Verschärfung

Zeitung: Kraftwerksemissionen sollen bis 2012 um ein Fünftel sinken

Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, stellten am vergangenen Sonntag das Bundeswirtschaft- und das Bundesumweltministerium den Technikvorständen von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall in einem vertraulichen Gespräch die Eckpunkte eines Allokationsplanes zur Vergabe der Emmissionsrechte vor.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach Informationen des Blattes zeichne sich ab, dass sich die Reduktionspflicht für die Kraftwerke in den Jahren 2008 bis 2012 deutlich verschärfen wird. Die in Betrieb befindliche Kraftwerke müssen, nach Vorstellung der Ministerien, ihre Emissionen bis 2012 um etwa 17 bis 20 Prozent senken.

Damit wird die Reduktionspflicht für in Betrieb befindliche Kraftwerke deutlich erhöht. Es werde allerdings auch Sonderreglungen geben. So sollen beispielsweise neue Stein- und Braunkohlekraftwerke für mindestens 14 Jahre alle benötigten Emissionsrechte kostenlos vom Staat erhalten. Wer für einen Neubau eine Altanlage stilllegt, kann außerdem für vier Jahre die Rechte der Altanlagen beanspruchen.

Die hohen Reduktionspflichten für die Kraftwerksbetreiber seien auch eine Folge der Verärgerung darüber, dass die Versorger mit den kostenlos zugeteilten Rechten eine Reihe von Preiserhöhungen begründet hatten, so die Zeitung.

Weiterführende Links
  • Financial Times Deutschland