Höhere Einspeisvergütung

Zeitung: Erneuerbare-Energien-Gesetz teurer als geplant

Die Koalitionsfraktionen haben sich nach einem Zeitunsbericht auf Änderungen am EEG verständigt. Danach dürften die Erzeuger regenerativer Energien ihre Kilowattstunden künftig zu deutlich höheren Cent-Beträgen in das allgemeine Stromnetz einspeisen als ursprünglich geplant, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Die Mehrkosten für den Stromkunden lägen bei rund 50 Euro im Jahr, zitierte die Zeitung CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer. Das Blatt schrieb unter Berufung auf eine interne Aufstellung des Bundesumweltministeriums, insgesamt summierten sich die Kosten für den Stromkunden durch das EEG bis 2015 auf rund 40 Milliarden Euro. Danach steigen die Kosten für das EEG von 4,33 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 6,76 Milliarden Euro im Jahr 2015.

Ursprünglich hätten die Kosten für die Stromkunden im Jahr 2015 um 550 Millionen Euro geringer ausfallen sollen. Der Bundestag solle das Gesetz bereits am Freitag beschließen.