Künftiger Verbleib

Zeitung: RAG und Landesregierung uneinig über MGG

Zwischen der Landesregierung Nordrhein-Westfalens und der RAG ist eine Auseinandersetzung über den Verbleib der Essener Montan-Grundstücksgesellschaft (MGG) entbrannt. Die RAG will nach Informationen "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) das Unternehmen, nicht in die neue RAG aufnehmen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Die Landesregierung will die MGG, die ehemalige Industrieflächen vermarktet, nicht im Verantwortungsbereich der Steinkohlestiftung sehen, berichtet die WAZ weiter. "Wir wollen die Frage zum Wohl des Landes klären und zusätzliche Risiken für die Stiftung vermeiden", heißt es in der Landesregierung.

Die Gefahr sei groß, dass der Bund einem solchen Deal nicht zustimme, nachdem der Bundesrechnungshof Risiken des Steinkohleausstiegs für den Bundeshaushalt bemängelte. Das Land fürchtet offenbar teure Sanierungsarbeiten. Die RAG, so heißt es, beziffere den MGG-Wert auf 30 bis 50 Millionen Euro. MGG setzt mit 300 Mitarbeitern rund 30 Millionen Euro um.