Trend zur Kleinfamilie

Zehn Prozent mehr private Stromkunden

Die Gruppe der Haushaltskunden bezieht mehr Strom, doch geht der Stromverbrauch je Einzelkunde stetig zurück - ein Zeichen ausgeprägten Energiebewusstseins.

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Die deutschen Stromversorger spüren den Trend zu kleineren Haushalten und die steigende Zahl der Zweitwohnungen: Seit 1991 wuchs die Gruppe der Haushaltskunden um zehn Prozent auf 39 Millionen. Vor zehn Jahren waren es noch 35,5 Millionen gewesen, wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) berichtet.

Ihren Haushaltskunden lieferten die Stromversorger im vergangenen Jahr rund 131 Milliarden Kilowattstunden - laut VDEW gut sieben Prozent mehr als 1991. Damit sind die privaten Haushalte zweitgrößer Stromabnehmer hinter der Industrie, die im Jahr 2000 213 Milliarden Kilowattstunden ankaufte. Das sind 45 Prozent des gesamten Absatzes.

Der Stromverbrauch je Haushaltskunde sei dagegen um rund zwei Prozent von 3450 auf 3370 Kilowattstunden im Zehnjahresvergleich zurückgegangen - und das, obwohl die Ausstattung mit Haushaltsgeräten sowie mit Computern und Unterhaltungselektronik zugenommen habe. Dies, so der VDEW, sei ein deutlicher Hinweis auf den Einsatz sparsamer Technik und das ausgeprägte Energiebewusstsein der Verbraucher.