Gaspreise

Zeitung: Erdgas bei Enso teurer, bei Spreegas billiger

Bei zwei sächsischen Energieversorgern gibt es zum Januar offenbar Preisänderungen. Während Enso den Gaspreis einem Zeitungsbericht zufolge anheben will, sollen Gaskunden bei Spreegas ab Januar weniger zahlen müssen. Die Preiserhöhung vom Oktober gleiche das aber nicht aus.

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Dresden (ddp/sm) - Zum 1. Januar erhöht der regionale Versorger Enso Erdgas GmbH die Gaspreise für seine Kunden in Ostsachsen um die Erhöhung der Mehrwertsteuer, schreibt die "Sächsische Zeitung". Laut dem Vorabbericht vom Samstag folgt das Unternehmen damit dem Nachbarunternehmen Mitgas GmbH in Kabelsketal. Dagegen werde die Cottbuser Spreegas GmbH, die ebenfalls Kunden in Sachsen hat, ihren Gaspreis zum Januar senken.

Der übliche Heizgaskunde wird dem Bericht zufolge dann pro Kilowattstunde 5,93 statt jetzt 6,14 Cent brutto pro Kilowattstunde zahlen. Die Preissenkung falle allerdings geringer aus als die jüngste Erhöhung Mitte Oktober. Spreegas begründete die Verringerung damit, dass die eigenen Einkaufspreise für Erdgas zum Januar sinken.