In Vorbereitung?

Zeitung: RWE plant Börsengang der Wassersparte

Der RWE-Konzern erwägt beim geplanten Verkauf seiner britischen Wassertochter Thames Water offenbar verstärkt den Börsengang. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise berichtete, sucht Vorstandschef Harry Roels zurzeit unter mehreren Banken nach einem potenziellen Konsortialführer.

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Düsseldorf (ddp/sm) - Zwar verfolge RWE verschiedene Optionen parallel, also auch den Verkauf an Investoren, das Umfeld für einen Börsengang sei derzeit aber günstig. Eine Konzernsprecherin lehnte auf Anfrage einen Kommentar ab.

Der Gesamtwert von Thames Water liege bei rund 8 Milliarden Pfund (rund 12 Milliarden Euro,) schrieb das Blatt. Bei einer Aktienplatzierung müsse RWE jedoch schrittweise vorgehen, um einen guten Preis zu erzielen. Eine erste Tranche dürfte aber immerhin rund drei Milliarden Pfund einbringen.

Roels hatte Anfang November überraschend angekündigt, das bisherige Kerngeschäft Wasser abzustoßen. Die Einnahmen benötigt der Versorger, um sich an der laufenden Fusionswelle auf dem Energiemarkt beteiligen zu können.