Hauptverfahren abwarten

Zeitung: Ruhrgas gibt im Streit über Gasverträge vorerst nach

Wie das "Handelsblatt" aus Düsseldorf berichtet, wird der Energiekonzern E.ON Ruhrgas nicht den Bundesgerichtshof anrufen um den Sofortvollzug der Verfügung des Bundeskartellamts zum Abschluss von Langfristverträgen mit Verteilerkunden aufzuheben.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte in einem Eilverfahren die Vorgehensweise des Bundeskartellamtes bestätigt. Im Januar hatte die Behörde E.ON Ruhrgas untersagt, Kommunal- und Regionalversorger weiter mit langfristigen Verträgen an sich zu binden und so Wettbewerber aus dem Markt zu halten.

Mit dem Eilverfahren hatte der Energiekonzern zunächst versucht zu verhindern, dass die Verfügung sofort greift. Wie eine Konzernsprecherin gegenüber dem Blatt erläuterte, wolle sich das Unternehmen nun auf das Hauptverfahren konzentrieren, um möglichst schnell Rechtssicherheit zu erreichen. Mit einem Eilverfahren sei dies nicht möglich.

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