Zusammenführung

Zentrales Störungsmanagement in den Netzleitstellen der N-ERGIE

Im Rahmen der Fusion von EWAG und FÜW zur N-ERGIE wurden jetzt auch die Netzleitstellen zusammengeführt. Parallel dazu wurde das Störungsmanagement zentralisiert und für die Kunden neue Störungsrufnummern herausgegeben. Die Netzleitstellen überwachen, steuern und regeln das gesamte 25 596 Kilometer lange Strom- und Fernwärmenetz.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Die Netzleitstellen für Strom und Fernwärme der Altunternehmen EWAG und FÜW, die bisher an drei verschiedenen Standorten in Nürnberg untergebracht waren, wurden im Rahmen der Fusion der beiden Unternehmen zur N-ERGIE Aktiengesellschaft nun organisatorisch und räumlich zusammengeführt. Parallel dazu wurde das Störungsmanagement zentralisiert und für die Kunden neue Störungsrufnummern herausgegeben. Die Netzleitstellen sind in der Hainstraße in Nürnberg untergebracht. Sie überwachen, steuern und regeln das gesamte 25 596 Kilometer lange Strom- und Fernwärmenetz.

Das Störungsmanagement ist für alle internen und externen Störungen in den Bereichen Gas, Wasser, Strom, Fernwärme und Kommunikationsnetze zuständig. Es nimmt Störungsfälle an, klassifiziert und analysiert sie und leitet die Meldung an den Entstörungsdienst weiter, der das Problem vor Ort behebt. Acht Mitarbeiter sorgen im Drei-Schicht-Dienst dafür, dass die Störungsrufnummern rund um die Uhr und auch an Sonn- und Feiertagen besetzt sind.

Von den jährlich knapp 78 000 telefonisch eingehenden Störungsmeldungen müssen nur etwa 25 000 tatsächlich weiter geleitet werden. Gut zwei Drittel der Probleme werden bereits am Telefon durch Beratung gelöst. Das Gros der Anrufer, knapp 40 Prozent, äußert Probleme im Zusammenhang mit der Stromzufuhr, gefolgt von 35 Prozent, die beispielsweise wegen Gasgeruch anrufen. Probleme mit der Fernwärmeheizung oder in Zusammenhang mit der Wasserversorgung (z.B. zu geringer Wasserdruck) werden seltener registriert.