Finanzkrise

Zeitung: EnBW will Ost-Beteiligungen zu Geld machen

Um seine prekäre finanzielle Situation zu verbessern, plant der Energiekonzern EnBW Beteiligungen an verschiedenen Stromversorgern im Osten Deutschlands zu verkaufen. Das berichtet zumindest die FAZ heute, EnBW selbst hat das noch nicht kommentiert. Am interessantesten dürften 50,3 Prozent an der Esag sein.

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Einem unbestätigten Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge, will der in Finanznot geratene Energiekonzern EnBW seine Ostbeteiligungen verkaufen. Es geht dabei u.a. um Anteile an der Energieversorgung Sachsen Ost (Esag).

Wie die Zeitung weiter schreibt, soll durch die Unternehmensverkäufe die Finanzsituation verbessert werden. Neben der 50,3-prozentigen Beteiligung an der Esag, für die sich laut FAZ Vattenfall interessiert, hält die EnBW zudem Anteile an den Regionalversorgern in Bautzen, Meißen und Zittau. Außerdem stehen wohl Beteiligungen an der Gasversorgung Sachsen Ost und an den Stadtwerken Elbtal zur Disposition.

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