Strom-News
Nächste Woche offiziellNeben Vattenfall werden nun auch beim Wettbewerber E.ON einem Zeitungsbericht zufolge die Pläne zum Verkauf seines Hochspannungsnetzes konkreter. E.ON wolle sein Leitungsnetz an den niederländischen Netzbetreiber Tennet TSO verkaufen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Finanzkreise.
München (afp/red) - Das Geschäft könnte demnach bereits in der kommenden Woche bekanntgegeben werden, wenn E.ON seine Quartalsbilanz über die vergangenen Monate vorlegt. Tennet TSO wolle fast eine Milliarde Euro für das E.ON-Netz zahlen und erhebliche Summen investieren, berichtete das Blatt.
Erst vor wenigen Tagen hatte E.ON-Konkurrent Vattenfall bekanntgegeben, sich noch in diesem Jahr von seinem Stromnetz trennen zu wollen. Berichten zufolge plant Vattenfall den Verkauf an ein Konsortium aus der Finanzbranche, bestehend aus der US-Investmentbank Goldman Sachs und Töchtern der Deutschen Bank sowie des Versicherers Allianz.
Die EU-Kommission drängt die Energiewirtschaft bereits seit langem zu einer Trennung der Stromübertragung von der Stromproduktion, um damit für mehr Wettbewerb zu sorgen. In anderen EU-Ländern ist dies bereits gegeben. Die beiden anderen großen deutschen Energieversorger, RWE und EnBW, wollen ihr Leitungsnetz behalten.
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Deutschlands größter Gasimporteur E.ON Ruhrgas warnt vor einem neuen Energiekonflikt in Europa. Wenn die Ukraine ihre Gasrechnung an Russland nicht zahle, könnte es auch in Europa wieder zu Gaslieferengpässen kommen. Die Gasspeicher von E.ON Ruhrgas seien aber gut gefüllt.
Die Energiekonzerne E.ON und RWE starten ihr Gemeinschaftsunternehmen zum Bau neuer Kernkraftwerke in Großbritannien. Wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten, wird das Joint Venture am 16. November 2009 unter dem Namen "Horizon Nuclear Power" die Arbeit aufnehmen.
E.ON steht offenbar kurz vor dem Verkauf seines Stromnetzes. Die Öffentlichkeit werde über den Verkauf des rund 10.000 Kilometer langen Hochspannungsnetzes voraussichtlich nächste Woche informiert, wie die "Financial Times Deutschland" aus mit den Vorgängen vertrauten Kreisen zitiert.
Gasanbieter dürfen Erhöhungen ihrer Gaspreise nicht allgemein mit der "Preisentwicklung auf dem Wärmemarkt" begründen. Gegen derart ungerechtfertigte Gaspreiserhöhungen des Energieversorgers E.ON Hanse setzten sich am Dienstag 52 Gaskunden mit einer Sammelklage vor dem Hamburger Landgericht durch.
US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag das bislang umfangreichste Projekt zur Modernisierung des Stromnetzes in den USA vorgestellt. Mit Investitionen von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro soll ein intelligentes Netz gebaut werden. Zudem soll es Strom aus erneuerbaren Energien über weite Entfernungen transportiert werden können.Strompreise vergleichen
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