Umstrukturierung

Zeitung: RAG will weniger Stellen abbauen

Im Rahmen des mit dem geplanten Börsengang verbundenen Verwaltungsumbaus beim Essener Konzern RAG werden anscheinend weniger Stellen abgebaut als zunächst geplant. Dies berichtete gestern das Düsseldorfer "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Konzernsprecherin.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - "Es sollen in den nächsten Jahren rund 1300 Arbeitsplätze wegfallen, nachdem es zunächst bis zu 2000 hätten sein können", sagte eine Sprecherin des Konzerns am Montag gegenüber dem Blatt. Sie bestätigte damit einen Vorabbericht der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Dienstagausgabe). Die angestrebten Einsparungen von jährlich knapp 266 Millionen Euro ließen sich auch mit dem geringeren angepeilten Stellenabbau erreichen, fügte sie hinzu. Die Verwaltungsausgaben des Konzerns liegen den Angaben zufolge derzeit bei rund 960 Millionen Euro im Jahr. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Die Pläne würden mit der Arbeitnehmervertretung abgestimmt, hieß es.

Im zweiten Quartal 2007 will die RAG an die Börse und führt daher eine Reihe von Umstrukturierungen durch. So sollen beispielsweise die Zwischenholdings der Tochtergesellschaften Degussa, Steag und RAG Immobilien sollen und die Verwaltung direkt vom Konzern gesteuert werden. Anfang Juni hatte ein Gutachten auf die notwendige Zustimmung durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen hingewiesen.

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