Geld sparen

Zehn Wärmepumpen für Einfamilienhäuser im Test

Hausbesitzer können mit Wärmepumpen einiges an Geld sparen, denn ihre Betriebskosten sind niedriger sind als die anderer Heizungen. Darauf macht die Stiftung Warentest aufmerksam, die zehn Wärmepumpen für Einfamilienhäuser getestet hat.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/sm) - Die Preise der getesteten Geräte inklusive Warmwasserspeicher lagen zwischen 8800 und 10.700 Euro, hinzu kommt die Installation. Wie die Verbraucherschützer feststellten, machen Komplettpakete vom Heizungsbauer die Anschaffung meist etwas billiger, denn Installateure geben 5 bis 20 Prozent Rabatt auf den Listenpreis, wenn sie den Auftrag für den Einbau erhalten.

Ein vergleichbarer Gas- oder Öl-Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher kostet nur 3.400 bis 6.800 Euro. Wärmepumpen benötigen aber keinen Brennstoff mehr, sondern nur Strom. Die Umwelt liefert etwa 75 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser. Nur ein Viertel kommt durch den Einsatz von Strom hinzu. Die Stromkosten betragen etwa 600 bis 1.100 Euro im Jahr. Voraussetzung ist allerdings, dass das Haus gut isoliert ist und über eine moderne Flächenheizung, Fußboden- oder Wandheizung verfügt.

Vier der Geräte erhielten von der Stiftung Warentest die Note gut. Sie sind auch mit Zusatzfunktion erhältlich. Sie können dann nicht nur heizen, sondern auch umweltschonend kühlen und zwar preiswerter als herkömmliche Klimaanlagen.