Neues Material

Zeitung: Technologischer Durchbruch bei Brennstoffzellen

Wie die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" in dieser Woche berichtete, haben Wissenschaftler des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien offenbar ein völlig neue Material zur Produktion von Brennstoffzellen entwickelt. Dadurch werde das Material preiswerter und leistungsstärker.

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Dresden (ddp-lsc/sm) - Wissenschaftler des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien haben offenbar ein völlig neue Material zur Produktion von Brennstoffzellen entwickelt. Wie die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" in dieser Woche berichtete, mache der Werkstoff die Zellen preiswerter und leistungsstärker. Die Zusammensetzung des Materials werde noch geheim gehalten. Mit der neuartigen Entwicklung sei ein Durchbruch für diese Technik erreicht, sagte der Projektleiter Peter Otschik der Zeitung.

Hochtemperatur-Brennstoffzellen benötigen für ihren Betrieb Erdgas oder auch Biogase. Sie wandeln diese direkt in Strom und Wärme um. Bisherige Systeme haben jedoch keine Massenanwendung gefunden, da sensible und kostspielige Teile etwa alle 4000 Stunden ersetzt werden mussten, schreibt die Zeitung. Mindestens 40 000 Stunden Laufleistung geben jetzt die Dresdner Fraunhofer-Forscher ihrer inzwischen zum Patent angemeldeten Entwicklung.

Eine von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe entwickelte komplette Brenneinheit könne ausreichend Strom und Wärme für ein Einfamilienhaus liefern, sagte Otschik. Die Kosten dafür würden bei einer Massenfertigung zwischen 1000 bis 2000 Euro liegen. In einem halben Jahr seien bereits die ersten Tests unter realen Bedingungen möglich.