Im Wärmebereich

Zeitung: Bund will Förderung erneuerbarer Energien ausbauen

Mit einem umfangreichen Maßnahmepaket will das Bundesumweltministerium Presseinformationen zufolge die Klimaschutzinitiative 2008 umsetzen. So soll im kommenden Jahr durch verstärkte staatliche Förderung die Einführung erneuerbarer Energien im Wärmebereich beschleunigt werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Osnabrück (ddp/sm) - Geplant seien außerdem Kampagnen für ein stärkeres Klimabewusstsein der Verbraucher und für die Markteinführung klimafreundlicher Produkte, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet. Zudem soll die Klimaschutz-Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ausgebaut werden. Geplant sei unter dem Namen "Minus-40 Prozent-Club" eine bundesweite Initiative, in der sich Unternehmen verpflichten, ihre Emissionen um 40 Prozent zu senken.

Finanziert werden soll das 400-Millionen-Euro-Programm aus dem Erlös des Verkaufs von Verschmutzungsrechten, schreibt die Zeitung weiter. 280 Millionen Euro sind danach für den nationalen Teil der Initiative vorgesehen, weitere 120 Millionen Euro werden in den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert.

Mit 180 Millionen Euro aus dem Gesamtpaket sollen dem Papier zufolge über Investitionszuschüsse und zinsverbilligte Darlehen vor allem innovative Technologien in der Wärmenutzung sowie kleine Heizkraftwerke zusätzlich gefördert werden.

30 Millionen Euro sind für die Förderung der Entwicklung und Markteinführung hocheffizienter technischer Geräte geplant. So sollen zum Beispiel durch Innovationswettbewerbe nach japanischem Vorbild die effizientesten Produkte ausgewählt und ausgezeichnet werden. Dabei geht es unter anderem um Elektrogeräte, wie Kühlschränke und Waschmaschinen, Geräte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Produkte der Innen- und Straßenbeleuchtung.