Weitere Erhöhungen

Zeitung: Über 100 Versorger planen Preisanstieg bei Strom und Gas

Verbraucher müssen sich auf weiter steigende Energiepreise einstellen. Zwischen dem 1. Oktober und dem 1. November 2007 wollen 72 Gasversorger ihre Tarife anheben, 25 wollen sie senken, berichtet die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Auch beim Strom planen weitere 47 Anbieter einen Nachschlag.

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München (ddp/sm) - Das größte Preisplus bei Erdgas planen die Energieversorgung Kranenburg und die Stadtwerke Goch mit einer Anhebung von jeweils 10,6 Prozent. Bezogen auf den jährlichen Durchschnittsverbrauch einer vierköpfigen Familie von umgerechnet 20 000 Kilowattstunden und einer Heizleistung von 15 Kilowatt steigen die Kosten damit pro Jahr um 119 Euro, schreibt die Zeitung.

Bei Strom langt in der aktuellen Preisrunde die Stromversorgung Neunkirchen am stärksten zu. Dort entspricht das geplante Plus von 15,3 Prozent bei einem vierköpfigen Haushalt (4000 kWh) pro Jahr 114 Euro. Umgekehrt wollen die Stadtwerke Eichstätt die Gaspreise um 7,3 Prozent oder 100 Euro pro Jahr senken, in Gunzenhausen fallen die Tarife um 6,6 Prozent oder 91 Euro und in Eberbach um 5,9 Prozent oder 83 Euro.

Beim Strom gebe es nur einen Versorger, der einen niedrigeren Preis anbieten wird: Die Technischen Werke Osning verlangen von ihren Kunden ab 1. Oktober 2,6 Prozent oder 21 Euro weniger.

Bereits zum 1. Juli hatten bundesweit mehr als 100 Stromversorger ihre Tarife nach oben geschraubt.