Neue Kraftwerke

Zeitung: Energiekonzerne stellen Milliardeninvestitionen in Aussicht

Die Energiekonzerne RWE. E.ON, Vattenfall und EnBW wollen in den kommenden Jahren 20 Milliarden Euro in Kraftwerksneubauten und modernisierte Netzinfrastruktur investieren. Das haben die Spitzen der Energiekonzerne in einem Schreiben an die Bundesregierung in Aussicht gestellt.

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Berlin (ddp/sm) - Die deutschen Energiekonzerne wollen in den kommenden Jahren in Deutschland angeblich bis zu 20 Milliarden Euro in Kraftwerksneubauten und modernisierte Netzinfrastruktur investieren. Das haben die Spitzen der Energiekonzerne RWE, E.ON, VattenfallEurope und EnBW nach Informationen der "Berliner Zeitung" (Donnerstagausgabe) in einem Schreiben an die Bundesregierung in Aussicht gestellt.

Dem Vernehmen nach will Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Zahlen in seiner Regierungserklärung vor dem Jobgipfel an diesem Donnerstag als Beleg dafür vortragen, dass Deutschland trotz Kritik an der rot-grünen Energiepolitik ein attraktiver Investitionsstandort ist.

Allein in Nordrhein-Westfalen wollen die Konzerne E.ON, RWE und Steag dem Bericht zufolge in den kommenden acht Jahren vier bis fünf Milliarden Euro für neue Kraftwerke ausgeben. Diese Zahlen will Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD), der sich am 22. Mai Landtagswahlen stellen muss, nach Informationen der Zeitung am Freitag der Öffentlichkeit präsentieren.

Fließen sollen die Milliarden der Energiekonzerne unter anderem in Braun- und Steinkohle- sowie in Gaskraftwerke. In der Summe von vier bis fünf Milliarden Euro sind auch die Investitionen einiger kleinerer regionaler Unternehmen mitgezählt.