 1,2 Milliarden Euro und liefert eine Gas- beziehungsweise Strommenge von sieben bzw. zwölf Milliarden Kilowattstunden. Mit dem neuen Konzern entsteht das zweitgrößte Thüringer Unternehmen.