Keine gemeinsame Linie

Zeitung: Geplanter Energiekonzern im Ruhrgebiet steht vor dem Aus

Die Gründung eines neuen Energiekonzerns im Ruhrgebiet steht einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise vor dem Aus. Die beteiligten Parteien, die Städte Dortmund und Bochum sowie der Energiekonzern RWE hätten sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen können.

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Essen (ddp-nrw/sm) - Dies berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf mit dem Vorgang betraute Kreise. Ursprünglich sei der Start des neuen Konzerns, der unter dem Arbeitstitel Unisono II gehandelt wurde, für 2009 vorgesehen gewesen. RWE sollte an dem Unternehmen mit 20 Prozent beteiligt werden.

Dem Bericht zufolge will RWE-Chef Jürgen Großmann aber offenbar einen größeren Anteil am Wassergeschäft des künftigen Konzerns bekommen. Dies sei bei den Oberbürgermeistern von Bochum und Dortmund auf Ablehnung gestoßen.