Zweite Welle

Zeitung: Strompreis in Ostsachsen steigt um sechs Prozent

Einem Zeitungsbericht zufolge steigen die Strompreise in Sachsen erneut. Zur Jahresmitte hat demnach der regionale Versorger Enso in Ostsachsen eine sechsprozentige Preiserhöhung beantragt. Zur Begründung nannte der Konzern gestiegene Einkausfpreise.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Dresden (ddp/sm) - In Sachsen bahnt sich nach den Strompreis-Erhöhungen vom Jahresbeginn eine zweite Welle zur Jahresmitte an. Der regionale Energieversorger Enso Strom AG in Dresden hat nach einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" (Dienstagausgabe) beim Wirtschaftsministerium eine Strompreis-Erhöhung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" beantragt. Der genehmigungsfreie billigere Preis namens "Enso Swing" steigt bereits zum Mai um fast sechs Prozent auf 19,3 Cent brutto pro Kilowattstunde. Eine Unternehmenssprecherin begründete die Erhöhung mit gestiegenen Einkaufspreisen.

Zum Januar hatte Enso seinen genehmigungspflichtigen Strompreis um rund sechs Prozent erhöht, nachdem das Wirtschaftsministerium einen kräftigeren Aufschlag nicht erlaubt hatte. Der Chemnitzer Regionalversorger EnviaM hatte nach dem Genehmigungsverfahren seinen Preis zu Jahresbeginn nur um die Erhöhung der Mehrwertsteuer heraufgesetzt, prüft aber laut Zeitung nun eine Preiserhöhung zur Jahresmitte. Die E.ON-Tochter E-wie-einfach kündigte an, den Preiserhöhungen der Konkurrenten mit einem Monat Verzögerung zu folgen, aber einen Cent billiger zu bleiben.